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Schweiz: Neuer Leitfaden für den Transport von kranken und verletzten Schlachttieren

(BLV) – Damit Transporte von kranken und verletzten Tieren tierschutzkonform durchgeführt werden, hat das BLV (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen) gemeinsam mit der Vereinigung der Schweizer Kantonstierärztinnen und Kantonstierärzte einen Leitfaden erarbeitet, welcher die gesetzlichen Grundlagen präzisiert. Er enthält Kriterien zur Beurteilung der Transportfähigkeit eines Tieres und beschreibt Vorsichtsmaßnahmen, die den schonenden Umgang mit den […]

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Eine nachhaltige Nutztierhaltung voranbringen

Experten diskutieren über regionale Wertschöpfungsketten – „Zusammenarbeit stärken“

Hannover/Göttingen (ML) – Die Auswertung eines einjährigen Forschungsprojektes der Universität Göttingen und ein Austausch zur „Modellregion nachhaltige Nutztierhaltung Südniedersachsen“ standen jetzt im Mittelpunkt eines Expertendialogs in der Universität Göttingen. Auf Einladung des Landwirtschaftsministeriums (ML) nahmen rund 30 Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Verbände und der Verwaltung an dem Wissensaustausch zum Thema „Nachhaltige Nutztierhaltung und Transformationsprozess in der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft“ in der Universität in Göttingen teil. Neben Agrar-Staatssekretär Prof. Dr. Ludwig Theuvsen und Prof. Dr. Achim Spiller von der Universität Göttingen zählten unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Verbandes Neuland, des Landvolks Göttingen, der Ökomodellregionen sowie der Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft zu den Teilnehmern.

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Landwirtschafts-Etat startet mit Umbau der Tierhaltung

Berlin (hib/NKI) – Der Haushaltsentwurf 2022 für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sieht Mittel in Höhe von rund 7,1 Milliarden Euro vor. Das geht aus dem Haushaltsgesetzentwurf (20/1000, Einzelplan 10) hervor, über den der Bundestag am Donnerstag in erster Lesung debattiert. Damit soll der BMEL-Etat im Vergleich zum Vorjahr um rund 571 Millionen Euro schrumpfen, das Minus geht im Wesentlichen auf die nur für die Haushaltsjahre 2020 und 2021 bereitgestellten Zusatzmittel des Konjunkturprogramms „Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunft stärken“ zurück. Im Vor-Corona-Jahr 2019 lag der BMEL-Haushalt bei rund 6,3 Milliarden Euro.

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BZL: Produktionswert der deutschen Landwirtschaft steigt auf 59,6 Milliarden Euro

(pm) – Nach vorläufigen Angaben des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) entspricht dies einem Anstieg um insgesamt 3,6 Prozent. Allein durch die höheren Getreidepreise infolge der gestiegenen Nachfrage auf den Märkten führten zu einem Verkaufserlös von sieben Milliarden Euro (+42 Prozent). Der Wert der Tierproduktion erreicht mit 26,4 Milliarden Euro nahezu die Vorjahre.

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Arzneimittelgesetz: Was Tierhalter ab dem 1. November zu beachten haben

Schwerin (ML) – Am 1. November 2021 tritt das 17. Gesetz der Bundes­regierung zur Änderung des Arzneimittelgesetzes in Kraft. Daraus ergeben sich Änderungen für alle Tierhalter von Masttieren, die Mit­tei­lungs­verpflichtungen über Arznei­mittelverwendungen an die zuständige Behörde haben.
Im Folgenden sind die wichtigsten Fakten zusammengefasst:

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Abgabemengen von Antibiotika in der Tiermedizin leicht gestiegen

Mengen für Polypeptidantibiotika und Cephalosporine der 3. und 4. Generation auf niedrigstem Wert seit 2011, leichter Anstieg bei Fluorchinolonen

(BVL) – Die Menge der in der Tiermedizin abgegebenen Antibiotika ist in Deutschland im Jahr 2020 leicht gestiegen. Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mitteilt, wurden insgesamt 701 Tonnen Antibiotika an Tierärzte abgegeben – 31 Tonnen mehr als im Vorjahr (plus 4,6 %). Im Vergleich zu 2011, dem ersten Jahr der Erfassung, betrug der Rückgang der abgegebenen Antibiotika 59 %. Die Abgabemenge der für die Therapie beim Menschen besonders wichtigen Fluorchinolone stieg in 2020 leicht an. Die Polypeptidantibiotika (Colistin) erreichten ihren bisher niedrigsten Wert seit 2011.

