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Redaktion Kleintiere & Pferde
  

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bpt startet Unterschriftenkampagne gegen weitreichendes Antibiotikaverbot

Frankfurt am Main (ots) – Mit einem Aufruf an seine Mitgliedspraxen startet der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) morgen eine Kampagne, um bei Tierhaltern aller Tierarten bis zum 8. September Unterschriften gegen das vom EU-Parlament geplante weitreichende Antibiotikaverbot zu sammeln. Im Vorfeld der finalen Abstimmung in Brüssel Mitte September sollen die gesammelten Unterschriften an die deutschen Abgeordneten im EU-Parlament übergeben werden. Damit will der Verband ein starkes politisches Zeichen setzen und deutlich machen, dass er das geplante Anwendungsverbot bestimmter Antibiotika bei Tieren für tierschutzwidrig hält, weil viele Krankheiten dann nicht mehr oder nicht mehr adäquat behandelt werden könnten.

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Gifttiergesetz: In Nordrhein-Westfalen halten 213 Privatpersonen 4389 Gifttiere

Erste Bilanz nach Ablauf der Meldefrist für Bestandstierhalter / Wer im Internet hochgiftige Tiere bestellt, macht sich strafbar

(NRW) – Nach Ablauf der nach dem neuen Gifttiergesetz gültigen Meldefrist gibt es erstmals amtliche Zahlen über die von Privatpersonen in Nordrhein-Westfalen legal gehaltenen Gifttiere: Zwischen dem 1. Januar und 30. Juni dieses Jahres haben 213 Personen in Nordrhein-Westfalen eine Haltung von Gifttieren beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) angezeigt. Dabei handelt es sich um insgesamt 4389 Tiere: 747 Giftspinnen, 3331 Giftschlangen und 311 giftige Skorpione. 13 weitere Personen hatten ebenfalls eine Haltung angezeigt, jedoch mitgeteilt, dass sie die Haltung nicht fortführen wollen. Sie hielten 78 giftige Spinnen sowie 122 giftige Skorpione. Diese Tiere wurden oder werden von dem vom LANUV beauftragten Dienstleister, einer Auffangeinrichtung in Rheinland-Pfalz, abgeholt und fachgerecht untergebracht.

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Einstufung von Antibiotika: Wissenschaft und Tierschutz-Belange rangieren zwingend vor Politik

(bpt) – Über den von der EU-Kommission vorgeschlagenen delegierten Rechtsakt über „Kriterien für die Einstufung antimikrobieller Mittel, die für die Behandlung bestimmter Infektionen beim Menschen vorbehalten sind“ wird im zuständigen Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) des EU-Parlaments am kommenden Dienstag, den 13. Juli, abgestimmt. Während die meisten Mitgliedsstaaten den nach wissenschaftlichen Kriterien […]

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Mit Hund und Katze auf Reisen

EU: Heimtierausweis, Tollwut-Impfung und Chip notwendig

München (ots) – Wenn Hund oder Katze mit auf Reisen kommen, sollten sich ihre Besitzer vorab gut informieren. Nicht nur länderspezifische Vorgaben gilt es zu beachten, sondern auch Bestimmungen für verschiedene Transportmittel wie Bahn oder Flugzeug. Der ADAC erklärt, was für welches Tier auf Reisen notwendig ist.

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Österreich: Zöllner legen Tierhändler-Ehepaar das Handwerk

Blümel: „Traurige Tierschmuggel-Serie reißt nicht ab“

(pm) – Nicht genug, dass die aufmerksamen Kärntner Zöllner sechs lebende, aber von der langen Fahrt mitgenommenen Tiere bei Krumpendorf in einem Kleinbus auffinden mussten. An die 135 Packungen unterschiedlicher Veterinärmedikamente sowie 32 Tierpässe wurden darüber hinaus in dem Schmuggelfahrzeug beschlagnahmt. „Diese Funde an Dokumenten und Medikamenten sowie weiterer Utensilien legen nahe, dass es sich um organisierte Kriminalität zu Lasten der Tiere, aber auch der Abnehmer handelt!“ äußert sich Finanzminister Blümel zum Ausmaß des neuerlichen Tierschmuggelaufgriffs des österreichischen Zolls.

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Wölfe werden Wahlkampfthema: Klöckner wirbt für regionalen Abschuss von Raubtieren

„Guter Erhaltungszustand in manchen Bundesländern erreicht“ – Kritik an Umweltministerin

Osnabrück (ots) – Die Union will im anstehenden Bundestagswahlkampf für einen härteren Umgang mit dem Wolf werben. Im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sprach sich CDU-Vize und Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner für einen gezielten Abschuss einzelner Raubtiere in solchen Regionen aus, in denen bereits viele Wölfe leben. Klöckner sagte: „Der gute Erhaltungszustand beim Wolf ist in einigen Bundesländern, darunter Niedersachsen, erreicht. Deswegen setzen wir uns für ein regionales Bestandsmanagement ein.“

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Zoos kritisieren Tierarzneimittelgesetz als ungeeignet

Präsident Junhold: „Bewusster Rückschritt für den Tierschutz“

Berlin (ots) – Der Verband der Zoologischen Gärten kritisiert einen aktuellen Gesetzentwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums massiv und weist ihn als fachlich unausgereift zurück. „Wenn das neue Tierarzneimittelgesetz so kommt, wie momentan vom Ministerium vorgeschlagen, ist das ein ganz bewusst in Kauf genommener Rückschritt für den Tierschutz“, sagt der Präsident des Verbandes, Jörg Junhold, selbst promovierter Tierarzt und Zoodirektor in Leipzig.

