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37 Hunden aus Spanien: Veterinäramt und Polizei überprüften Kleinlaster

Karlsruhe (aho) – Am vergangenen Sonntag wurde ein mit 37 Hunden beladener Kleinlaster von der Polizei und Amtsveterinären der Stadt Karlsruhe überprüft, als auf einem Parkplatz einer der Hunde an seine neuen Besitzer übergeben werden sollte.

Der Laster, der Hunde aus Spanien im Namen verschiedener Tierschutzorganisationen transportierte, war bereits seit 18 Stunden unterwegs. Die Stadtverwaltung wirft dem Transporteur und den beteiligten Tierschutzvereinen eine ganze Reihe von tierschutz- und tierseuchenrechtliche Verstöße vor. So wurden vier Hunde beschlagnahmt, weil die Vorschriften zum Schutz vor der Tollwut nicht eingehalten wurden. Bei einem anderen Hund wurde der Weitertransport unterbunden, da er als „transportunfähig“ befunden wurde.

21 Kommentare, Kommentar oder Ping

  1. Betty

    Ach ja, die „guten“ TierSCHUTZorganisationen.
    Scheffeln jährlich Hunderte von Hunden nach Deutschland, um sie hier zu Geld zu machen. Hunde, die ein Leben als Straßenhund gewohnt sind und hier an alte Omas verkauft werden, die ihr Zamperl hübsch auf’s Sofa drappieren.

    Tierschützer … pah! …. Schimpfen über die „bösen“ Züchter, die ihre Tiere gemäß dem dt. TSchG halten und züchten (§11!), ihre Tiere auf Krankheiten untersuchen lassen (Gewährleistung!!!) und ihren Welpenkäufern zur Seite stehen – und einen Hund auch retour nehmen, wenn’s drauf ankommt.

    Und selbst?

    Hunde unter den unmöglichsten Bedingungen nach D scheffeln, um für kranke Tiere noch Geld zu verlangen. Natürlich unter Ausschluß jeglicher Gewährleistung, versteht sich! Wo ist denn hier ein Unterschied zu den Händlern, die Welpen aus den Niederlanden, Belgien, Ostblockländern hier ‚rüber karren, um Geld zu verdienen??? Ich sehe keinen, tut mir leid.

    Diese ganzen angeblichen „Tierschützer“ sollten doch ‚mal von Finanzamt und Amtstierärzten etwas genauer unter die Lupe genommen werden. Und Leute, die einen Hund wollen, sollten vorher das Hirn anschalten.

  2. Marylou

    Sie sollten sich einmal orientieren über die Angelegenheiten und selber Ihr Hirn einschalten, falls eines vorhanden ist.

  3. @Betty
    Auch mir ist manch ein Hundetransport ein Dorn im Auge und hat wirklich nicht viel mit Tierschutz zu tun (leider gibt es auch hier schwarze Schafe!) ABER hier ein Loblied auf Züchter zu singen ist der allergrößte Schwachsinn! Denn dort wird immer weiter vermehrt, egal, ob es Qualzuchten sind mit zahlreichen Rassedispositionen, die für die Hunde mit unsäglichem Leid, oder dem frühen Tot, verbunden sind, und zudem wird fleissig weiter PRODUZIERT, OBWOHL auf der ganzen Welt Hunde existieren/vegetieren, die alles dafür tun würden, einen „eigenen“ Menschen zu haben…
    Nur ein Beispiel: wo waren denn die Züchter, die nach dem Film 101 Dalmatiner, diese Rasse produzierten und anschliessend alle Tierheime voll sassen, weil man auf einmal feststellte, das es sich ja um super aktive Laufhunde handelt und ein Drittel davon auch noch taub sind und die Besitzer dann völlig überfordert waren?
    Warum sitzen denn so viele Deutsche Schäferhunde in unseren Tierheimen???????Weil die Züchter so bemüht sind?????
    Ganz ehrlich, es mag zwar Tierschutzvereine geben, wo mehr Herz als Verstand im Vordergrund steht, aber hier wird wenigstens ein gutes Werk geplant….
    Es ist echt ein Armutszeugnis, wenn sie von Züchtern so überzeugt sind!!!!!!!
    MfG

  4. Tatjana

    @Betty

    Ich lege dir mal eines von ganz vielen Videos ans Herz und dann denk nochmal über deine Einstellung nach

    http://www.youtube.com/watch?v=KJsq-1peWhg&feature=fvsr

    Wer einmal ein Tier in Not aufgenommen hat, wird nie mehr zum Züchter gehen.

