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Schmuddelbranche: 420kg ekeliges Dönerfleisch der Vernichtung zugeführt

Husum (lme) – Die Polizei hat einen aus Hamburg kommenden Transporter in der Husumer Innenstadt überprüft und im Laderaum 26 Dönerspieße vorgefunden. Die vorgeschriebene Kühlung von -18 Grad war auf Grund der ausgefallen Kühlung unterschritten, die Temperatur lag bei nur noch -8 bis -6 Grad und wäre wohl ohne Kontrolle noch weiter angestiegen. Auch die Verpackung ließ zu wünschen übrig: die Spieße waren mit Frischhaltefolie umwickelt, die teilweise schon durchlöchert war, so dass das „nackte Fleisch“ auf dem Boden des Transporters lag – ohne in eigens dafür vorgesehenen Transportboxen gelagert zu werden. Das Veterinäramt wurde hinzugezogen und hat die Vernichtung auf Grund der vorliegenden Straftat in der Tierkörperbeseitigungsanlage in Jagel angeordnet. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Insgesamt scheint es in der Branche recht schmuddelig zuzugehen. Wie das Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Montag in Berlin mitteilte, ließ bei einer bundesweiten Überprüfung allein bei einem Fünftel der überprüften Betriebe, die Geflügelfleisch-Döner herstellen, die Hygiene zu wünschen übrig. Beim Verkauf stellten die Kontrolleure sogar bei einem Drittel der getesteten Imbissbuden Mängel bei Reinigung und Desinfektion fest.

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