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Regierung: 1.420 Tierheime in Deutschland

Berlin (hib/EIS) – Im Jahr 2016 sind insgesamt 1.420 Tierheime im Bundesgebiet gezĂ€hlt worden. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (19/2972) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/2615) zum Umgang mit Fundtieren hervor. Die FDP problematisierte darin eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. April 2018 (Az. BVerwG 3 C 5.16; 3 C 6.16; 3 C 7.16), wonach privat organisierte Tierheime nur dann einen Aufwendungsersatzanspruch fĂŒr die Aufnahme von Fundtieren geltend machen dĂŒrfen, wenn eine vertragliche Vereinbarung mit der fĂŒr Fundsachen zustĂ€ndigen Behörde vorliegt, das Tier vorher bei der zustĂ€ndigen Behörde abgegeben wurde oder wenn GrĂŒnde des Tierschutzes einer Ablieferung des Tieres bei der zustĂ€ndigen Behörde entgegenstehen. Die Regierung fĂŒhrt dazu aus, dass die Ablieferung von Fundtieren in FundbĂŒros praxisfremd sei. Zudem berge dies die Gefahr, dass Fundtiere zeitweise nicht angemessen ernĂ€hrt, gepflegt und verhaltensgerecht untergebracht werden sowie notwendige tierĂ€rztliche Behandlungen verzögert erfolgen. Außerdem sei aufgrund der eingeschrĂ€nkten Möglichkeit zur Abgabe der Tiere in den FundbĂŒros nicht auszuschließen, dass die Bereitschaft in der Bevölkerung zur Übernahme von Verantwortung fĂŒr Fundtiere sinkt. Deshalb will die Bundesregierung nach Veröffentlichung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts die UrteilsgrĂŒnde prĂŒfen und in GesprĂ€chen mit den BundeslĂ€ndern praktische Möglichkeiten einer tierschutzgerechten Lösung fĂŒr die Abgabe von Fundtieren ausloten und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen.

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