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Tierschützer befreien Tiere aus Elendswohnung einer Tierschützerin

Berlin (aho) – Tierschützer haben am Samstag aus einer heruntergekommenen Ladenwohnung in Berlin – Neukölln nicht artgerecht gehaltene Tiere geborgen und in einem Tierheim unter gebracht. Gisela R. (45), allein erziehende Mutter und selbst ernannte Tierschützerin hauste dort mit vier Kindern und rund 70 Tieren unter katastrophalen Umständen. Nachbarn hielten den Gestank und die Fliegen nicht mehr aus und riefen die Polizei. Eine Tierschützerin wird in der Presse zitiert: „Die Wohnung war in einem katastrophalen Zustand. Überall krabbelten Tiere herum, dazwischen die Kinder. Wir mussten handeln. Sie sammelte sechs Katzen, zwei Kaninchen, zwei Meerschweinchen, drei Wellensittiche, vier Nymphensittiche und einen Brabantsittich ein. „Wir haben erst mal nur die mitgenommen, die offensichtlich krank waren. Ein Zimmer ist bis unter die Decke voll mit selbstgebauten Käfigen, alles im Halbdunkel“, berichtete die Tierschützerin einer Zeitung. Die Tiere seien zwar ausreichend gefüttert worden, aber sie wurden keineswegs artgerecht gehalten. Ganz abgesehen von dem Schmutz und den Gerüchen. Ein unzumutbarer Zustand – nicht nur für die Tiere, auch für die Kinder. Das Jugendamt wurden eingeschaltet.

Gern würden die Tierschützer weitere Tiere aus der Ladenwohnung befreien, doch die Kapazitäten im Tierheim sind ausgeschöpft.

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