Brexit immer noch in Schwebe – Der Zug für Tierarzneimittel rollt weiter

Bonn (BfT) – Brexit JA oder doch eventuell Nein – ĂĽber die Bedingungen des Austritts wird immer noch hart gerungen und verschiedene Szenarien werden diskutiert. Die Auswirkungen des wahrscheinlichen Austritts werden je nach Ausgestaltung unterschiedlich ausfallen. Der Tiergesundheitssektor trifft alle notwendigen Vorbereitungen fĂĽr einen harten Brexit. Ăśber eine Verlängerung der Verhandlungen oder einen RĂĽcktritt vom […]

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Tierarztmangel auf dem Land spitzt sich zu

Frankfurt am Main (ots) – Im ländlichen Raum haben Tierarztpraxen zunehmend Probleme, angestellte Tierärzte als Mitarbeiter zu finden. Tierbesitzer mĂĽssen in manchen Regionen fĂĽr einen Praxisbesuch zunehmend weite Wege auf sich nehmen. Auch landwirtschaftliche Nutztierhalter mĂĽssen bald um die tierärztliche Versorgung ihrer Bestände bangen, wenn sich bei tierärztlichen Berufsanfängern der Trend zur Kleintiermedizin fortsetzt. Verschärft […]

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Am Ziel oder ein neuer Anfang?

Novelle der europäischen Tierarzneimittelgesetzgebung inhaltlich abgeschlossen – Gesetzeswerk durch Parlament und Rat angenommen

Bonn (BfT) – Eine Bewertung des geltenden EU-Rechts stand 2010 am Anfang. Viele Jahre hat Europa daran gearbeitet, das europäische Tierarzneimittelrecht zu ĂĽberarbeiten und damit einen einheitlicheren, EU-weiten Binnenmarkt mit gleichen Bedingungen zu schaffen. Mit dem abschlieĂźenden Votum des Rates am 26.11.2018 in BrĂĽssel ist der Beratungs- und Verhandlungsprozess fĂĽr Tierarzneimittel und Arzneifuttermittel nun abgeschlossen. Nach einer dreijährigen Ăśbergangsfrist könnten die neuen Verordnungen und sekundäre Rechtsakte 2022 in allen Mitgliedstaaten Anwendung finden.

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BTK bietet Synopse zur zweiten Verordnung zur Ă„nderung der TĂ„HAV

Berlin (aho) – Die Verordnung ĂĽber tierärztliche Hausapotheken wurde mit Datum 21. Februar 2018 (BGBl. I S. 213–6) geändert. ZukĂĽnftig wird der Tierarzt in bestimmten Fällen verpflichtet, mit einem Antibiogramm die Empfindlichkeit des bakteriellen Erregers zu testen (§12c). Bestimmte Antibiotika (Cephalosporine der dritten und vierten Generation und Fluorchinolone), dĂĽrfen bei Rindern, Schweinen, Puten, HĂĽhnern, Hunden […]

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Neue WHO-Leitlinien zu medizinisch wichtigen antimikrobiellen Mitteln bei Lebensmittel produzierenden Tieren vernachlässigen „One Health“-Argumentation und die Anstrengungen in der Tiermedizin

Bonn (BfT) – Die jĂĽngst von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) neu veröffentlichten Leitlinien zur Anwendung von humanmedizinisch wichtigen Antibiotika bei Lebensmittel produzierenden Tieren tragen dem „One-Health“-Ansatz keine Rechnung und ignorieren die Bedeutung gesunder Tiere fĂĽr sichere Lebensmittel sowie eine nachhaltige Landwirtschaft. AnimalhealthEurope und der deutsche Schwesterverband, Bundesverband fĂĽr Tiergesundheit (BfT) sind enttäuscht, dass die WHO, entgegen vorhergehender Aussagen zu einem kooperativen und koordinierten Ansatz, die Einschätzung der Welttiergesundheitsorganisation (OIE), zu wichtigen Antibiotika fĂĽr die Tiergesundheit auĂźer Acht lässt und Fortschritte durch den „One Health“-Aktionsplan der EU ignoriert.

