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Millionengrab: Elektronische Nase zur Erkennung des Ebergeruchs floppt

Bonn (aho) – Mit der Überschrift „E-Nase hat Schnupfen“, enttäuschte kürzlich die“ vfz – Handelszeitung Vieh und Fleisch“ die Hoffnung derer, die mit der elektronischen Nase Schlachtkörper mit Ebergeruch zum Ende der Mast unkastrierter Eber am Schlachtband herausfiltern wollten. Die Vfz beruft sich hierbei auf Informationen, die das Blatt von einem „Bundestagsabgeordneten“ erhalten haben will. Ein problemlos und schnell funktionierende E-Nase war Voraussetzung für die Jungebermast, die die blutige Kastration von Saugferkeln ersetzen sollte. Die E-Nase hat sich somit als Millionengrab erwiesen, in dem auch nicht unerhebliche Steuermittel versenkt wurden. Laut Bericht der vfz sollen noch Forschungsgelder zur Verfügung stehen, so dass noch für eine absehbare Zeit geforscht werde.

Als weltweit erprobte Alternative bietet sich die sogenannte Eberimpfung mit dem Impfstoff Improvac® an. Der Impfstoff ist in vielen Ländern der Welt zugelassen. Vor einigen Wochen erhielt Improvac® die Marktzulassung durch das chinesische Agrarministerium.

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  1. Dr. Daniel Mörlein

    Forschung kostet Geld! Wenn wir die Ferkelkastration aus Tierschutzgründen abschaffen wollen, müssen wir die sensorische Unbedenklichkeit des Fleisches gewährleisten. Die Forschung an der so genannten elektronischen Nase ist EIN Teil der laufenden wissenschaftlichen Arbeit, und selbige ist sehr komplex und keineswegs abgeschlossen. Einsicht in die Zusammenhänge ist die Voraussetzung für den jeweils nächsten Schritt, der nicht über Nacht erreicht wird. Das Geld wurde also nicht versenkt, sondern sinnvoll in Erkenntnisgewinn angelegt.

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