Eklatanter Personalmangel gefährdet Tierwohl in Schlachtbetrieben und regionale Lebensmittelproduktion

Bundesverband beamteter Tierärzte schlägt Alarm

Weismain (BbT) ‚Äď √úber Jahrzehnte stellten Nutztierprakter:innen das R√ľckgrat der ambulanten amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung dar. Der weit fortgeschrittene Strukturwandel in den Landkreisen f√ľhrt jedoch dazu, dass in der Fl√§che weniger Tier√§rzt:innen in der Nutztierpraxis t√§tig sind. Durch diesen Personalwegfall konzentriert sich auch die amtliche T√§tigkeit in der Schlachttier- und Fleischuntersuchung auf wenige Tier√§rzt:innen. In einer Abw√§rtsspirale f√ľhrt der Personalmangel zu immer l√§ngeren, nicht verg√ľteten Anfahrtszeiten, so dass die Verg√ľtung bei Schlachtungen mit geringen St√ľckzahlen rasch weit unter dem Niveau des Mindestlohns liegt und in h√∂chstem Ma√ü unattraktiv wird. Auch Nachwuchs-Tier√§rzt:innen schreckt das ab. ‚ÄěGerade in Zeiten, in denen Tierwohl und regionale Wertsch√∂pfung durch die Gesellschaft gefordert, politisch gest√§rkt und unterst√ľtzt werden sollen, m√ľssen die passenden Rahmenbedingungen f√ľr den Erhalt der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung in der Fl√§che geschaffen werden‚Äú, meint Dr. Holger Vogel, Pr√§sident des Bundesverbands beamteter Tier√§rzte (BbT).

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Guter Tag f√ľr Tiergesundheit und AMR-Bek√§mpfung:

Europäisches Parlament erteilt Antibiotika-Ideologen erneute Absage

(BpT) – In seiner heutigen Sitzung hat das Europ√§ische Parlament (EP) den letzte Woche kurzfristig eingebrachten Einwand des Umwelt- und Gesundheitsausschusses (ENVI) gegen den Durchf√ľhrungsrechtsakt √ľber gelistete antimikrobielle Mittel, die nur f√ľr den menschlichen Gebrauch reserviert sind (Reserveantibiotika), erneut mit gro√üer Mehrheit abgelehnt. Das EP folgt damit dem bew√§hrten wissenschaftlich fundierten Entscheidungsfindungsprozess in der EU und best√§tigt gleichzeitig sein eigenes Votum aus dem letzten Herbst. Mit ihrer Abstimmung bekennen sich die Abgeordneten erneut klar zum One-Health-Ansatz im Kampf gegen antimikrobielle Resistenzen.

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Perspektiven f√ľr die Tiergesundheit ‚Äď Chancen neuer Rahmenbedingungen nutzen

Tierarzneimittelmarkt erstmals auf 900 Mio Euro gewachsen. Hobbytiersegment erneut wesentlich dynamischer und mit nunmehr √ľber 60% des Marktes von besonderer Relevanz f√ľr die Tiergesundheitsbranche.

Bonn (BfT) – ‚ÄěNeue Entwicklungen und L√∂sungen f√ľr die Tiergesundheit k√∂nnen sich nur in einem stimulierenden Umfeld entfalten. Signale einer verst√§rkten Technologieoffenheit, um Herausforderungen zu meistern, werden in unserer innovationsstarken Branche positiv aufgenommen‚Äú, hielt J√∂rg Hannemann, Vorsitzender des Bundesverbandes f√ľr Tiergesundheit, bei der Mitgliederversammlung des Verbandes Anfang Mai in Berlin fest. ‚ÄěBei der Neuausrichtung der gesellschaftspolitischen Wertegef√ľge m√ľssen Stellenwert und Beitrag der Tiergesundheit, die Krankheitsvorbeuge und das fr√ľhzeitige Erkennen und Eingreifen als wichtige Elemente in den Strategien fest verankert werden‚Äú, betonte er im Weiteren.

