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Hunde und Katzen: Unerkannte Gefahr im Blumentopf

Vergiftungen durch Zimmer – und Gartenpflanzen

(aho) Bei der Suche nach der Ursache einer Vergiftung bei Hunden und Katzen werden Zimmerpflanzen meist nicht in Betracht gezogen. Dabei nehmen Welpen aus Neugier und Spieltrieb häufig Pflanzenteile auf, ältere Hunde aufgrund von Langeweile, Trennungsangst oder Protestverhalten.

Auch Trockengestecke wie Advents- oder Ostergestecke, die zum Teil exotische und toxische Pflanzenteile enthalten, gehören in diese Kategorie. Katzen können sich durch Krallenschärfen und anschließendes Putzen erhebliche Mengen giftiger Inhaltsstoffe zuführen. Auch „Stöckchenwerfen“ mit Ästen giftiger Bäume kann zur Gefahr werden. Giftig sind folgende beliebte Zierpflanzen: Mistel (z.B. in Adventskränzen), Rhododendron, Azalee, Hortensie, Dieffenbachia, Philodendron, Fensterblatt, Weihnachsstern, Drachenbaum, Yuccapalme, Bogenhanf, Alpenveilchen, Becherprimel, Efeu, Ficus-Arten (Gummibaum, Ficus benjamina), Palmfarne, Brunfelsia, Oleander, Wunderbaum, Buchsbaum, Goldregen, Eibe.

ZIEMER, P. (1999): Intoxikationen bei kleinen Haustieren. Teil 1 und 2., Kleintiermedizin Nr. 1/99 und 2/99

In der Folgezeit wird AHO in lockerer Folge über Vergiftungen berichten.

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