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Bruetereien vor dem Aus

Gütersloh (aho) – In wenigen Wochen ist es verboten, männliche Küken zu töten. Der Bundesrat hatte am 28. Mai 2021 den Beschluss des Bundestages gebilligt, das routinemäßige massenhafte Töten von Hühnerküken aus ökonomischen Gründen ab dem Jahr 2022 zu verbieten und dieses Verbot ausdrücklich im Tierschutzgesetz festzuschreiben. Keine Region in Deutschland trifft das härter als den Kreis Gütersloh. Schon jetzt haben eine Reihe von Brütereien im Kreis Gütersloh aufgegeben, weitere werden folgen.

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Niedersachsens Landwirtschaftsministerin warnt: Tausende Jobs in Agrarbranche in Gefahr

Otte-Kinast: „Umbau der Tierhaltung muss Priorität Nummer eins sein“ – Gegen Ausstiegsprämie

Osnabrück (ots) – Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) hat die neue Bundesregierung zum schnellen Handeln in der Agrarkrise aufgerufen. Die CDU-Politikerin sagte im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ): „Der Umbau der Tierhaltung muss für die neue Regierung Priorität Nummer eins haben, sonst haben wir bald keine Tierhaltung mehr in Deutschland.“ Angesichts anhaltend niedriger Erzeugerpreise sowie unklarer Perspektiven trügen sich viele Landwirte mit dem Gedanken auszusteigen. „Die Bauern können nicht mehr lange durchhalten.“

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„Farm to Fork“: Höchste Zeit für umfassende Folgenabschätzung

Studie der Universität Wageningen sieht erhebliche Einbußen bei der landwirtschaftlichen Produktion in Europa
Frankfurt/Main (ots) – Geringere landwirtschaftliche Produktivität, höhere Lebensmittelpreise für Verbraucher und eine steigende Abhängigkeit von Exporten – eine gestern in Brüssel vorgestellte Studie der niederländischen Wageningen University & Research (WUR) zu den Folgen der Farm to Fork-Strategie (F2F) der EU kommt zu einem ebenso ernüchternden Ergebnis wie ähnlich gelagerte Studien etwa der Universität Kiel oder des Joint Research Centers (JRC) der EU-Kommission und zuvor schon des US-Agrarministeriums USDA. Vor diesem Hintergrund erneuert der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) seine Forderung nach einem umfassenden Impact Assessment (Folgenabschätzung) zu den Maßnahmen der europäischen F2F-Strategie.

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Ein Tier soll leben, nicht leiden! QUEN geht online!

Berlin (aho) – Seit über 30 Jahren weisen Tierärzt*innen und Expert*innen auf die fatalen Folgen der “Gestaltungsfreiheit“ des Menschen in der Tierzucht hin. Leiden, Schmerzen und Schäden der Tiere, die auf bestimmte Merkmale gezüchtet werden, bleiben bisher aber weitgehend unbeachtet. Nicht nur Hunde, Katzen und Heimtiere, sondern auch Millionen landwirtschaftlicher Nutztiere sind von solchen „Qualzuchten“ betroffen. „Das ist mit dem Tierschutz als Staatsziel nicht vereinbar“, mahnt Diana Plange, Fachtierärztin für Tierschutz und Tierschutzethik und Projektleiterin des neuen Qualzucht-Evidenz Netzwerks „QUEN“.

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Klöckner: Länder müssen beim Umbau der Tierhaltung Farbe bekennen

Agrarministerkonferenz in Dresden – Bundesministerin bringt Modell zur Honorierung der Klimaschutzleistung der Wälder weiter voran

Dresden (bmel) – Bei der Agrarministerkonferenz (AMK) in Dresden hat die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, die Bundesländer aufgefordert, sich auf eines der von ihr vorgelegten Finanzierungsmodelle zum Umbau der Tierhaltung festzulegen. Die Bundesministerin hatte in dieser Legislatur ein Gesamtkonzept zur Transformation des Systems der Tierhaltung in Deutschland hin zu mehr Tierwohl entwickelt und zur Abstimmung gestellt.

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Zukunft der Nutztierhaltung: Vorstoß zur Agrarministerkonferenz

Ministerin Heinen-Esser will den Umbau hin zu mehr Tierwohl erleichtern und fordert einen Fleisch-Kodex und faire Preise entlang der Kette: Alle müssen an einem Strang ziehen

(NRW) – Die nordrhein-westfälische Landesregierung geht beim Thema Tierwohl weiter voran. Zur Förderung des Tierwohls in der Nutztierhaltung plant Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser Anfang 2022 einen Gesetzesvorstoß, um den Umbau in den Betrieben zu erleichtern und zu forcieren. Darin sollen Regelungslücken geschlossen sowie etwa baurechtliche Hürden abgebaut werden.