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Antibiotika-Verbot versus Tierschutz: TVT fordert sinnvollere Maßnahmen

Bramsche (TVT) – Aktuell wird ein Antrag diskutiert, die von der Europäischen Arzneimittel Agentur (EMA) und anderen wissenschaftlichen Institutionen vorgesehene Verordnung für Tierarzneimittel wesentlich zu verschärfen und die meisten der jetzt für Tiere zugelassenen Antibiotika für deren Behandlung zu verbieten. Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V. (TVT) unterstützt die Zielrichtung des Antrags, nämlich Antibiotika-Resistenzen zu […]

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Landwirten in Flutgebieten wird Futterversorgung ihrer Tiere erleichtert

Futterknappheit zeichnet sich ab – Bundesministerin Julia Klöckner legt Verordnungsentwurf vor, dass ökologische Vorrangflächen für Futterzwecke genutzt werden können

Berlin (bmel) – Die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, aber auch Starkregenereignisse in weiteren Teilen Deutschlands haben auch die Ernten landwirtschaftlicher Betriebe zerstört. In den betroffenen Gebieten kommt es dadurch vielfach zu einem Mangel an Viehfutter. Verschärft wird die Situation in vielen Betrieben zudem dadurch, dass aufgrund der schlechten Futterernten der letzten drei Dürrejahre keine Reserven vorhanden sind. Insbesondere Betriebe mit Rinder-, Pferde- oder Schafhaltung sind betroffen.

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bpt startet Unterschriftenkampagne gegen weitreichendes Antibiotikaverbot

Frankfurt am Main (ots) – Mit einem Aufruf an seine Mitgliedspraxen startet der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) morgen eine Kampagne, um bei Tierhaltern aller Tierarten bis zum 8. September Unterschriften gegen das vom EU-Parlament geplante weitreichende Antibiotikaverbot zu sammeln. Im Vorfeld der finalen Abstimmung in Brüssel Mitte September sollen die gesammelten Unterschriften an die deutschen Abgeordneten im EU-Parlament übergeben werden. Damit will der Verband ein starkes politisches Zeichen setzen und deutlich machen, dass er das geplante Anwendungsverbot bestimmter Antibiotika bei Tieren für tierschutzwidrig hält, weil viele Krankheiten dann nicht mehr oder nicht mehr adäquat behandelt werden könnten.

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Einstufung von Antibiotika: Wissenschaft und Tierschutz-Belange rangieren zwingend vor Politik

(bpt) – Über den von der EU-Kommission vorgeschlagenen delegierten Rechtsakt über „Kriterien für die Einstufung antimikrobieller Mittel, die für die Behandlung bestimmter Infektionen beim Menschen vorbehalten sind“ wird im zuständigen Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) des EU-Parlaments am kommenden Dienstag, den 13. Juli, abgestimmt. Während die meisten Mitgliedsstaaten den nach wissenschaftlichen Kriterien […]

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21 Milliardern: Horrende Tierverluste durch Seuchen

(BfT) – Der Ausbruch bekannter sowie die Einschleppung neuer Tierseuchen stellen eine immerwährende, ernst zu nehmende Bedrohung für die Tierbestände dar. Einige Infektionskrankheiten können auch auf den Menschen übertragen werden. Dass Erreger von Tieren auf den Menschen übergehen, ist nicht ungewöhnlich. Jährlich erkranken rund 2,4 Milliarden Menschen weltweit an einer Zoonose, mehr als zwei Millionen […]

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Infosystem Tiergesundheit 4.0 gestartet

Soest (kso) – Das NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz hat während einer Veranstaltung im Bad Sassendorfer Tagungs- und Kongresszentrum am Donnerstag, 1. Juli 2021, das neue Informationssystem Tiergesundheit 4.0 offiziell in Betrieb genommen. Der Kreis Soest hatte sich mit seinem Veterinärdienst direkt beim Start des Projektes als Pilotkreis zur Verfügung gestellt.