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Landwirtschaft erwartet klare Ansagen von AMK

Schwerin (LM) – Anl√§sslich der morgigen Konferenz der Agrarminister (AMK) erkl√§rt Mecklenburg-Vorpommerns Minister f√ľr Klimaschutz, Landwirtschaft, l√§ndliche R√§ume und Umwelt, Dr. Till Backhaus, seine Forderungen an das Gremium: ‚ÄěWir m√ľssen leider akzeptieren, dass wir uns im Dauerkrisenmodus befinden: Die Corona-Krise ist noch immer nicht √ľberwunden, Putins f√ľrchterlicher Angriffskrieg auf die Ukraine kostet t√§glich Menschenleben und […]

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Land- und Ernährungswirtschaft sind systemrelevant

Schwerin (LM) – Anl√§sslich des Bauerntages des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht der Minister f√ľr Klimaschutz, Landwirtschaft, l√§ndliche R√§ume und Umwelt, Dr. Till Backhaus, die Bedeutung der Land- und Ern√§hrungwirtschaft f√ľr die Versorgungssicherheit in Deutschland.

‚ÄěPutins durch nichts zu rechtfertigender Angriffskrieg auf die Ukraine erzeugt t√§glich tausendfaches menschliches Leid. Unsere Anteilnahme gilt den Toten und Verletzten, die Opfer eines v√∂llig unsinnigen Konfliktes geworden sind. Der Kriegsverbrecher Putin richtet mit seinem Amoklauf aber auch Kollateral¬≠sch√§den in der ganzen Welt an. Darum stehen die Landwirtschaft und die Ern√§hrungswirtschaft hierzulande erneut im Auge des Orkans.

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Bundesagrarministerium stärkt den tierärztlichen Notdienst und die Landtierärzte

Bundeskabinett beschlie√üt √Ąnderung der Tier√§rztegeb√ľhrenordnung

Berlin (BMEL) – Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung vom 5. November 2019 die von der Bundesministerin f√ľr Ern√§hrung und Landwirtschaft, Julia Kl√∂ckner, vorgelegte Vierte Verordnung zur √Ąnderung der Tier√§rztegeb√ľhrenordnung beschlossen.

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Brexit immer noch in Schwebe ‚Äď Der Zug f√ľr Tierarzneimittel rollt weiter

Bonn (BfT) – Brexit JA oder doch eventuell Nein – √ľber die Bedingungen des Austritts wird immer noch hart gerungen und verschiedene Szenarien werden diskutiert. Die Auswirkungen des wahrscheinlichen Austritts werden je nach Ausgestaltung unterschiedlich ausfallen. Der Tiergesundheitssektor trifft alle notwendigen Vorbereitungen f√ľr einen harten Brexit. √úber eine Verl√§ngerung der Verhandlungen oder einen R√ľcktritt vom […]

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Tierarztmangel auf dem Land spitzt sich zu

Frankfurt am Main (ots) – Im l√§ndlichen Raum haben Tierarztpraxen zunehmend Probleme, angestellte Tier√§rzte als Mitarbeiter zu finden. Tierbesitzer m√ľssen in manchen Regionen f√ľr einen Praxisbesuch zunehmend weite Wege auf sich nehmen. Auch landwirtschaftliche Nutztierhalter m√ľssen bald um die tier√§rztliche Versorgung ihrer Best√§nde bangen, wenn sich bei tier√§rztlichen Berufsanf√§ngern der Trend zur Kleintiermedizin fortsetzt. Versch√§rft […]

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Am Ziel oder ein neuer Anfang?