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Afrikanische Schweinepest: Untersuchungspflicht für erlegte Tiere wird in Sachsen auf weitere Landkreise erweitert

Dresden (sms) – Zur Bekämpfung und Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest wurden die Regelungen zur Anzeigepflicht und Mitwirkung die Jägerschaft angepasst. Damit wird die bisher nur in den Landkreisen Görlitz und Bautzen geltende Untersuchungspflicht für alle gesund erlegten Wildschweine auch auf die Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz – Osterzgebirge sowie auf die Landeshauptstadt Dresden ausgedehnt. Die […]

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Prognose: Deutschland droht Zusammenbruch der Tierhaltung

„Geflügelhalter lassen Ställe leer stehen“ – Ripke wirbt vor Agrarministerkonferenz für Tierwohlbeitrag

Osnabrück (ots) – Der Präsident der Geflügelwirtschaft warnt vor einem Kollabieren der landwirtschaftlichen Tierhaltung in Deutschland. Im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) sagte Friedrich-Otto Ripke: „Alle reden über die Schweine. Aber die Situation in der Geflügelbranche ist nicht besser.“ Ripke verwies darauf, dass vor allem der Bereich der Putenhaltung betroffen ist. „Die Erzeugerpreise sind niedrig, die Futterpreise hoch. Da lassen viele Landwirte die Ställe einfach leer stehen, um nicht mit jedem neu eingestallten Tier weiteres Geld zu verlieren.“

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Afrikanische Schweinepest: Deutschland stellt Schutzkorridorkonzept vor

EU-Kommission fordert Polen zur Beteiligung an grenzüberschreitenden Maßnahmen auf – Deutschland, Polen und Tschechien (Tiergesundheits-Troika) treffen sich mit Europäischer Kommission in Brüssel

Berlin (bmel) – Die Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Beate Kasch, ist diese Woche nach Brüssel gereist, um sich mit der stellvertretenden Generaldirektorin Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Claire Bury, und ihrem polnischen sowie ihrem tschechischen Amtskollegen über das weitere Vorgehen im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) und insbesondere über Zaunbaumaßnahmen im Grenzgebiet auszutauschen.

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5,8 Mio.: Zweiter ASP-Schutzzaun in MV

Schwerin (LM) – Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern hat heute in ihrer Kabinettssitzung 5,8 Millionen Euro Haushaltsmittel für den Erwerb, Bau und die Unterhaltung eines zweiten ASP-Schutzzaunes freigegeben. Dieser soll parallel zum ersten ASP-Schutzzaun auf rund 100 Kilometern Länge entlang der deutsch-polnischen Grenze durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landesforstanstalt aufgestellt und unterhalten werden. „Dadurch soll ein […]

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TVT fordert Reduktion des Antibiotikaeinsatzes durch bessere Haltungsbedingungen und Tierzucht

Bramsche (TVT) – Dier TVT begrüßt die Entscheidung des Europäischen Parlamentes die Behandlung von Tieren mit Antibiotika nicht unverhältnismäßig zu erschweren. Doch das Ziel der Initiative von Herrn Häussling, den Einsatz von Antibiotika und insbesondere Reserveantibiotika zu verringern, bleibt aktuell. Den besten Weg, dies zu erreichen, sieht die TVT in der Verbesserung von Tierhaltung und Tierzucht. „Gesunde Tiere, deren physiologischen Fähigkeiten weder durch eine einseitige übersteigerte Leistungszucht noch durch nicht tiergerechte Haltungssysteme überfordert werden, werden seltener krank und benötigen kaum Antibiotika. Wir fordern ein Umdenken in der Landwirtschaft und beim Verbraucher und wirksame gesetzliche Regeln für mehr Tierwohl in den Ställen,“ erläutert Dr. Andreas Franzky, Vorsitzender der TVT.

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UK: Kohlendioxidknappheit bremst Schweineschlachtungen aus

London (aho) – Britische Schweinehalter sehen sich aktuell mit einem doppelten Dilemma konfrontiert. Sowohl der Mangel an Schlachthofmitarbeitern als auch der Mangel an Kohlendioxid (CO2) bremst die Schweineschlachtungen aus.

Aufgrund steigender Erdgaspreise stellen mehrere Chemiewerke in Europa die Produktion von Düngemitteln ein, deren Nebenprodukt Kohlendioxid ist, das in kohlensäurehaltigen Getränken und Bier sowie im Fleischsektor verwendet wird, um Schweine im Schlachthof zu betäuben.