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Klöckner: Union zieht mit Tierwohlabgabe und Stallumbau in den Wahlkampf

Agrarministerin nennt Mehrausgabe von vier bis fünf Cent pro Mahlzeit für Verbraucher – Bauern sollen Vertrag mit Staat schließen

Osnabrück (ots) – Nach dem Scheitern eines staatlichen Tierwohllabels in dieser Legislaturperiode will die Union den Umbau der Ställe zum Thema im Wahlkampf machen. Das kündigte Bundesagrarministerin und CDU-Vize Julia Klöckner im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ an. „Wir werden für eine Abgabe für Tierwohl werben. An der Kasse werden tierische Produkte dann ein bisschen teurer, dafür haben die Landwirte die finanzielle Sicherheit, die sie brauchen, um den Stall umzubauen.“

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Zoos kritisieren Tierarzneimittelgesetz als ungeeignet

Berlin (ots) – Der Verband der Zoologischen Gärten kritisiert einen aktuellen Gesetzentwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums massiv und weist ihn als fachlich unausgereift zurück. „Wenn das neue Tierarzneimittelgesetz so kommt, wie momentan vom Ministerium vorgeschlagen, ist das ein ganz bewusst in Kauf genommener Rückschritt für den Tierschutz“, sagt der Präsident des Verbandes, Jörg Junhold, selbst promovierter Tierarzt und Zoodirektor in Leipzig. „Angesichts der zahlreichen und über viele Jahre formulierten Hinweise seitens der Veterinäre und verschiedener Verbände fehlt mir jedwedes Verständnis für die Nichtberücksichtigung der Fachexpertise seitens der Regierung.“

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Einflussnahmen auf das Tierschutzgesetz

Berlin (hib/EIS) – Das Regierungshandeln soll transparent und für alle Bürger nachvollziehbar sein. Deshalb stellt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) entsprechende Gesetz- und Referentenentwürfe und dazu eingegangene Stellungnahmen auf der Internetseite des Ministeriums ein. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (19/29679) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/29139) zur Einflussnahme […]

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Hitzestress belastet Schweine, Rinder und Geflügel

Bonn (ots) – Der Klimawandel führt auch in Deutschland zu immer längeren und heißeren Hitzeperioden. Die Sommer 2018, 2019 und 2020 haben sich in das nationale Gedächtnis geradezu „eingebrannt“. Extreme Temperaturen belasten nicht nur die Menschen, sondern auch die landwirtschaftlichen Nutztiere. Tierhalter müssen darauf reagieren.

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Hearing zum Tierarzneimittelgesetz

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Geteiltes Expertenecho auf geplantes Tierarzneimittelgesetz

Berlin (hib/SAS) – Das geplante Tierarzneimittelgesetz der Bundesregierung wird von Sachverständigen teils sehr unterschiedlich beurteilt. Das zeigte eine öffentliche Anhörung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft am Montag unter Leitung von Alois Gerig (CDU). Während die einen den Gesetzentwurf „als dringend notwendig“ begrüßten, kritisierten die anderen den Wegfall bewährter Regelungen und drangen auf Änderungen, insbesondere um die Antibiotikanutzung zu begrenzen. Gegenstand der Anhörung war neben dem Regierungsentwurf für ein Tierarzneimittelgesetz und zur Anpassung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften (19/28658) auch ein Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/13549).

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Immer wieder Schlachthofskandale!

Bundestierärztekammer fordert Optimierung der Kontrollen
Berlin (BTK) – In einer beunruhigenden Regelmäßigkeit tauchen schreckliche Bilder von Tierschutzskandalen auf Schlachthöfen in den Medien auf. Die Vorfälle verdeutlichen die Notwendigkeit einer umfassenden Diskussion über die Zukunft der amtlichen Fleischhygieneüberwachung. Die Bundestierärztekammer (BTK) hat bereits wiederholt auf Missstände hingewiesen und Vorschläge zur Verbesserung vorgelegt. „Da die Tierschutzverstöße aber nicht abreißen, müssen kurzfristig Maßnahmen ergriffen werden, um die Schlachttier- und Fleischuntersuchung einschließlich der Tierschutzüberwachung in Schlachtbetrieben weiter zu verbessern“, fordert Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der BTK.

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Niedersachsen will bundesweite Weidetierprämie für Schafe und Ziegen bereits ab 2022

Antrag im Bundesrat gestellt – Landesgrüne kritisieren Vorstoß als „Trostpflaster“

Osnabrück (ots) – Niedersachsen unternimmt einen weiteren Anlauf zur Einführung einer bundesweiten Weidetierprämie. Mit der sollen bereits ab dem kommenden Jahr Schaf- und Ziegenhalter unterstützt werden – auch wegen der anhaltenden Probleme mit dem Wolf. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ unter Berufung auf einen entsprechenden Antrag im Bundesrat. Demnach sollen Tierhalter pro Mutterschaf 30 Euro bekommen. Diese sollen von den sogenannten Direktzahlungen abgezweigt werden und „die Einkommenssituation der Schäfer nachhaltig verbessern“, heißt es im Antrag.

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