    Liebe Grüße Tatjana

  5. Liebe Betty,
    Dein Beitrag lässt mir die Haare zu Berge stehen!!!

    Vorweg sei gesagt; es gibt gute und schlechte Tierschutzvereine, so wie es auch gute und schlechte Züchter gibt.

    Aber
    1. ein solider Tierschutzverein hat natürlich ebenfalls die Erlaubnis nach §11 und hat sich entsprechenden Prüfungen unterzogen und die Arbeitsweisen offen gelegt, bevor er diese Erlaubnis nach §11 bekommen hat.
    2. Im Gegensatz zu dem Großteil der Züchter werden die Hunde im Tierschutz nur mit einem so genannten Eigentumsvorbehalt abgegeben. Soll heissen, dass man die Tiere zu jedem Zeitpunkt an den Verein zurückgeben kann – und sogar muss – sollte man den Hund oder die Katze selbst nicht mehr halten können oder wollen.
    3. Geld verdienen kann man damit ganz gewiss nicht!!

    Aber – wie geschrieben – es gibt solche und solche, auf beiden Seiten!!
    LG
    Claudia

  6. Heike Zecher

    Also Betty – da werde ich echt blass, wenn ich das lese!

    Zum Thema „die hochheiligen Züchter“ wurde ja oben genug gesagt.

    Es gibt bei den Tierschützern und Organisationen sicher auch schwarze Schafe (auch wenn ich jetzt niemanden wüßte), aber: Glaubt Ihr alles ungeprüft, was in der Zeitung steht?
    Habt Ihr die andere Seite gehört?
    Das hatten wir schon mal, das Schauergeschichten über einen Transport berichtet wurden, wo sich herausstellte, das das eine fiese Intrige war.
    Ich erlaube mir an dieser Stelle kein Urteil, aber wie Claudia schon sagt: seriöse Organisationen sind genau geprüft, haben viele Auflagen zu erfüllen, es ist nicht so, das die einfach „einen Berg Hunde“ ins Auto werfen und losfahren können!! Solche Unterstellungen machen mich wütend.
    Und die Züchter, die versprechen, sie nehmen die Hunde ggf. zurück – ach ja? Versuch’s mal! Und wie oben gesagt: Schau mal in den Tierheimen nach den reinrassigen vom Züchter…

    Und im Übrigen, liebe Betty: Ich habe von so einem „geldgeilen“ Verein einen Hund, für den ich unverschämterweise 1 Euro bezahlen mußte – verrmutlich machen die sich jetzt ein schönes Leben davon *kopfschüttel*

  7. Heike Zecher

    @Betty:Was ich damit nur sagen will:

    Schere nicht alle Tierschützer über einen Kamm – Du schadest damit denen, die auf die Hilfe seriöser Tierschützer angewiesen sind!

    Den Ansatz, das die Hunde ein Leben als Straßenhund gewohnt sind, finde ich übrigens nicht grundverkehrt – ein Stück Freiheit kann dadurch verloren gehen – aber oftmals stellt sich die Frage: Was ist die Alternative?
    Verhungern? Erfrieren? Mit Steinen beworfen werden? Überfahren werden und tagelang in irgendeinem Graben auf den Tod warten? Nur mal zum Beispiel. Das ist leider Alltag. Man muß immer beide Seiten sehen.

    In diesem Sinne – überdenke Deine Worte mal…

  8. lasLocas

    entschuldig wenn ich das hier so anspreche, seltsam ist es schon,
    das in letzter Zeit so viele Transporte aus Spanien angehalten werden.

    der Fahrer von diesem Transport sagte :

    die Polizei hätte bereits auf Ihn gewartet ! also müssen
    die Tierschützer die, die Hunde dort abgeholt haben, die Polizei
    informiert haben, wann und wo. nur Abholer wussen wann er ankommt.
    also schwärzen sich die Tierschützer selber an.

    um dieses Problem zu umgehen, werden Tierschutz Transporte,
    bei Nacht und Nebel organisiert werden und nur noch auf Privaten
    Gründstücken, halten.

  9. Einzelkämpfer

    Es sickern doch immer wieder Informationen durch,
    dass kranke und nicht korrekt geimpfte Hunde sich
    auf Transporten von Tierschützern befinden.
    Tiere sogar schon auf dem Transport gestorben sind.
    Wenn dann andere dagegen angehen ist es kein
    Wunder, sogar berechtigt.
    So etwas darf auch nicht im Namen des Tierschutzes
    passieren. Ein Leid rechtfertigt nicht ein anderes Leid.

