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+ 7%: Deutsche Agrarexporte auf Rekordkurs

L P D – Auf den internationalen Märkten kann sich die deutsche Agrarwirtschaft gut behaupten und ist mit ihren Exporten auf Rekordkurs. Im ersten Halbjahr 2010 haben die Ausfuhren von Agrarerzeugnissen und Landtechnik mit einem Gesamtvolumen von 24,5 Mrd. Euro gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 um 6,9 Prozent zugelegt. Damit wird sogar das erste Halbjahr des Boomjahres 2008 noch übertroffen. Wichtigste Exportgüter waren Fleisch und Fleischwaren mit allein 3,59 Mrd. Euro, das waren 2,3 Prozent mehr als 2009. Mengenmäßig stiegen die Ausfuhren sogar um 4,6 Prozent. Besonders positiv haben sich die Ausfuhren von Molkereiprodukten entwickelt, die mit 3,54 Mrd. Euro nur knapp hinter dem Wert der Fleischausfuhren lagen. Sie konnten gegenüber 2009 sogar um 16,5 Prozent gesteigert werden, insbesondere durch höhere Erlöse. Allein 1,46 Mrd. davon entfielen auf Käse. Aber auch Süßes aus Deutschland war im Ausland gefragt: Die Exporte von Süßwaren stiegen um 16,2 Prozent auf 2,36 Mrd. Euro. Für den Auslandsmarkt haben gleichfalls viele Backwarenhersteller produziert, ihre Ausfuhren stiegen um 6,2 Prozent auf 1,90 Mrd. Euro. Begehrt auf den internationalen Märkten ist darüber hinaus Landtechnik aus Deutschland, die großes Ansehen wegen ihres hohen technischen Standards und der hohen Qualität genießt. Mit 3,01 Mrd. Euro ist sie der drittwichtigste Posten in der Außenhandelsstatistik der deutschen Agrarwirtschaft. Allerdings litt die Landtechnik unter der weltweiten Wirtschaftskrise, ihre Exporte gingen um 8,5 Prozent zurück.

Die wichtigsten Handelspartner für die deutsche Agrarwirtschaft sind die Mitgliedsländer der EU, sie führen die Liste der „Top Ten“ der Abnehmer an. Drittlandsexporte haben dagegen nur einen Anteil von ungefähr einem Fünftel. Allerdings hat es hier einen überdurchschnittlichen Zuwachs von 16,4 Prozent auf den neuen Halbjahreshöchstwert von 5,3 Mrd. Euro gegeben. Besonders gefragt auf den Drittlandsmärkten waren Nahrungsmittel tierischen Ursprungs mit einer Steigerung um 33 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro. Stärkstes Drittland ist Russland, das Agrargüter aus Deutschland im Wert von 757 Mio. Euro importierte gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum ein Viertel mehr. Hauptabnehmer sind aber nach wie vor die Niederlande, auf die allein 3,33 Mrd. Euro der deutschen Agrarexporte entfallen. Ebenfalls sehr große Importe aus Deutschland tätigen Italien und Frankreich mit jeweils knapp 2,5 Mrd. Euro, gefolgt von Österreich und Großbritannien. Daneben spielen vor allem Polen, Belgien, Spanien und Dänemark eine wichtige Rolle als Abnehmer deutscher Agrarprodukte.

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