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Tierheim-Skandal: Stark überhöhte Spesenrechnungen aufgetaucht

Berlin (aho) – In der Affäre um Finanzmanipulationen einer vierköpfigen Ex-Führungsriege des Berliner Tierschutzvereins sickerten neue Einzelheiten durch. Jetzt sollen laut einem Bericht der „Berliner Morgenpost“ stark überhöhte Spesenabrechnungen aufgetaucht sein. Zum Teil soll es sich um Quittungen für Verköstigungen handeln, die nie serviert wurden, berichtet das Blatt. Thomas Schröder, Sprecher von Präsident Wolfgang Apel, bestätigte gestern, daß „dies Teil der Strafanzeige“ bei der Staatsanwaltschaft sei, wo nun ein offizielles Ermittlungsverfahren läuft. Apel verhängte mittlerweile eine Nachrichtensperre zur Beweislage. Schröder nannte als Grund „das juristische Verfahren“. Alle Beweisfakten würden erst offengelegt, wenn die Überprüfung abgeschlossen sei, Laut Apel wurde noch nicht einmal damit begonnen, die Finanzierung des Tierheimneubaus unter die Lupe zu nehmen.

Unterdessen werden die Stimmen für eine öffentliche Kontrolle über die Verwendung von Spenden immer lauter. So fordert Großspenderin Elisabeth Gottwald laut Morgenpost „volle Transparenz bei Tierheim, Tierschutzverein und Tierschutzbund“ und warnt: „Vorher gibt’s von mir kein Geld mehr.“ Sie wolle künftig klar über Einnahmen und Ausgaben Bescheid wissen: „Uns 16 000 Mitgliedern gehört das Tierheim und nicht einem riesigen Wasserkopf mit großen Gehältern.“ Es müsse ein völliger Neuanfang her, um Glaubwürdigkeit wieder herzustellen. „Gelingt das nicht, trete ich aus“, so wird Frau Gottwald in der Morgenpost zitiert.

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