  10. Heike Zecher

    Das ist richtig – so etwas darf weder im Namen des Tierschutzes noch überhaupt passieren – aber wegen den schwarzen Schafen – die es wie in jedem Lebensbereich sicher gibt- den kompletten Tierschutz in den Dreck ziehen ist trotzdem nicht in Ordnung – oder findest Du das richtig, Einzelkämpfer?

  11. Einzelkämpfer

    Ich weiß nicht, warum sich andere Menschen immer gleich angesprochen fühlen und solche Artikel zum Anlass nehmen sich gegenseitig mit Schlamm zu bewerfen?
    Ich engagiere mich auch im Tierschutz, lese solche Informationen und nehme sie mißbilligend zur Kenntnis. Habe meine Meinung dazu, die ich auch vertrete. Alles andere, was also nichts mit diesem Artikel oder Transport zu tun hat, ist für mich völlig irrelevant.
    Und so sollte es jeder andere auch halten.

  12. Moragh

    Ich kenne alle Seiten (Züchter/Vermehrer/selbsternannte TSV und WAHRE Tierschützer).

    Auf jeder Seite fallen 90 % per sé durch.

    Was hier mittlerweile an Transportmeldungen etc. reingeht, ist der Horror an sich. Und ich bin absolut pro Auslandstierschutz!

    Das haben Medien aber wohl generell so an sich. Dass sich viele TSV/Orgas gegenseitig an den Hals gehen wie Züchter/Blindvermehrer ebenfalls, kein Wunder (Kohle etc., keiner will´s gewesen sein. Trau-Schau-Wem, schrieb schon Haucke).

    Ich kenne EINE einzige TSV, der ich jederzeit wieder blind vertrauen würde, dort wurde ich geprüft bis zum… aber RICHTIG so! Letztendlich kam der Hund ohne Schutzgebühr her, dort lief es unter „lieber geeignetes Rudel als Euthanasie oder Kohle“. Auf Gegenseitigkeit muß es laufen, Kohle darf nicht im Vordergrund stehen und über Züchter/Vermehrer möchte ich nicht anfangen (-> Haucke).

    Jeder sollte bitte vor seiner eigenen Haustüre kehren und WENN schon Importe/Exporte, dann bitte nach den EU-Richtlinien (ich bin selbst kein Impf-/Chemiefreund, aber…) – und BESTMÖGLICHST für die Tiere und zukünftigen Rudel!

    Schönes Wochenend!

  13. Wachrüttler

    Wieder einmal muß ich lesen das ein Transport aus Spanien angehalten wurde. Wenn man dem Bericht glauben schenken darf, woran ich keinen Zweifel habe, wohl auch zurecht. Ich kann hier nur fordern, Leute nennt endlich Ross und Reiter, denn sonst hört das nie auf. Auslandstierschutz ja, aber bitte korrekt und seriös. Wir müssen endlich den schwarzen Schafen das Handwerk legen. Merkt ihr den nicht das diese Typen alle ehrlichen und korrekten Tierschützer und vor allem den Auslandstierschutz und dessen Ansehen und Akzeptanz in der Bevölkerung in den Dreck ziehen ?. Wenn die Namen dieser schwarzen Schafe offengelegt werden und auf einer Liste im Internet öffentlich angeprangert werden, sollten sich Transporte dieser Art doch hoffentlich erledigen. Wir müssten so eine Art Prüf- oder Gütesiegel einführen das allen korrekt arbeitenden Orgas und Tierschützern nach Darlegung der Arbeitsweise usw. verliehen wird. Aber das sind wohl wieder Wunschträume eines Wahnsinnigen ?. Naja, Die Geldgier wird schon dafür sorgen das es nicht klappt.

  14. Einzelkämpfer

    OT @ wachrüttler

    Wem sollen solche Prüfverfahren unterstehen? Aus welchen Personen soll so ein Gremium bestehen? Welche Kriterien sollen angesetzt werden? Die des Tierschutzgesetzes sind ohnehin „unterste Kante“.

    Interessantes Thema!

  15. Wachrüttler

    @Einzelkämpfer

    Endlich mal eine vernünftige Antwort !
    Ich hatte schlimmeres befürchtet.
    Es müsste so eine Art Dachorganisation sein, der sich alle anschließen können. Die weitere Ausgestaltung müsste noch erarbeitet werden. Doch dazu müssten sich erstmal Leute finden die daran Interesse haben und auch Lust hätten so etwas zu erarbeiten und es dann evtl. als Verein oder Verbund auf den Weg bringen.
    Nur so eine Idee,
    vielleicht könnte mann ja den Deutschen Tierschutzbund für soetwas gewinnen ?

