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Wissenschaftler: Teebaumöl macht Bakterien antibiotikaresistent

Belfast (aho) – Wird Teebaumöl in zu niedrigen Konzentrationen angewandt, fördert dies bei Bakterien die Selektion von Resistenzen gegen Antibiotika. Davor warnen Dr. Ann McMahon and Professor David McDowell von der „University of Ulster“ jetzt in der Fachzeitschrift „Journal of Antimicrobial Chemotherapy“. Sie hatten die Wirkung von Teebaumöl in niedriger Dosierung auf Krankheitserreger getestet. Sie stellten fest, dass durch eine unterdosierte „Behandlung“ die Bakterien nicht nur nicht absterben sondern auch gegenüber Antibiotika resistent werden, die in der Humanmedizin zur Behandlung von Infektionen eingesetzt werden. Die Wissenschaftler konnten diesen Effekt bei gefürchteten Krankheitserregern wie Multi-Resistente- Staphylococcus-Aureus, E. coli und Salmonellen aufzeigen.

Teebaumöl wird als alternatives Präparat zur Behandlung von Hautinfektionen eingesetzt. Zudem ist dieser „Naturstoff“ häufig in Shampoos, Hautcremes, Pflegemitteln, Badezusätzen und Mundwassern enthalten. Teebaumöl wird üblicherweise in der Laienpresse als „völlig natürlich und ungefährlich“ angepriesen.

M. Ann S. McMahon, Ian S. Blair, John E. Moore, and David A. McDowell Habituation to sub-lethal concentrations of tea tree oil (Melaleuca alternifolia) is associated with reduced susceptibility to antibiotics in human pathogens J. Antimicrob. Chemother., January 2007; 59: 125 – 127.

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