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BTK erfreut über Entscheidung des Europäischen Parlaments

Berlin (BTK) – Nachdem die vergangenen Wochen geprägt waren vom Kampf der Tierärzteschaft gegen die Ablehnung eines Verordnungsentwurfs zum Thema „Antibiotikavorbehalt für die Humanmedizin, wie es ein vom Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) vorgelegter Antrag forderte, fiel nun in Straßburg die Entscheidung. Sehr zur Erleichterung der Bundestierärztekammer (BTK) stimmten die Mitglieder des […]

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Neues Tierarzneimittelgesetz: Bundesrat gibt Weg zur Unterzeichnung frei

Berlin (aho) – Am heutigen Freitag (17. September 2021) hat der Bundesrat Änderungen im Arzneimittelrecht zur Trennung von Human- und Veterinärarzneimitteln zugestimmt, die der Bundestag vor der Sommerpause verabschiedet hatte. Das Gesetz kann nun dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet werden. Kern ist ein neues Tierarzneimittelgesetz – als eigenständiges neues Stammgesetz. Im bisher für die Human- […]

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EU-Parlament votiert pro Tiergesundheit und Tierschutz

Bonn/Brüssel (BfT) – Mit ihrer Abstimmung im Plenum des Europaparlamentes demonstrierten die Abgeordneten, dass sie den One-Health-Ansatz der EU zur Bewältigung der Herausforderung der Antibiotikaresistenz unterstützen. So bewertete EPRUMA (European Platform for the Responsible Using of Medicines in Animals), der Zusammenschluss im Tiergesundheitssektor zum verantwortungsvollen Umgang mit Arzneimitteln, die Entscheidung im Europaparlament.

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Backhaus: Schweinegipfel in Berlin ist reiner Wahlkampf!

Schwerin (ML) – Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat wegen der kritischen Entwicklung auf dem Schweinemarkt für kommenden Mittwoch zu einem Branchengespräch eingeladen. Dazu stellt Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus fest: „In Berlin ist man aufgewacht! Endlich reagiert die Bundesministerin auf Forderungen die von den Ländern und maßgeblich von Mecklenburg-Vorpommern schon seit zwei Jahren aufgemacht wurden. Mit […]

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Backhaus: Bund nimmt ASP nicht ausreichend ernst

Schwerin (ML) – Trotz einer konstruktiven Debatte und eines einstimmig gefassten Beschlusses zeigt sich Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus in Teilen enttäuscht vom Ausgang der Sonder-Agrarministerkonferenz zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest, die gestern Nachmittag als Videokonferenz zwischen den Agrarchefs der Länder und des Bundes abgehalten wurde.

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Antibiotika-Verbot versus Tierschutz: TVT fordert sinnvollere Maßnahmen

Bramsche (TVT) – Aktuell wird ein Antrag diskutiert, die von der Europäischen Arzneimittel Agentur (EMA) und anderen wissenschaftlichen Institutionen vorgesehene Verordnung für Tierarzneimittel wesentlich zu verschärfen und die meisten der jetzt für Tiere zugelassenen Antibiotika für deren Behandlung zu verbieten. Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V. (TVT) unterstützt die Zielrichtung des Antrags, nämlich Antibiotika-Resistenzen zu […]

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bpt startet Unterschriftenkampagne gegen weitreichendes Antibiotikaverbot

Frankfurt am Main (ots) – Mit einem Aufruf an seine Mitgliedspraxen startet der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) morgen eine Kampagne, um bei Tierhaltern aller Tierarten bis zum 8. September Unterschriften gegen das vom EU-Parlament geplante weitreichende Antibiotikaverbot zu sammeln. Im Vorfeld der finalen Abstimmung in Brüssel Mitte September sollen die gesammelten Unterschriften an die deutschen Abgeordneten im EU-Parlament übergeben werden. Damit will der Verband ein starkes politisches Zeichen setzen und deutlich machen, dass er das geplante Anwendungsverbot bestimmter Antibiotika bei Tieren für tierschutzwidrig hält, weil viele Krankheiten dann nicht mehr oder nicht mehr adäquat behandelt werden könnten.

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EU: Tierische Nebenprodukte wieder in den Trog

Brüssel (aho) – Die EU hat das Verbot der Verwendung tierischer Nebenprodukte für Tierfutter aufgehoben. Die vorgeschlagene Gesetzesänderung erlaubt die Verwendung von verarbeitetem tierischem Protein (PAP) von Schweinen in Geflügelfutter und von Geflügel in Schweinefutter, wenn das Material aus der Schlachtung gesunder Tiere stammt. Während die meisten EU-Mitgliedstaaten der Änderung zugestimmt haben, haben sich Frankreich und Irland der Stimme enthalten. Am 2. Juli stimmte der EU-Rat einstimmig der Verabschiedung der TSE-Verordnung zu.

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