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Antibiotikaverbrauch in der Veterinärmedizin deutlich rückläufig

An Tierärzte abgegebene Antibiotikamenge halbiert – Auch Reserveantibiotika restriktiver eingesetzt

(BfT) – Die Menge an Antibiotika, die an Tierärzte bzw. tierärztliche Hausapotheken abgegeben wurde, ist von 1706 Tonnen (t) im Jahr 2011, dem ersten Jahr der Erhebung, auf etwa 805 t im Jahr 2015 zurĂĽckgegangen. Auch der Einsatz der als sogenannten Reserveantibiotika bezeichneten Wirkstoffe war erstmals rĂĽckläufig. Dies ergaben die durch das Bundesamt fĂĽr Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlichten Daten.

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Schweizer Tierärzte verlangen bessere Kontrolle von Tierheilpraxen

Bern (ots) – Die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte (GST) will sich gegen den Wildwuchs von Anbietern komplementärer Heilmethoden in der Tiermedizin wehren. Rechte und Pflichten von Tierheilpraxen sollen einheitlich geregelt werden.

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Ausschuss fĂĽr Antibiotikaminimierung

tabletten_rezeptBerlin (hib/EIS) – Der Ausschuss fĂĽr Ernährung und Landwirtschaft empfiehlt die Annahme des Koalitionsantrags zur Antibiotikaminimierung in der Human- und Tiermedizin (18/9789) im Plenum des Bundestages. Mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD bei Enthaltung der Fraktionen Die Linke und BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen sprach sich der Ausschuss am Mittwochmorgen dafĂĽr aus, den „zielgenauen“ Einsatz von Antibiotika zu fördern sowie in den Beratungen zur EU-Tierarzneimittelnovelle ein Verbot fĂĽr den Internethandel von Antibiotika zu erwirken.

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Merkel: Antibiotika dĂĽrfen nicht unwirksam werden

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Rede von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel auf der 68. Weltgesundheitsversammlung der Weltgesundheitsorganisation am 18. Mai 2015 in Genf

Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Frau Generaldirektorin, Exzellenzen, meine Damen und Herren, es gibt eine alte Weisheit aus vorchristlicher Zeit, die besagt: „Bevor du redest, unterrichte dich. Bevor du krank wirst, sorge fĂĽr Gesundheit.“ Manch mahnende Worte ha- ben auch ĂĽber Jahrtausende hinweg Bestand. Es gibt ein Menschenrecht auf Gesund- heit. Wir alle arbeiten […]

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Solidaritätswelle mit Hirnforscher Prof. Logothetis: Hunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterzeichnen Aufruf von Professor Peter Thier

TĂĽbingen (pm) – Der von Tierversuchsgegnern erzwungene RĂĽckzug des TĂĽbinger Hirnforschers Professor Nikos Logothetis aus der Primatenforschung hat zu einer internationalen Protestwelle in der Wissenschaft gefĂĽhrt. Innerhalb weniger Stunden unterzeichneten mehrere Hundert Forscherinnen und Forscher aus aller Welt einen Solidaritätsaufruf von Professor Peter Thier, dem Sprecher des Centrums fĂĽr integrative Neurowissenschaften (CIN) der Universität TĂĽbingen. […]

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Mehr Vorbeugung gegen Krankenhausinfektionen

intensivstationBerlin (hib/PK) – Mit besserer Aufklärung, konsequenter Vorbeugung und mehr Hygienefachpersonal könnte nach Ansicht von Sachverständigen die groĂźe Zahl der schweren Krankenhausinfektionen zurĂĽckgedrängt werden. Die mit nosokomialen Infektionen (Krankenhausinfektionen) verbundene Problematik der Antibiotikaresistenz und ihrer Verbreitung stelle eine der größten Herausforderungen fĂĽr die moderne Medizin dar, heiĂźt es in dem zugrundeliegenden Fachbericht, den die Bundesregierung in einer Unterrichtung (18/3600) an den Bundestag veröffentlicht hat.

