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Milben, Flöhe, Wunden, Tumore: Veterinäramt beendet heruntergekommene Hundehaltung

Vitzeroda/Jena (aho) – Das Veterinäramt des Wartburgkreises hat am vergangenen Donnerstag (10.11.2011) über 100 Hunde und andere Tiere von einem ehemaligen Kasernengelände in Vitzeroda geborgen. Mitglieder des Tierschutzcentrum Meißen hatten das zuständige Veterinäramt immer wieder gedrängt, die 15 Jahre andauernde katastrophale Tierhaltung zu beenden. Ein TV-Bericht hatte zusätzlichen Druck aufgebaut und das Veterinäramt zum Handeln veranlasst. Die Tiere waren in den Kellern und Räumen der Kaserne untergebracht. Das Gelände verfügt weder über Strom- noch über Wasseranschluss.

Tierschützer erheben schwere Vorwürfe gegen die Betreiberin. „Die Tiere sind alle in einem schlechten Zustand, viele Hunde haben offene Wunden und Tumore. Alle Hunde sind von Milben und Flöhen befallen, so dass sie zum Teil kein Fell mehr haben. Alle Hunde sind einseitig mit Schlachtabfällen gefüttert“ heißt es in einem Bericht des Tierschutzcentrums.

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