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Neue Verordnung ergänzt: Auch Tiger und Löwen sollen im Zirkus verboten werden

Bundesrat stimmt bald ab – Tierschutzbund fordert Auffangstationen für Zirkustiere

Osnabrück (ots) – Auch die Zeit von Tigern und Löwen in der Zirkusmanege könnte nun bald vorbei sein. Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ unter Berufung auf einen entsprechenden Verordnungsentwurf berichtet, hat das Bundeslandwirtschaftsministerium das geplante Verbot zur Anschaffung von Wildtieren zum Vorführen in reisenden Zirkusbetrieben um Großkatzen ergänzt.

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Meldung zur Haltung von Gifttieren in NRW noch bis zum 30. Juni möglich

(pm) – Seit Januar 2021 gilt in NRW das neue Gifttiergesetz (GiftTierG NRW). Dieses verbietet die Haltung und den Neuerwerb von Gifttieren wie zum Beispiel Giftschlangen, Vogelspinnen und bestimmten Skorpionen, weil sie wegen ihrer starken Giftwirkung nach Bissen oder Stichen eine erhebliche Bedrohung für die Gesundheit und das Leben von Menschen darstellen können.

Bis zum 30. Juni 2021 müssen Personen, die Gifttiere halten, ihre Gifttiere beim LANUV (Landesamt für Natur, Umweltschutz und Verbraucherschutz) anmelden. Darauf weist die Stadtverwaltung Mönchengladbach hin.

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Zunehmender Welpenhandel: Tierschutzbund fordert Große Koalition zum Handeln auf

Schreiben an Fraktionsspitzen von Union und SPD – „Notfalls in Sondersitzung“

Osnabrück (ots) – Der Tierschutzbund hat an die Spitzen der Unions- und SPD-Fraktion im Bundestag appelliert, Maßnahmen gegen den illegalen Welpenhandel einzuleiten. In Schreiben an die Fraktionschefs Ralph Brinkhaus (CDU) und Rolf Mützenich (SPD) fordert Verbandspräsident Thomas Schröder: „Veranlassen Sie, dass in den noch verbleibenden Sitzungswochen oder, wenn nötig, Sondersitzungen dem Koalitionsvertrag Rechnung getragen wird und gesetzliche Grundlagen gegen den grausamen illegalen Handel mit Welpen geschaffen werden.“

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Statement des Verbandes der Zoologischen Gärten zur Küken-Entscheidung des Bundestages

Berlin (ots) – Nach § 1 des Tierschutzgesetzes liegt es in der Verantwortung des Menschen, für das Tier als Mitgeschöpf dessen Wohlbefinden und Leben zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Hinter diesem Grundsatz stehen die Direktoren führender Zoos uneingeschränkt. Der Plan, heute Abend im Bundestag jedoch das generelle Töten von Küken ohne jede Ausnahme zu verbieten, entbehrt diesem Grundsatz mit Blick auf die Versorgung von Fleischfressern, die nicht mit Salat gefüttert werden können – und dem Grundsatz der Gleichheit aller Tierarten.

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Stellungname des Bundesrates zum geplanten Tierarzneimittelgesetz

Berlin (hib/EIS) – Die Bundesregierung hat eine Unterrichtung (19/29632) zur Stellungnahme des Bundesrates zum Gesetzentwurf zum Erlass eines Tierarzneimittelgesetzes und zur Anpassung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften vorgelegt. Darin schlägt die Länderkammer eine Reihe von Änderungen und Korrekturen vor, die teilweise auf Zustimmung gestoßen sind. Den Gesetzesentwurf finden Sie hier (PDF).

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Kontrollverlust: Staffordshire-Terrier greifen anderen Hund an

Rottweil (aho) – Zwei American Staffordshire-Hunde haben am Mittwochnachmittag in Rottweil einen anderen Hund angegriffen und mit Bissen in den Hals tödlich verletzt. Laut Polizeibericht hatte ein Zeuge die Auseinandersetzung der Hunde beobachtet und die Polizei informiert, nachdem der 82-jährige Halter des Terrier-Paares offenbar keine Kontrolle mehr über seinen Rüden und die Hündin hatte. Bis […]

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STOPP dem illegalen Welpenhandel

Bundeslandwirtschaftsministerium startet Informationsoffensive mit Tierärztinnen und Tierärzten