  16. Einzelkämpfer

    OT @ wachrüttler

    So weit muss noch man nicht einmal gehen. Der kürzeste Weg wäre ein kompetentes Transportunternehmen mit fachlich ausgebildetem Personal, welches sämtliche Kriterien zum ordentlichen Transport erfüllen muss. Dieses Unternehmen wird dann von den Orgas nach Bedarf beauftragt. Wie bei jedem anderen Unternehmen wird ein Obulus entrichtet und der Transport geht auf den Weg.
    Wenn natürlich jeder sein „eigenes Ding“ machen will und spart wo es nur geht, dann werden immer wieder Transporte ins Zwielicht geraten.

    Wäre meine Idee!

  17. Wachrüttler

    OT @ Einzelkämpfer

    Transportunternehmen schön und gut aber sind damit dann auch die korrekte Impfung usw. gewährleistet ? Da wird ja auch viel gemauschelt.
    Außerdem, wer sollte so einen professionellen Transport bezahlen ?
    Wer da kostendeckend arbeiten will, der braucht so einiges an Bares und verdienen will der sicherlich auch was !!!!!.
    Da sind die Kosten für einen Auslandshund dann schnell in utopischen Höhen, was dann wieder die schwarzen Schafe stärkt weil keiner soviel bezahlen will.
    Also weiter suchen und Ideen sammeln.

  18. Einzelkämpfer

    OT @ wachrüttler

    Wenn Profis den Transport machen, dann müssen die die Papiere auch prüfen. Sind die nicht okay werden die Tiere nicht mitgenommen.
    Mal rein hypothetisch:
    Du brauchst einen gut ausgestatteten LKW, okay, der kostet… – muss aber kein neuer sein.
    Lass mal 50 Boxen eingebaut sein, ist schon mal eine Hausnummer.
    Pro Box wird ein fester Preis veranschlagt. Transport von A nach B wird mit Zwischenstops z.B. in Tierheimen organisiert damit die Tiere mal rauskönnen. Bis zu 3 Tage müssen kalkuliert werden je nach Entfernung, mit 2 Personen zum Abwechseln, z.B. am Wochenende FR – SO. Spritkosten, 2 Personen Lohn, allgemeine Fahrzeugkosten, Steuer, etc. Lass mal eine Box nach Größe 50.- bis 80.- Euro kosten
    und dann rechne mal nur 4 Fahrten anfangs. Das müßte sich rechnen, oder?

  19. Einzelkämpfer

    OT

    Und wenn das Konzept schlüssig ist, geht man an einen
    großen Tierschutzverband, wie z.B. Deutscher Tierschutzbund,
    macht ihnen das Ganze schmackhaft, denn auch die schauen
    i.d.R. was für sie interessant ist.

  20. Waldmann

    Wir haben das ganze gerade durch. Wir mussten eine kleine Nase einschläfern lassen und so ein Tier ist halt auch ein Familienmitglied. Meine Frau war nur noch am weinen und den Galgo Schäferhundmix ging es auch nicht besser. Da liegt es Nahe, einem Hund aus dem Ausland eine zweite Chance zu geben. Was wir da aber Erlebt haben, geht mal garnicht. Von “ wir können nur Freitag und Samstag“ bis „Vorkontrolle wo man bei einer Bank weniger angeben muss“. die Vorkontrolle verlief Positiv und die Zwei inkl. Hunde die da gekommen sind, waren sehr Nett. Am nächsten Tag bekamen wir per mail eine Absage. Im übrigen, so ein Hund von diesen angeblichen Tierschützern gehört einem ja nicht einmal und könnte jeder Zeit wieder abgeholt werden. Ach ja, die Hunde werden teilweise extra für den deutschen Markt gezüchtet und dann ein wenig auf die Tränendrüse drücken und schon sind zwischen 250-350 Euro verdient.

    Ich würde diesen eingetragenen Vereinen gerne das Handwerk legen und so schlimm wie es auch ist, meine Frau und ich werden uns einen DEUTSCHEN Hund holen und auch wenn der mal 1800 Euro kostet, ist das für ein liebes Familienmitglied betimmt nicht zu viel.

    Liebe Grüsse Mario Waldmann

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