Novelle der europ√§ischen Tierarzneimittelgesetzgebung inhaltlich abgeschlossen ‚Äď Gesetzeswerk durch Parlament und Rat angenommen

Bonn (BfT) – Eine Bewertung des geltenden EU-Rechts stand 2010 am Anfang. Viele Jahre hat Europa daran gearbeitet, das europ√§ische Tierarzneimittelrecht zu √ľberarbeiten und damit einen einheitlicheren, EU-weiten Binnenmarkt mit gleichen Bedingungen zu schaffen. Mit dem abschlie√üenden Votum des Rates am 26.11.2018 in Br√ľssel ist der Beratungs- und Verhandlungsprozess f√ľr Tierarzneimittel und Arzneifuttermittel nun abgeschlossen. Nach einer dreij√§hrigen √úbergangsfrist k√∂nnten die neuen Verordnungen und sekund√§re Rechtsakte 2022 in allen Mitgliedstaaten Anwendung finden.

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BTK bietet Synopse zur zweiten Verordnung zur √Ąnderung der T√ĄHAV

Berlin (aho) – Die Verordnung √ľber tier√§rztliche Hausapotheken wurde mit Datum 21. Februar 2018 (BGBl. I S. 213‚Äď6) ge√§ndert. Zuk√ľnftig wird der Tierarzt in bestimmten F√§llen verpflichtet, mit einem Antibiogramm die Empfindlichkeit des bakteriellen Erregers zu testen (¬ß12c). Bestimmte Antibiotika (Cephalosporine der dritten und vierten Generation und Fluorchinolone), d√ľrfen bei Rindern, Schweinen, Puten, H√ľhnern, Hunden […]

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Neue WHO-Leitlinien zu medizinisch wichtigen antimikrobiellen Mitteln bei Lebensmittel produzierenden Tieren vernachl√§ssigen ‚ÄěOne Health‚Äú-Argumentation und die Anstrengungen in der Tiermedizin

Bonn (BfT) – Die j√ľngst von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) neu ver√∂ffentlichten Leitlinien zur Anwendung von humanmedizinisch wichtigen Antibiotika bei Lebensmittel produzierenden Tieren tragen dem ‚ÄěOne-Health‚Äú-Ansatz keine Rechnung und ignorieren die Bedeutung gesunder Tiere f√ľr sichere Lebensmittel sowie eine nachhaltige Landwirtschaft. AnimalhealthEurope und der deutsche Schwesterverband, Bundesverband f√ľr Tiergesundheit (BfT) sind entt√§uscht, dass die WHO, entgegen vorhergehender Aussagen zu einem kooperativen und koordinierten Ansatz, die Einsch√§tzung der Welttiergesundheitsorganisation (OIE), zu wichtigen Antibiotika f√ľr die Tiergesundheit au√üer Acht l√§sst und Fortschritte durch den ‚ÄěOne Health‚Äú-Aktionsplan der EU ignoriert.

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Antibiotikaverbrauch in der Veterin√§rmedizin deutlich r√ľckl√§ufig

An Tier√§rzte abgegebene Antibiotikamenge halbiert ‚Äď Auch Reserveantibiotika restriktiver eingesetzt

(BfT) – Die Menge an Antibiotika, die an Tier√§rzte bzw. tier√§rztliche Hausapotheken abgegeben wurde, ist von 1706 Tonnen (t) im Jahr 2011, dem ersten Jahr der Erhebung, auf etwa 805 t im Jahr 2015 zur√ľckgegangen. Auch der Einsatz der als sogenannten Reserveantibiotika bezeichneten Wirkstoffe war erstmals r√ľckl√§ufig. Dies ergaben die durch das Bundesamt f√ľr Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ver√∂ffentlichten Daten.

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Schweizer Tierärzte verlangen bessere Kontrolle von Tierheilpraxen

Bern (ots) РDie Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) will sich gegen den Wildwuchs von Anbietern komplementärer Heilmethoden in der Tiermedizin wehren. Rechte und Pflichten von Tierheilpraxen sollen einheitlich geregelt werden.

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Ausschuss f√ľr Antibiotikaminimierung

tabletten_rezeptBerlin (hib/EIS) – Der Ausschuss f√ľr Ern√§hrung und Landwirtschaft empfiehlt die Annahme des Koalitionsantrags zur Antibiotikaminimierung in der Human- und Tiermedizin (18/9789) im Plenum des Bundestages. Mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD bei Enthaltung der Fraktionen Die Linke und B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen sprach sich der Ausschuss am Mittwochmorgen daf√ľr aus, den „zielgenauen“ Einsatz von Antibiotika zu f√∂rdern sowie in den Beratungen zur EU-Tierarzneimittelnovelle ein Verbot f√ľr den Internethandel von Antibiotika zu erwirken.

