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Redaktion Kleintiere & Pferde
  

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Zoos kritisieren Tierarzneimittelgesetz als ungeeignet

Präsident Junhold: „Bewusster Rückschritt für den Tierschutz“

Berlin (ots) – Der Verband der Zoologischen Gärten kritisiert einen aktuellen Gesetzentwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums massiv und weist ihn als fachlich unausgereift zurück. „Wenn das neue Tierarzneimittelgesetz so kommt, wie momentan vom Ministerium vorgeschlagen, ist das ein ganz bewusst in Kauf genommener Rückschritt für den Tierschutz“, sagt der Präsident des Verbandes, Jörg Junhold, selbst promovierter Tierarzt und Zoodirektor in Leipzig.

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Entwurf des neuen Tierarzneimittelgesetzes verschlechtert medizinische Versorgung vieler Tierarten

Bramsche (TVT) – Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) kritisiert den Entwurf des neuen TAMG scharf: „Der Entwurf steht in wichtigen Teilen im Widerspruch zu den Grundlagen des Tierschutzes. Tierärzt:innen wollen kranke Tiere bestmöglich behandeln – das neue Gesetz würde dies bei einigen Tierarten verhindern.“
Mit dem neuen Gesetz muss eine schon vor zwei Jahren erlassene EU-Verordnung umgesetzt werden, die schon im Januar 2022 in Kraft tritt.

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ESCCAP informiert: Pelzmilben beim Kaninchen – auch Zoonose

[Cheyletiella parasitivorax © Fourrure CC BY-SA 2.0]
(pm) – Kaninchen in Innen- und Außenhaltung kommen häufig mit Parasiten in Berührung. So auch mit der Pelzmilbe (Cheyletiella parasitivorax). Einmal infiziert, läuft die Infektion zunächst oft symptomlos ab. So wird sie häufig erst entdeckt, wenn der Pelzmilben-Befall (Cheyletiellose) so stark ist, dass er Juckreiz auslöst, das Kaninchen schuppige Hautstellen aufweist oder stellenweise Fell verliert. Die Milben sind so groß, dass sie mit dem bloßen Auge als „wandernde Schuppen“ auffallen können. Doch Pelzmilben rufen nicht nur bei Kaninchen Beschwerden hervor.

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Hearing zum Tierarzneimittelgesetz

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Statement des Verbandes der Zoologischen Gärten zur Küken-Entscheidung des Bundestages

Berlin (ots) – Nach § 1 des Tierschutzgesetzes liegt es in der Verantwortung des Menschen, für das Tier als Mitgeschöpf dessen Wohlbefinden und Leben zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Hinter diesem Grundsatz stehen die Direktoren führender Zoos uneingeschränkt. Der Plan, heute Abend im Bundestag jedoch das generelle Töten von Küken ohne jede Ausnahme zu verbieten, entbehrt diesem Grundsatz mit Blick auf die Versorgung von Fleischfressern, die nicht mit Salat gefüttert werden können – und dem Grundsatz der Gleichheit aller Tierarten.

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Stellungname des Bundesrates zum geplanten Tierarzneimittelgesetz

Berlin (hib/EIS) – Die Bundesregierung hat eine Unterrichtung (19/29632) zur Stellungnahme des Bundesrates zum Gesetzentwurf zum Erlass eines Tierarzneimittelgesetzes und zur Anpassung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften vorgelegt. Darin schlägt die Länderkammer eine Reihe von Änderungen und Korrekturen vor, die teilweise auf Zustimmung gestoßen sind. Den Gesetzesentwurf finden Sie hier (PDF).

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Onlinehandel mit Tieren: Portale brauchen einheitliche Standards

Bundesministerin Klöckner lädt Internetplattformen, Tierschutz- und Tierärzteverbände sowie Heimtierbranche zum Runden Tisch – Rückverfolgbarkeit muss verbessert werden, auch Aufklärung der Käufer

Berlin (bmel) – Um den illegalen Tier- und Welpenhandel im Internet effektiver zu bekämpfen, hat die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, zu einem Runden Tisch eingeladen. Teilnehmer waren Internetplattformen, Tierschutz- und Tierärzteverbände sowie die Heimtierbranche. Denn das Angebot von Tieren auf Internetplattformen und über Social-Media-Kanäle nimmt zu. Dabei begünstigt das Internet die Möglichkeit von Rechtsverstößen, die den Tierschutz, die Tiergesundheit und den Verbraucherschutz beeinträchtigen können.

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NRW: Gifttiergesetz tritt in Kraft

Die Haltung giftiger Tiere muss bis Ende Juni 2021 gemeldet werden. Neuanschaffung von Gifttieren ist fortan verboten. Nur wer bisher schon Tiere hält, darf diese nach Anzeige behalten.

(NRW) – Am 1. Januar 2021 tritt das vom nordrhein-westfälischen Landtag im Juni 2020 beschlossene Gifttiergesetz in Kraft. Der neuen Regelung unterfallen bestimmte Arten von Giftschlangen, Skorpionen und Spinnen, die aufgrund ihrer Giftwirkung nach Bissen oder Stichen zu einer erheblichen Gefahr für den Menschen werden können. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Vorfällen, bei denen entwischte Gifttiere eine öffentliche Gefahr darstellten und aufwändige und teure Such- und Bergungsaktionen zur Folge hatten.

