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Hundezucht: Vaterschaft häufig unklar

(aho) In der Schweiz werden durch die Schweizerische Kynologische Gesellschaft jährlich ca. 13000 neue Stammbäume für Welpen ausgestellt. Im Moment bestehen mit wenigen Ausnahmen keine unabhängigen Kontrollinstanzen, welche die Angaben auf der Deckbescheinigung überprüfen. In der Schweiz wurden deshalb in einer Studie über einen Zeitraum von drei Jahren 35 Fällen von zumeist ungewollten oder gewollten Doppelbelegungen mit genetischen Laboruntersuchungen überprüft. Dabei können vom Besitzer der Hündin meistens keine klaren Angaben über die Vaterschaft gemacht werden. In rund der Hälfte der Fälle, bei denen ein Rüde als Vater bezeichnet wurde, wurden die Angaben des Züchters durch die genetische Analyse des Labors widerlegt. Nach Meinung der beteiligten Wissenschaftler ist eine Zucht ohne korrekte Elternschaftskontrolle nur Tierhaltung.

Quelle: C. Schelling, E. Garbely, A. Pienkowska, C. Vennos, G. Dolf, G. Stranzinger: Erfahrungen mit der Abstammungskontrolle bei Schweizer Rassehunden. Schweizer Archiv für Tierheilkunde Heft 7, 1999

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