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Merkel: Antibiotika d√ľrfen nicht unwirksam werden

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Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel auf der 68. Weltgesundheitsversammlung der Weltgesundheitsorganisation am 18. Mai 2015 in Genf

Sehr geehrter Herr Pr√§sident, sehr geehrte Frau Generaldirektorin, Exzellenzen, meine Damen und Herren, es gibt eine alte Weisheit aus vorchristlicher Zeit, die besagt: ‚ÄěBevor du redest, unterrichte dich. Bevor du krank wirst, sorge f√ľr Gesundheit.‚Äú Manch mahnende Worte ha- ben auch √ľber Jahrtausende hinweg Bestand. Es gibt ein Menschenrecht auf Gesund- heit. Wir alle arbeiten […]

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Solidaritätswelle mit Hirnforscher Prof. Logothetis: Hunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterzeichnen Aufruf von Professor Peter Thier

T√ľbingen (pm) – Der von Tierversuchsgegnern erzwungene R√ľckzug des T√ľbinger Hirnforschers Professor Nikos Logothetis aus der Primatenforschung hat zu einer internationalen Protestwelle in der Wissenschaft gef√ľhrt. Innerhalb weniger Stunden unterzeichneten mehrere Hundert Forscherinnen und Forscher aus aller Welt einen Solidarit√§tsaufruf von Professor Peter Thier, dem Sprecher des Centrums f√ľr integrative Neurowissenschaften (CIN) der Universit√§t T√ľbingen. […]

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Mehr Vorbeugung gegen Krankenhausinfektionen

intensivstationBerlin (hib/PK) – Mit besserer Aufkl√§rung, konsequenter Vorbeugung und mehr Hygienefachpersonal k√∂nnte nach Ansicht von Sachverst√§ndigen die gro√üe Zahl der schweren Krankenhausinfektionen zur√ľckgedr√§ngt werden. Die mit nosokomialen Infektionen (Krankenhausinfektionen) verbundene Problematik der Antibiotikaresistenz und ihrer Verbreitung stelle eine der gr√∂√üten Herausforderungen f√ľr die moderne Medizin dar, hei√üt es in dem zugrundeliegenden Fachbericht, den die Bundesregierung in einer Unterrichtung (18/3600) an den Bundestag ver√∂ffentlicht hat.

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Sieg der Vernunft: Fachdiskurs bestätigt tierärztliches Dispensierrecht

(bpt) – Auf Einladung des Bundesministeriums f√ľr Ern√§hrung und Landwirtschaft (BMEL) hat gestern in Berlin ein Fachdiskurs zur √úberpr√ľfung des tier√§rztlichen Dispensierrechts stattgefunden. Auf Grundlage eines vom BMEL an die renommierte Wirtschaftspr√ľfungs-gesellschaft KPMG in Auftrag gegebenen unabh√§ngigen Gutachtens bestand f√ľr alle an dem Thema Interessierten Gelegenheit, √ľber die Vor- und Nachteile des Dispensierrechts zu diskutieren. […]

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Runder Tisch mit √Ąrzten und Tier√§rzten: Bundesminister begr√ľ√üen Tier√§rzte-Initiative im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen

Frankfurt am Main (bpt) – Human- und Veterin√§rmediziner m√ľssen im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen endlich miteinander anstatt √ľbereinander reden und gemeinsam handeln. Das hatte der Pr√§sident des Bundesverbandes Praktizierender Tier√§rzte (bpt), Dr. Hans-Joachim G√∂tz, Mitte Juni in einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Gr√∂he und Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt deutlich gemacht und dazu aufgefordert, einen „Runden Tisch“ f√ľr l√∂sungsorientierte Diskussionen […]

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