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Kadaver von Artgenossen angefressen: 49 Hunde standen im eigenen Kot

St. Pölten (aho) – Einer Tierhalterin im Waldviertel (Niederösterreich) wurden am Dienstag von der Polizei und dem Amtstierarzt 49 Hunde abgenommen. Die Hunde waren laut Polizei ausgehungert und standen im eigenen Kot. Die Frau betreibt nach Polizeiangaben den Verein „Welpen in Not “ und beherbergte insgesamt 43 erwachsene Hunde und 6 Welpen. Die Hunde wurden auf einem abgelegenen und eingefriedeten Grundstück außerhalb der Ortschaft gehalten. Bei der Kontrolle konnte festgestellt werden, dass die Tiere schon längere Zeit nicht mit Futter und Frischwasser versorgt wurden. Bei den im Wohnbereich und in der Scheune befindlichen Hunden wurde schon längere Zeit der Kot nicht entfernt, sodass die Tiere teilweise Zentimeterhoch im eigenen Kot standen.

Im Wohnbereich des Hauses war der gesamte Fußboden und auch ein Großteil der Einrichtungsgegenstände mit Kot behaftet. In der Küche des Hauses lag unter einem Schrank ein verendeter Hund, welcher an der Rückseite bereits durch andere Hunde angefressen worden war. Aufgrund des vorliegenden Sachverhaltes wurden die Hunde vom Amtstierarzt als verfallen erklärt und in den Nachmittagstunden durch die Tierrettung, bzw durch Fahrzeuge des Tierschutzvereines Krems abtransportiert und in verschiedenen Tierhäusern (Tierheime) untergebracht.

Nach Abschluss der Erhebungen wird der Staatsanwaltschaft Krems Anzeige erstattet.
 

8 Kommentare, Kommentar oder Ping

  1. Einzelkämpfer

    Oh Gott, die armen Tiere.
    Hoffentlich bekommt diese Person nie wieder
    ein einziges Tier in die Hände.

  2. Jacosatia

    Ich frage mich – ob die Frau wirklich mit böser Absicht gehandelt hat.
    Das Elend der Strassenhunde und leider auch vieler anderen Tiere ist so groß und grausam, daß man verzweifeln könnte.
    Und dann hat Sie anscheinend zu helfen begonnen und die Übersicht verloren oder ist krank geworden das Geld ging aus… was auch immer.
    Viele Tierschützer stehen sehr isoliert dar – alle die wir uns angagieren sollten mal darüber nachdenken.

  3. mascha

    gibts keine Nachbarn, Spaziergänger, Menschen die das Elend hören müssten, Polizei, etc. ?
    Sind alle in der Umgebung taub?
    MENSCH! kümmere dich, mach die Augen auf, die Ohren auf
    Tiere und Kinder sind auf uns angewiesen!

  4. Julia

    Klar gibts Nachbarn – bin eine davon.

    Ich kann euch mit Sicherheit sagen das alle Zeitungen maßlos übertreiben!!!!

    Man darf eins nicht vergessen:
    Die Hundebesitzerin hat sich jahrelang aufopferungsvoll um die Tiere gekümmert.
    Ich war erst vor kurzer Zeit dort und habe gesehen wie es dort aussieht.
    Die Tiere wurden dort sehr gut versorgt, sind wohl genährt, haben Hundetrainer und sind med. in guten Händen.
    Man hat sich immer gefragt wie sie das nur schafft- ALLEINE!!!!

    Das ihr vor ein paar Tagen das alles über den Kopf gewachsen sei hat leider niemand bemerkt. Mann muss auch dazu sagen dass sie wirklich abgelegen wohnt und der nächste Nachbar erst 500m entfernt liegt.

    glg

  5. Katrin

    Ich kann es kaum fassen, was ich hier sehe…
    Habe diese Frau vor zwei Jahren kennengelernt und kann es kaum fassen, dass dort noch immer solche Zustände bzw. noch schlimmere Zustände geherrscht haben.
    Das Bild des Hauses von Innen mit den ganzen Hunden damals ca. 40 Hunde (4 Hündinnen mit ihren 33 Welpen und noch ein paar im Zwinger) ein Graus – ein Wahnsinn… die Scheiße im ganzen Haus und der Geruch ein Wahnsinn. Ich möchte dir JULIA ja nicht zu nahe treten aber der Schein trügt oftmals und diese Frau ist in keinster Weise in Schutz zu nehmen; zu Beginn mag ja sein, dass sie es noch Tierfreundlich betrieben hat aber in meinen Augen ist sie eine Tierquälerin und Tiervermehrerin. Weiß ja nicht was du unter guter Versorgung verstehst, aber Tiere in einem kleinen Pferch ohne Wasser einzusperren (Hundemutter mit Welpen) ist bei mir etwas anderes als gut versorgt. Wohl genährt war die Goldi Hündin auch nicht als ich sie da raus geholt habe (musste sie erst wieder aufpäppeln). ´@Julia: Hättest mal unangemeldet kommen sollen, da kann man die Spuren nicht so schnell verwischen…

  6. Einzelkämpfer

    @ Julia

    bei den Bildern braucht keine Zeitung maßlos übertreiben, denn die sprechen für sich. Und selbst wenn diese Frau jemals überhaupt Tierschutz praktiziert haben soll, so entschuldigt das in keiner Form diesen Saustall.

Reply to “Kadaver von Artgenossen angefressen: 49 Hunde standen im eigenen Kot”

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