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Ohne Tollwutimpfung: Illegaler Welpenhandel aufgeflogen

Görlitz (aho) – Fast täglich werden auf deutschen Straßen illegale Welpenhändler aufgegriffen, die den Bedarf der Kundschaft an Billig-Welpen befriedigt. Obwohl in Deutschland der Begriff „Tierschutz“ in aller Munde ist, spielt der Tierschutz bei diesen Geschäften kaum eine Rolle.

Aktuell hat die Bundespolizei am Donnerstagabend (07.12.2017) einen illegalen Welpentransport auf der A4 bei Görlitz gestoppt. In einem in Nordrhein Westfalen zugelassenen VW Sharan stellten die Bundespolizisten insgesamt 13 Welpen sicher. Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Görlitz ordnete umgehend Quarantäne für die Hundewelpen an.

Die zwölf Labradore und ein Beagle befanden sich in zwei Holzkisten im hinteren Teil des Fahrzeuges. Der Transporteur erklärte, er transportiere die Hunde im Auftrag einer Bekannten nach Oer-Erkenschwick. Weil insbesondere die Bedingungen des Transportes nicht den Vorschriften entsprachen, wurde der zuständige Amtstierarzt verständigt. Dessen Überprüfung ergab, dass im konkreten Fall von einem gemeinschaftlichen Verbringen von Hundewelpen zu gewerblichen Zwecken auszugehen war. Darüber hinaus fehlte ein gültiger Tollwutimpfschutz als auch die notwendige Veterinärbescheinigung.

Bevor der Fahrer seine Reise ohne die Vierbeiner fortsetzten konnte, erstattete die Bundespolizei Strafanzeige gegen den in NRW wohnhaften Rumänen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und die EU Binnenmarkt Tierseuchenschutzverordnung.

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