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Flächenbrand: Immer mehr Pferde an „Ansteckenden Blutarmut“ erkrankt

Lauterbach (aho) – Auch im Vogelsbergkreis in der Gemarkung Freiensteinau-Salz ist ein Pferd an „Ansteckenden Blutarmut der Einhufer“ (Equine Infektiöse Anämie) bei einem Pferd amtlich festgestellt. Dies teilte die Pressestelle des Landratsamts in Lauterbach mit. Pferde, Esel, Maultiere, Maulesel, Zebras und Zebroide in diesem Bezirk werden untersucht und einer zweimaligen Blutuntersuchung unterzogen. Die Gemarkung Freiensteinau-Salz ist für diese Tierarten worden. Empfängliche Tiere dürfen bis zur Aufhebung der Anordnung nicht aus diesem Sperrbezirk heraus oder hinein gebracht werden.
Die klinische und serologische Untersuchung aller im Sperrgebiet gehaltenen Einhufer wird angeordnet. Die Untersuchung erfolgt durch die Fachleute des Veterinäramtes. Die Haltung empfänglicher Tiere, insbesondere die Weidehaltung und der Verkehr von Einhufern innerhalb des Sperrgebiets, darf nur so erfolgen, dass die Tiere nicht in Kontakt zu empfänglichen Tieren aus Gebieten außerhalb des Sperrgebiets kommen können. Viehmärkte, Zuchtveranstaltungen, Versteigerungen und Tierschauen dürfen nur ohne die Beteiligung von empfänglichen Tieren stattfinden.

Reitsportveranstaltungen, Reit- und Fahrturniere, gemeinsame Wanderritte und ähnliche Veranstaltungen sind im Sperrbezirk verboten.

Erkrankte Tiere sind bisher zudem in Ahnatal-Weimar, in Gladenbach (Landkreis Marburg-Biedenkopf), im Schwalm-Eder-Kreis und in Hüttenberg (Lahn-Dill-Kreis) entdeckt worden. Das Virus ist durch illegal importierte Pferde eines Händlers aus Rumänien nach Deutschland gelangt. Dieser Händler soll in den zwei Jahren 70 Pferde nach Deutschland verkauft haben, die bevorzugt an Freizeitreiter verkauft wurden. Die Tiere stammen alle aus der Region Bihor in Rumänien, wo der Virus noch verbreitet ist.

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