Berlin (bmel) – Hundewelpen sind gefragt – jetzt in der Corona-Pandemie noch mehr als sonst. Züchter berichten von einer großen Nachfrage. Angeboten werden die Tiere häufig über Internetplattformen und Social-Media-Kanäle. Viele von ihnen werden allerdings – meist im Ausland – unter tierschutzwidrigen Bedingungen aufgezogen und nach Deutschland transportiert. Dabei wird gegen geltendes Recht verstoßen: Stichwort illegaler Welpenhandel. Zu früh werden die Welpen häufig vom Muttertier getrennt, werden weder entwurmt noch mit wichtigen Impfungen versorgt und zudem tierschutzwidrig transportiert und schlecht versorgt. Das Geschäft ist auch deshalb möglich, weil es genügend Abnehmer gibt. Die Folgen werden häufig erst später sichtbar für die Käufer: Zum Teil erkranken die Welpen schwer.

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Betrug beim Welpenkauf über Online-Plattform

Mainz-Laubenheim (aho) – In Laubenheim wurde eine Frau beim Kauf eines Welpen über das Internet betrogen. Die Käuferin hatte sich laut Polizeibericht auf eine Annonce einer Online-Plattform gemeldet und wollte hier einen Hundewelpen kaufen. Der vermeintliche Verkäufer gab ihr eine Handynummer und schickte der Frau mehrere Bilder des Welpen und forderte eine Anzahlung im mittleren dreistelligen Bereich für eine Reservierung des Tieres.

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Welpenhändler zu Haftstrafe verurtelt

Hamburg (aho) – Weil er zwischen März und Juni 2020 fünf an Parvovirose kranke Welpen über die Internetplattform Ebay für 400 bis 1000 Euro zum Verkauf angeboten hatte, wurde ein 33-Jähriger Mann vom Amtsgericht Hamburg-St. Georg zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt. Außerdem wurden die knapp 3000 Euro eingezogen, die er durch den Verkauf der Tiere […]

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Tierwunsch in Corona-Zeiten: Tierheime berichten von Bedrohungen und Bestechungsversuchen

Gestiegene Nachfrage in der Pandemie – Tierschutzbund mahnt: Heime sind kein Supermarkt

Osnabrück (ots) – Die Tierheime in Deutschland verzeichnen in der Corona-Krise nicht nur eine deutlich gestiegene Nachfrage von Interessenten. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sehen sich auch immer wieder Anfeindungen, Bedrohungen und auch Bestechungsversuchen ausgesetzt. Das teilte Tierschutzbund-Präsident Thomas Schröder der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) unter Berufung auf eine verbandsinterne Umfrage mit. Offenbar verbänden viele Menschen mit dem Tierheim-Besuch die Erwartung, sofort ein Tier mit nach Hause nehmen zu können. Schröder betonte: „Ein Tierheim ist kein Supermarkt, in dem man Hund, Katze und Co. einfach so mitnehmen kann.“ Die Helfer in den Einrichtungen würden sorgfältig abwägen, wem sie die Tiere anvertrauten.

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Giftanschlag: Pferde verendet

Blankenheim-Rohr (aho) – Bislang ein oder mehrere unbekannte Täter vergifteten vermutlich mit ausgestreuten giftigen Körnern zwei Pferde, die daraufhin verendeten. Wie die Kreispolizeibehörde Euskirchen meldet, standen die beide Reitpferde standen an einem Stall / Scheune außerhalb von Blankenheim-Rohr. Vor Ort konnten im gesamten Stall rot-braune Körner aufgefunden werden. Die Giftkörner wurden laut Polizei sichergestellt.

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Fund einer großen Anzahl toter und verwahrloster Katzen in Gartenlaube

Saarbrücken (ots) – Am Sonntag, 07.03.2021, 11:18, wird die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt von einem Zeugen wegen potenzieller Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in Kenntnis gesetzt. Dem Zeugen war am Morgen im Bereich „Am Großen Hohlweg“ in Saarbrücken sein Hund auf ein Grundstück entlaufen. Hier hörte er aus einem Wochenendhaus ein klägliches Schreien mehrerer Katzen.

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Land NRW fördert Kastration verwilderter Hauskatzen

Unkontrollierte Vermehrung wird damit eingedämmt

(LANUV) – Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt seit Jahren Tierschutzeinrichtungen bei der Kastration verwilderter Hauskatzen. Die Kastration ist ein geeigneter Weg, eine unkontrollierte Vermehrung einzudämmen. Zur Fortführung des Förderprogramms stellt das Land NRW im Jahr 2021 insgesamt 200.000 Euro bereit.

Verwilderte Katzen vermehren sich stark. Deshalb gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen an Tierschutzvereine für die Kastration von Katzen, die in Nordrhein-Westfalen gehalten, versorgt oder sonst als Fundtiere aufgenommen werden. Alle eingetragenen und gemeinnützigen Vereine, die auf dem Gebiet des Tierschutzes in Nordrhein-Westfalen tätig sind, können diese Förderung erhalten.

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