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Mehr als 1 Milliarde Menschen hungern

(lid) – Die Zahl der Hungernden ist weltweit erstmals auf mehr als eine Milliarde gestiegen. Davon geht die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) aus.

Laut ihren Schätzungen hat sich die Zahl der Hungernden binnen eines Jahres um rund 100 Millionen auf 1,02 Milliarden erhöht. Als Ursache für die dramatische Zunahme wird nicht Mangel infolge schlechter Ernten, sondern die Weltwirtschaftskrise gesehen. Durch vermehrte Arbeitslosigkeit verringerte sich das Einkommen der Armen, die sich damit noch weniger zu essen leisten konnten, berichtet Agra-Europe.

FAO-Generaldirektor Jacques Diouf bezeichnete die Entwicklung als gefährliche Mischung aus einem globalen Wirtschaftsabschwung und weiter hohen Nahrungsmittelpreisen in vielen Entwicklungsländern. Die stille Hungerkrise betreffe ein Sechstel der Menschheit und sei eine ernste Bedrohung für den Weltfrieden. Diouf forderte mehr Investitionen in den Agrarsektor. Für die Mehrzahl der Entwicklungsländer sei eine gesunde Landwirtschaft entscheidend, um Armut und Hunger zu überwinden.

Laut den Erhebungen der FAO erhöhte sich die Zahl der Hungernden am stärksten in der Region Asien-Pazifik mit einem Plus von 10,5 Prozent auf 642 Millionen. In den Ländern südlich der Sahara geht die FAO davon aus, dass rund 265 Millionen Menschen zu wenig zu essen haben, das sind 11,8 Prozent mehr als im letzten Jahr. Angesichts dieser Entwicklung ist nicht davon auszugehen, dass die Weltgemeinschaft ihr Ziel erreicht, die Zahl der Hungernden zu halbieren und bis 2015 unter die Marke von 420 Millionen zu drücken. Auf dieses Ziel hatten sich die Mitglieder der Vereinten Nationen im Jahr 2000 bei ihrem Millenniumsgipfel geeinigt.

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