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Komplette Wissenschaftsfälschung: Vegetarier doch keine besseren Menschen

Nimwegen/Tilburg (lme) – Die Studie hatte international für Aufsehen gesorgt. Wissenschaftler der Radboud Universität in Nimwegen und der Universität von Tilburg hatten in einer psychologischen Studie festgestellt, dass Fleischesser egoistischer und weniger sozial veranlagt sind als Vegetarier. Schon der Gedanke an Fleisch machte demnach Menschen asozialer und ungehobelter. In einem Verteilspiel verhielten sich Testpersonen, die [...]

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Acrylamid: Immer noch kein Prostatakrebs

Boston (lme) – Erneut belegen Wissenschaftler, dass der Verzehr von Acrylamid-haltigen Lebensmitteln wie Pommes Frites, Kartoffelchips, Brot, Frühstückscerealien oder Kaffee das Risiko für Prostatakrebs nicht erhöht. Für ihre Untersuchung werteten die Wissenschaftler der Harvard-Universität in Boston (USA) Befragungen zu den Verzehrsgewohnheiten aus den Jahren 1986, 1990, 1994, 1998 und 2002 von 47.896. Männern aus. In Zeitraum von 1986 bis 2006 dokumentierten die Untersucher 5025 Fälle von Prostatakrebs und 642 Todesfälle durch Krebs. Es konnte kein Abhängigkeit von der Höhe der Acrylamidaufnahme festgestellt werden.

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NieKE-Forum: Wie riskant sind unsere Lebensmittel? 6. Oktober 2011, Hannover

Vechta (PM) – NieKE, die Landesinitiative Ernährungswirtschaft, veranstaltet in Kooperation mit dem NieKE-Facharbeitskreis Forschung am 6. Okt. 2011 das Fachforum

„Wie riskant sind unsere Lebensmittel?“.

Das Forum findet in den Räumen der Ärztekammer Niedersachsen, Berliner Allee 20, 30175 Hannover statt.

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Frankreich: Botulismus durch Olivenpaste +++ Kleinbetrieb arbeite völlig unkontrolliert

Cavaillon (lme) – In den südfranzösischen Regionen Vaucluse und Somme sind acht Personen an Botulismus erkrankt. Sie müssen wegen massiver Vergiftungserscheinungen stationär behandelt werden. Ihr Gesundheitszustand ist besorgniserregend. Die Patienten hatten Olivenpaste mit Mandeln des handwerklichen Betrieb „La ruche“ in Cavaillon verzehrt. Betroffen sind 180g-Gläser mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum Dezember 2012. Die französischen Behörden ein Verkaufsverbot über alle Produkte der Firma „La ruche“ verhängt. Dies gilt für die Markennamen „Les délices de Marie Claire“, „Le Secret de Anaïs“ und „Terres de Mistral“. Betroffen sind Tapenaden mit Oliven, Basilikum, getrockneten Tomaten, Paprika, Anchovis, Thunfisch, Kichererbsen und Artischocken. Der seit 2000 produzierende existierende Kleinbetrieb „La ruche“ war bisher noch nie von der Lebensmittelüberwachung überprüft worden, da die Inhaber ihn angeblich aus Unkenntnis überhaupt nicht angemeldet hatten. Sie führten zudem auch keine Eigenkontrollen durch.

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40. Lebensmittelchemikertag: Lebensmittelsicherheit im Zeitalter der Mediengesellschaft

(idw) „Der Dioxin-Fall vom Januar 2011 hat es deutlich gezeigt: Auch wenn eine Kontamination mit einem sicherlich unerwünschten Schadstoff in einem Futter- bzw. Lebensmittel weit unterhalb einer toxikologisch relevanten Grenze liegt und selbst das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einer schriftlichen Stellungnahme im Internet für alle sichtbar darlegt, dass keine gesundheitliche Relevanz aus einer Kontamination [...]