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Sieg der Vernunft: Fachdiskurs bestätigt tierärztliches Dispensierrecht

(bpt) – Auf Einladung des Bundesministeriums fĂĽr Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat gestern in Berlin ein Fachdiskurs zur ĂśberprĂĽfung des tierärztlichen Dispensierrechts stattgefunden. Auf Grundlage eines vom BMEL an die renommierte WirtschaftsprĂĽfungs-gesellschaft KPMG in Auftrag gegebenen unabhängigen Gutachtens bestand fĂĽr alle an dem Thema Interessierten Gelegenheit, ĂĽber die Vor- und Nachteile des Dispensierrechts zu diskutieren. […]

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Runder Tisch mit Ärzten und Tierärzten: Bundesminister begrüßen Tierärzte-Initiative im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen

Frankfurt am Main (bpt) – Human- und Veterinärmediziner mĂĽssen im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen endlich miteinander anstatt ĂĽbereinander reden und gemeinsam handeln. Das hatte der Präsident des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt), Dr. Hans-Joachim Götz, Mitte Juni in einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Gröhe und Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt deutlich gemacht und dazu aufgefordert, einen „Runden Tisch“ fĂĽr lösungsorientierte Diskussionen […]

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DAS AKTUELLE INTERVIEW: Partner im gesellschaftlichen Diskurs

Drsabieneschuller[BfT-Geschäftsführerin Dr. Sabine Schüller]

Tiergesundheit ist wesentlicher Baustein der Ernährungssicherung – Antibiotika müssen als therapeutisches Instrument erhalten bleiben

(BfT) – Seit dem 1. April 2014 gilt die 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes. Damit werden umfangreiche Regelungen zur Anwendung von Antibiotika beim Nutztier eingefĂĽhrt. Der Blickpunkt befragte dazu Dr. Sabine SchĂĽller, die neue GeschäftsfĂĽhrerin des Bundesverbandes fĂĽr Tiergesundheit e.V. (BfT).

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Landtag Brandenburg: Antibiotika in der Tierhaltung

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Vorbild Schweiz: Auch Ă–sterreichs Humanmediziner wollen Dispensierrecht; Forderungen auch in Deutschland

tabletten_rezeptWien (aho) – Der aktuell vorgetragene Wunsch Österreichischer Humanmediziner, Arzneimittel während des Besuchs in der Praxis direkt an Patienten abzugeben, hat zu heftigen Reaktionen von Seiten der Apotheker geführt. Dr. Martin Hochstöger, Präsident der Apothekerkammer Tirol, zeigte sich anlässlich des Vorstoßes einiger Ärztekammerfunktionäre besorgt um das an sich gute Verhältnis zwischen Arzt und Apotheker. Nach den Plänen der Ärztekammer soll jeder niedergelassene Humanmediziner das Recht bekommen, Arzneimittel vorrätig zu halten und diese direkt an seine Patienten abgeben zu können.

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16. AMG-Novelle tritt am 1. April in Kraft: Tierärzte fordern Bundesländer zum Handeln auf

goetz_02(BpT) – In gut zwei Wochen tritt das 16. Gesetz zur Ă„nderung des Arzneimittelgesetzes (16. AMG-Novelle) in Kraft. Bund und Länder haben sich im Juli 2013 nach zähem Ringen auf dieses Gesetz verständigt, mit dem sich Deutschland in Europa an die Spitze setzt. Das HerzstĂĽck der Gesetzesnovelle ist eine zentrale Datenbank, in der alle Antibiotikaanwendungen bei HĂĽhnern, Puten, Schweinen und Rindern, die zur Mast gehalten werden, erfasst werden sollen.

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Die Schweiz handelt: Humanarzneimittelreste, Kosmetikwirkstoffe und Hormone sollen aus Abwasser entfernt werden

Bern (aho) – Der Schweizer Bundesrat will, dass Mikroverunreinigungen wie RĂĽckstände von Medikamenten, Hormonen, Reinigungsmitteln, Kosmetika, Bioziden und industriellen Erzeugnissen in den Kläranlagen aus dem Abwasser eliminiert werden. Bereits in sehr tiefen Konzentrationen im Bereich von wenigen Mikro- oder Nanogramm pro Liter können sie die Gesundheit und die Fortpflanzung der Fische gefährden, teilte jetzt das Schweizer Bundesamt fĂĽr Umwelt mit. Aber auch andere Wasserlebewesen und die Trinkwasserressourcen können durch Einträge von Mikroverunreinigungen beeinträchtigt werden, so das Bundesamt.

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