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Impfen ist Lebensschutz

Der Welttag der Tierimpfung am 20. April wĂŒrdigt eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte der Tiermedizin.

[Da einige Krankheiten vom Tier auf den Menschen ĂŒbertragen werden können (Zoonosen), ist die Impfung des Haustiers auch ein Schutz der ganzen Familie. Fotoquelle: BfT/Stone36/Shutterstock]

(BfT) – Impfungen sind die beste Gesundheitsvorsorge fĂŒr Hund und Katze und damit aktiver Tierschutz. Unverzichtbar ist die Grundimmunisierung im frĂŒhen Lebensabschnitt. Je nach Lebensumstand schĂŒtzen weitere Impfungen vor gefĂ€hrlichen oder sogar tödlich verlaufenden Krankheiten. Je mehr Tiere einer Population geimpft sind, desto besser die Schutzwirkung fĂŒr alle.

Es gibt viele gute GrĂŒnde fĂŒr die Impfung. Sie schĂŒtzt Hund und Katze vor schweren Infektionskrankheiten, die sogar zum Tod eines Tieres fĂŒhren können. Da viele Krankheiten vom Tier auf den Menschen ĂŒbertragen werden (Zoonosen), ist die Impfung des Haustiers auch ein wirksamer Schutz der ganzen Familie. Impfung senkt das Ansteckungsrisiko von Tier zu Tier, viele Epidemien gehören deshalb der Vergangenheit an. Konsequentes Impfen hat auch dazu gefĂŒhrt, dass unsere Haustiere immer Ă€lter werden. Kaum eine andere medizinische Innovation hat also so viel Segen fĂŒr die Gesundheitsvorsorge gebracht wie das Impfen. Deshalb gibt es seit 2016 den Welttag der Tierimpfung, der immer am 20. April an diese unvergleichliche Erfolgsgeschichte der Tiermedizin erinnert.

Viele Krankheiten, die frĂŒher unweigerlich zum Tod von Hund und Katze fĂŒhrten, sind in unseren Breitengraden im Prinzip eliminiert. Die bekannteste ist die Tollwut. Aber auch die Staupe oder die Katzenseuche kennen die meisten Tierhalter nur noch vom Hörensagen. Gerne wird dabei vergessen, dass dieser hohe Gesundheitsstatus nur zu halten ist, wenn möglichst alle Tiere regelmĂ€ĂŸig geimpft werden. Nur wenn 70 bis 80 Prozent einer Population durch Impfung geschĂŒtzt sind, können auch ungeimpfte Tiere gesund bleiben.

Nicht alle Tiere mĂŒssen gegen alle nur erdenklichen Krankheiten geimpft werden. Vielfach hĂ€ngt die passende Impfstrategie davon ab, wie und wo Hund und Katze leben. Sind etwa Reisen geplant, sind zusĂ€tzliche Impfungen empfehlenswert bzw. teilweise auch vorgeschrieben, die in Deutschland nicht notwendig sind. Der Tierarzt kann dazu entsprechend informieren. Er richtet sich nach den Empfehlungen der Impfkommission VeterinĂ€rmedizin (StIKo Vet), die auch fĂŒr die Tierhalter einsehbar sind.

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