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Die deutsche Tiefkühlwirtschaft: Der Markt bleibt stabil ++ Die Branche zieht positive Halbjahresbilanz

Berlin (ots) – Die deutsche Tiefkühlbranche zieht positive Bilanz für das erste Halbjahr 2011: Der Gesamtabsatz von tiefgekühlten Produkten (ohne Speiseeis) stieg in den ersten sechs Monaten leicht um 0,8 Prozent. Dieser positive Trend wird sich – nach Meinung des Deutschen Tiefkühlinstituts e.V. (dti) – im weiteren Verlauf des Jahres stabilisieren. Nicht zuletzt ist diese Entwicklung der derzeit in Deutschland vorherrschenden positiven Wirtschaftsstimmung zu verdanken, die insbesondere im Großverbraucherbereich zum positiven Trend führt. Immer mehr Verbraucher sind von den Vorteilen dieser einzigartigen Angebotsform überzeugt.

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Toxoplasma gondii: Rohkost und Gartenarbeit mit Risiko

Vila Real (aho) – Infiziert sich eine Frau während einer Schwangerschaft mit dem Katzenparasiten Toxoplasma gondii, können durch den Übergang des Parasiten über die Plazenta beim Kind Schäden entstehen. Im Extremfall führt dies zu einer Fehlgeburt oder einer Totgeburt, aber auch zu bei der Geburt eines schwer geschädigten Kindes. Dazu zählen Hydrozephalus (Wasserkopf), Mikrozephalie (Verkleinerung des Kopfes), eine Entzündung der Augennetzhaut sowie Spasmen. Viel häufiger sind jedoch Spätfolgen, wie geistige Behinderung, Sehschwäche oder Taubheit.

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Schweizer Metzgereien leiden unter Grenztourismus beim Fleischeinkauf

(lid) – Der hohe Frankenkurs führt auch beim Fleisch zu verstärktem Einkaufstourismus. Der Schweizer Fleisch-Fachverband (SFF) fordert einfachere Zollformalitäten.
Gemäss einer vom SFF in Auftrag gegeben Studie zum Grenztourismus beim Fleischeinkauf, würden den Schweizer Metzgereien in diesem Jahr bis zu 1 Milliarde Franken entgehen, schreibt die Nachrichtenagentur SDA. Für den SFF sei klar, dass dies die Folge der doppelt bis dreimal so hohen Schweizer Fleischpreise ist. Um die höheren Kosten in der Schweiz zu senken, fordert der SFF eine Entschlackung der Bürokratie. Zudem müssten die Importlizenzen für Fleisch wieder abgeschafft und an die Metzgereileistung im Inland gekoppelt werden.

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Großbritannien: Immer weniger Bio-Farmen

(lid) – Die Zahl der Britischen Bio-Höfe nahm in den letzten Jahren drastisch ab.
Seit 2007 sei laut Studie des Department for Environment, Food and Rural Affairs (DEFRA) die Anzahl der biologisch produzierenden Bauernhöfe um zwei Drittel gesunken, schreibt Farmers Weekly. Die Farmer würden vermehrt wieder auf eine konventionelle Produktion umstellen. Ausschlaggebend seien die sinkenden Verkaufspreise für biologische Produkte.

Auch in Deutschland steigen immer wieder Bio-Landwirte aus.

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Health Claims für Bio-Produkte? Chancen für konkrete Claims gering

(aid) – Gesundheitswerbung für Bio-Produkte muss hohe Hürden überwinden. Die Chancen für spezielle Health Claims sind gering, weil Zulassungsanträge für Pflanzenstoffe (“Botanicals”) nach der Claims-Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 überwiegend als unbegründet abgelehnt werden. Ähnlich der deutschen Rechtsprechungspraxis werden randomisierte, placebokontrollierte und nach erfolgreicher “peer review” veröffentlichte Doppelblindstudien verlangt. Das erläuterte Rechtsanwalt Hanspeter Schmidt aus Freiburg [...]

