animal-health-online®
Redaktion Kleintiere & Pferde
  

powered by ...

Fledermaus-Tollwut im Landkreis Stade nachgewiesen +++ Hunde und Katzen impfen lassen!

van_gogh_-_dief-fledermausStade (aho) – Bei einer in Freiburg/Elbe aufgefundenen BreitflĂŒgelfledermaus ist das Fledermaustollwut-Virus (EBLV-Virus) nachgewiesen worden. Das teilt der Landkreis Stade mit. Das VeterinĂ€ramt Stade warnt deshalb davor, aufgefundene FledermĂ€use anzufassen. „Hunde und Katzen, die auch draußen unterwegs sind, sollten vom Tierarzt gegen Tollwut geimpft werden“, so der Appell von AmtsveterinĂ€rin Dr. Sibylle Witthöft.

Menschen, die von einer möglicherweise tollwĂŒtigen Fledermaus verletzt werden, sei es durch Kratzen oder Beißen, sollten auf jeden Fall sofort einen Arzt aufsuchen.  Vorbeugend gilt eine Impfempfehlung fĂŒr Personen, die beruflich in Kontakt mit FledermĂ€usen kommen. Bei Mensch und Tier verlĂ€uft die Tollwuterkrankung in der Regel fast immer tödlich.

Die Fledermaustollwut wird durch ein anderes – wenngleich eng verwandtes – Virus  verursacht als die klassische Tollwut, die etwa von FĂŒchsen bekannt ist und seit Ende 2008 in Deutschland nicht mehr aufgetreten ist. Dennoch geht von der Fledermaustollwut prinzipiell die gleiche Gefahr fĂŒr den Menschen aus. Darauf weist das Robert-Koch-Institut hin. Untersuchungen haben ergeben, dass die Fledermaustollwut im bundesweiten Vergleich deutlich hĂ€ufiger im norddeutschen Flachland auftritt. Fachleute fĂŒhren dies auf die entsprechende Verbreitung der BreitflĂŒgelfledermaus zurĂŒck, die offenbar das wichtigste Reservoir fĂŒr das Fledermaus-Tollwutvirus darstellt.

Reply to “Fledermaus-Tollwut im Landkreis Stade nachgewiesen +++ Hunde und Katzen impfen lassen!”

Suche



DatenschutzerklÀrung





aho_Grosstiere

aho_Kleintiere & Pferde

Lebensmittel Markt Ernährung