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Umweltausschuss will besseren Schutz von Wildtieren

Berlin (hib/CHB) – Der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit hat sich mehrheitlich für einen besseren Schutz von Wildtieren und stärkere Kontrollen von Wildtierbörsen ausgesprochen. Am Mittwochvormittag nahm er mit den Stimmen der Fraktionen von CDU/CSU, SPD und Die Linke einen entsprechenden Antrag der Koalitionsfraktionen

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Meldepflicht für Corona-Infektionen bei Haustieren

Bundesministerin Klöckner betont wichtigen Beitrag, um Erkenntnisse über Vorkommen, Übertragung und Ausbreitung zu erlangen

(bmel) – Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat eine Verordnung auf den Weg gebracht, nach der Corona-Infektionen bei gehaltenen Tieren meldepflichtig werden sollen. In verschiedenen Ländern waren jeweils Einzelfälle von Hauskatzen aus Corona betroffenen Haushalten bekannt geworden, die positiv getestet wurden. Fallberichte gibt es auch für Tiger und Löwen aus einem Zoo in den USA. Weltweit gibt es bislang 15 gemeldete Infektionen bei gehaltenen Tieren.

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Baden-Württemberg favorisiert Sachkundenachweis für „Exotenhaltung“

(LTK-BW) – Am 28.11.2017 hatte das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) in Stuttgart zum Thema „Private Haltung von Exotischen /Gefährlichen Tieren“ zu einer Verbände-Anhörung geladen. Zahlreiche Verbände nutzten damals die Gelegenheit zur Stellungnahme, darunter auch die Landestierärztekammer.

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Regierung: 1.420 Tierheime in Deutschland

Berlin (hib/EIS) – Im Jahr 2016 sind insgesamt 1.420 Tierheime im Bundesgebiet gezählt worden. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (19/2972) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/2615) zum Umgang mit Fundtieren hervor.

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Gestank, Kadaver, verwahrloste Kaninchen, Meerschweinchen und Mäuse

Braunschweig (aho) – Nachdem sich Anwohner sich über Verwesungsgeruch beklagt hatten, entdeckten Polizeibeamte in einer völlig verwahrlosten Wohnung in Braunschweig am Donnerstag den 08.06.2018 eine Vielzahl von Kleintieren, die zum Teil schon verendet waren.

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Deutscher Heimtiermarkt 2017 mit Umsatzplus

Wiesbaden/Düsseldorf (ots) – Ein Gesamtumsatz von 4,16 Milliarden Euro im Fach- und Lebensmitteleinzelhandel und somit ein Umsatzplus von 0,3 Prozent, das ist die Bilanz der deutschen Heimtierbranche im Jahr 2017. Hinzu kamen 580 Millionen Euro über den Online-Markt sowie 98 Millionen Euro für Wildvogelfutter. Mit den so erzielten insgesamt gut 4,8 Milliarden Euro hält die Branche das hohe Umsatzniveau der Vorjahre und entwickelt sich weiterhin positiv.

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Machen unsere Haustiere uns krank?

Tagung zu Haus- und Heimtieren im One-Health-Kontext .

Hannover (TiHo) – Die Haltung von Heimtieren erfreut sich weltweit immer größerer Beliebtheit. Allein in Deutschland wird etwa in jedem dritten Haushalt mindestens ein Tier gehalten. Dabei handelt es sich neben Hund, Katze, Meerschweinchen und Co. zunehmend auch um exotische Heimtiere.

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Illegaler Tiertransport

Rhein-Sieg-Kreis (ke) – Heute (27.07.2017) ist dem Veterinäramt des Rhein-Sieg-Kreises ein Kleintransporter gemeldet worden, der mehr als 3.250 Tiere geladen hatte – darunter vorwiegend Sittiche, Papageien und Hamster. Der aus Belgien kommende Transporter war auf dem Weg nach Spanien liegen geblieben. In der Werkstatt wurden die Tiere entdeckt und das Veterinäramt alarmiert.

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So kommen Kaninchen, Sittich & Co. gut durch den Sommer

Bundestierärztekammer gibt Tipps zur Kleintierhaltung an heißen Tagen
KaninchenBerlin (BTK) – Die letzten Tage des Wonnemonats Mai hatten es so richtig in sich: Mit hochsommerlichen Temperaturen von 30 Grad und mehr wurde in einigen Teilen Deutschlands der Hitzerekord für dieses Jahr bereits geknackt. Doch so schön der Sommer ist – nicht nur Hunde und Katzen, auch Kleintiere wie Kaninchen, Meerscheinchen oder Stubenvögel leiden unter der Hitze und können im Extremfall einen Hitzschlag bekommen.

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Die Enterocolitis der Kaninchen: Wie Tierhalter Vorsorge treffen können

Enterocolitis(aho) – Seit vielen Jahren werden Kaninchenbestände von der sogenannten Enterocolitis heimgesucht. Die Erkrankung wird in der Fachliteratur auch als „Mukoide Enteritis (ME)“ beschrieben. Erste Bericht über diese Krankheit liegen bereits aus den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts vor. Zu Beginn der Krankheit sind die Tiere appetitlos, wirken benommen und bewegen sich kaum. Einige Tiere setzen dünnbreiigen, eventuell auch gallertigen, schleimigen Darminhalt ab, der faulig, dumpf riecht. Die Bäuche der Tiere blähen stark auf.Beim Abtasten fühlt sich der Blinddarm zunächst wie Knetmasse, später zunehmend hart an. Die Tiere zeigen häufig ein abweichendes Verhalten, z.B. Verbeißen in Stangen oder im Bodenrost des Käfig.

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Hamster sind keine Vegetarier

Wiesbaden (ots) – Diese Tatsache dürfte auch so manchen „eingefleischten“ Tierfreund überraschen: Hamster sind – auch wenn man es vermuten möchte – keine Vegetarier. Die beliebten Kleinsäuger nagen zwar nach Herzenslust an Getreide, Gemüse und Heu. Damit ihnen ein langes, gesundes Hamsterleben beschert ist, empfiehlt der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) jedoch, sie auch regelmäßig mit tierischen Proteinen zu versorgen.

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