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Benzoesäure für Katzen giftig

(aho) – Benzoesäurehaltige Essensreste, Nahrungsergänzungs – und Diätlebensmittel sollten nicht an Katzen verfüttert werden. Obwohl die als Lebensmittelkonservierungsstoff verwendete Benzoesäure ein Naturstoff ist, können bereits geringe Mengen von nur 5 Promille im Lebensmitteln für Katzen tödlich sein. In Hunde- und Katzenfutter sind Benzoesäure und verwandte Konservierungsstoffe gesetzlich verboten. Benzoesäure gehört so den sogenannten phenolischen Verbindungen. Derartige Verbindungen können von der Katze nur schlecht verstoffwechselt werden, so dass es schnell zu Vergiftungen kommt. Vergiftungsanzeichen sind Speicheln, Erbrechen, Atembeschwerden, Apathie, Muskelzittern, Durchfall, Anfälle, schwankender Gang und Bewusstlosigkeit.

Ähnliche Vergiftungen sind auch vom Teebaumöl bekannt.

Hintergrund

Benzoesäure ist ein Naturstoff, der in Heidelbeeren, Johannisbeeren, Pflaumen und Preiselbeeren vorkommt. Er wird für die Verwendung in der Lebensmittelindustrie synthetisch hergestellt und auf dem Produktetikett mit E210 gekennzeichnet. Natriumbenzoat (E211), Kaliumbenzoat (E212), Calciumbenzoat (E213) sind die Natrium-, Kalium- bzw. Calciumverbindungen der Benzoesäure.

E210 bis E213 können in folgenden Lebensmitteln enthalten sein: Fruchtsaftkonzentrate (Zwischenprodukt bei der Herstellung von Fruchtsäften), Marinaden, Fertigsalaten, Kuchenfüllungen, Backmargarine, nichtalkoholischen aromatisierten Getränken, Tee-Flüssigkonzentraten (Früchte, Kräuter), zuckerarmen Konfitüren, Gelees, Marmeladen, Gemüse, das in Essig, Öl oder Lake eingelegt ist, Fischerzeugnissen, nicht erhitzten Milchprodukten, Kaugummi, Senf, Würzmitteln und Diätlebensmitteln.

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