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Agrarexporte bleiben auf Rekordkurs

Berlin (BMELV) – Der deutsche Agrarexport hat im ersten Halbjahr 2011 deutlich zugelegt. Nach vorläufigen Zahlen wurden Güter der Land- und Ernährungswirtschaft im Wert von rund 27,3 Milliarden Euro exportiert. “Das ist ein Plus von rund 2,7 Milliarden Euro oder 11,1 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr des Vorjahres. Der Export erreicht damit ein neues Rekordniveau,” sagte Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin.

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Nahrungsmittelpreise steigen weiter

(lid) – Geringere Mengen Reis und Mais lassen die Weltmarktpreise ansteigen. Der Lebensmittelpreisindex der FAO lag im Juni um 39 Prozent höher als im Vorjahr, schreibt die NZZ in der heutigen Ausgabe. Alleine beim Getreide sei der Preisindex um 71 Prozent höher. Als Sorgenkinder gelten insbesondere Reis und Mais. Der Reispreis könnte wegen Unsicherheiten im [...]

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Schön, aber giftig: Rückstände vom Jakobskreuzkraut können tödlich sein

[Hochtoxische Pyrrolizidine auch in Honig]
Berlin (lme) – Das Jakobskreuzkraut mit den hübschen gelben Blüten, das bis in den September hinein das Auge erfreut, mausert sich zum heimtückischen Killer. Immer häufiger verursacht es Vergiftungen von Nutzvieh, namentlich von Pferden und Rindern; auch beim Menschen sind vereinzelt Todesfälle dokumentiert. Im Vergleich zu handelsüblichen Pestiziden sind Pyrrolizidine Ultragifte. Nimmt man die Toxizität der in den Medien umstrittenen Pflanzenschutzmittel als Maßstab, wie Atrazin oder Glyphosat, das ist der Wirkstoff des Herbizids Roundup, dann braucht man von dem Zeug schon ein paar Gramm pro Kilo Körpergewicht, um ein Säugetier zu töten. Pyrrolizidine sind tausendmal giftiger, kein Pestizid kann mit dem Kreuzkraut mithalten. Sie sind ebenso wie DDT kumulative Gifte. Und sie werden wie Chlorpestizide auch über die Muttermilch ausgeschieden und erreichen so den Säugling. Das Bundesinstitut für Risikobewertung fordert aufgrund der extremen Giftigkeit sogar eine Nulltoleranz für Pyrrolizidine.

Mehr erfahren Sie hier in der sonntäglichen Kolumne „Mahlzeit“ des Lebensmittelchemikers Udo Pollmer beim Deutschlandradio Kultur.

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Verzehrswarnung: Supermarktkette Delhaize ruft Bioeier wegen Dioxin zurück

Brüssel (aho/lme) – Die belgische Supermarktkette Delhaize hat Bioeier eines niederländischen Bio-Legehennenbetriebes aus den Regalen genommen und die Käufer aufgefordert, die Eier nicht zu verzehren. Bei einer Kontrolle zwischen Juni und Anfang August waren Überschreitungen des europäischen Grenzwertes festgestellt worden. Laut niederländischer Lebensmittelüberwachungsbehörde „nVWA“ zeigte Analysen von Futtermittel bisher unauffällige Werte. Wie aus der luxemburgischen [...]

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Deutschland: Sinkender Importbedarf an Eiern

(MEG) – Der frühzeitige Ausstieg aus der klassischen Käfighaltung in Deutschland hat die hiesige Eierwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen. Von 2008 bis 2010 sank die deutsche Erzeugung um 18 % auf nur noch 9,7 Mrd. Erst nach und nach legte sie wieder zu. In den ersten fünf Monaten 2011 wurden laut DESTATIS 26 % mehr erzeugt als im Vorjahreszeitraum, aber immer noch 5 % weniger als 2008.

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Bushmeat: Affenkopf im Reisegepäck

Berlin/Potsdam (lme) – Teile eines Affenkörpers haben Zollbeamte am Morgen des des 18. August 2011 am Flughafen Berlin-Tegel das Gepäck eines aus dem Kongo über Paris kommenden Reisenden gefunden. Die Zollbeamten konnten vier Pfoten und einen Affenkopf identifizieren. Diese stammten von einem Husarenaffen, der seinen natürlichen Lebensraum im westlichen und zentralen Afrika hat.

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EU-Kommission will weniger Verschwendung von Lebensmitteln

(lid) – Die EU-Kommission will eine gesündere und nachhaltigere Produktion von Lebensmitteln erreichen. Die EU-Kommission hat dabei vor allem das Wegwerfen von Lebensmitteln im Visier, wie Agra Europe schreibt. Bis 2020 sollen die weggeworfenen Lebensmittel um 50 Prozent reduziert werden. Derzeit landen in der EU pro Jahr rund 90 Millionen Tonnen Nahrungsmittel im Abfall. Bei [...]

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Peter Brabeck kritisiert Agrotreibstoffe

(lid) – Peter Brabeck, Verwaltungsratspräsident von Nestlé, hat in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau die Verwendung von Nahrungsmitteln zur Herstellung von Treibstoffen hart kritisiert. Agrotreibstoffe würden Millionen Menschen eine extreme Armut bringen. In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau (FR) äusserte sich Brabeck zur aktuellen globalen Nahrungsmittelsituation. Um die Weltbevölkerung künftig noch ernähren zu [...]

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Unkritische “Panikmacher”: Unbegründete Angst vor kleinen Risiken

Berlin/Düsseldorf (aho/lme) – Rinderwahnsinn, mit Dioxin belastete Hühnereier, Schweinegrippe – bei jeder dieser Meldungen brachen ganze Märkte zusammen, und die Bevölkerung wurde von Umweltorganisationen, Verbraucherschützern und Journalisten in Angst und Schrecken versetzt. Zu Unrecht, wie der Dortmunder Statistikprofessor Walter Krämer meint. Am Schwarzen Brett haben er und seine Studenten jahrelang die mediengemachten “Ängste der Woche” gesammelt und verschiedene mehr oder weniger aufgebauschte Risiken gesichtet und verglichen. Dabei erwiesen sich die deutschen Zeitungen als besonders aktive und unkritische “Panikmacher”.

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Verbraucherschutz: Was taugen Tierversuche? Und warum Acrylamid nur bei Nagern krebserregend ist.

Berlin (lme) – Tierversuche sind die Grundlage unseres gesundheitlichen Verbraucherschutzes. Damit werden die Grenzwerte für Pflanzenschutzmittel, die Unbedenklichkeit von Zusatzstoffen und die Höchstmengen für Acrylamid oder Dioxine ermittelt.
Auf Grund physiologischer Unterschiede reagieren Labortier untereinander und auch Menschen unterschiedlich auf Lebensmittelinhaltsstoffe. So auch auf den Röststoff Acrylamid, was immer einmal wieder als „Krebsstoff“ durch die Medien wabert. Acrylamid muss erst von der Leber in das giftige Glycidamid umgewandelt werden muss. Und das passiert beim Nager, aber praktisch nicht beim Menschen.

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Handlungsbedarf: Wissenschaftler weisen MAP in Rindfleisch nach

Derio (aho/lme) – Wissenschaftlern von Baskischen Institut für Landwirtschaftliche Forschung und Entwicklung „Neiker-Tecnalia“ im spanischen Derio ist es gelungen, den Erreger der Paratuberkulose „Mycobacterium avium paratuberculosis“ (MAP) in der Muskulatur von Rindern und Kühen zum Zeitpunkt der Schlachtung nachzuweisen.
Weitere Informationen hier.










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