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Importierter Welpe mit Tollwut

München (aho) – Bei einem im Februar aus Bosnien importierten Welpen wurde Tollwut festgestellt. Das meldet die Bayerische Landestierärztekammer unter Berufung auf das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und das Friedrich-Löffler-Institut (FLI)

Das Tier aus dem Landkreis Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim hatte sich noch im Herkunftsland durch den Biss eines anderen Hundes infiziert, welcher aufgrund von
gesteigerter Aggressivität getötet wurde. In Deutschland biss der Welpe nach Angaben des Landratsamtes seinen Besitzer und zeigte im Verlauf für Tollwut typische Symptome wie Überempfindlichkeit, Speichelfluss, Lahmheit. Das Tier wurde eingeschläfert und aufgrund des geäußerten Tollwutverdachts eine Sektion eingeleitet, wobei der Verdacht durch das LGL und abschließend das FLI bestätigt werden konnte.

Aufgrund der Sachlage und der ergriffenen Maßnahmen ist derzeit nicht von einer Gefährdung der Öffentlichkeit auszugehen. Zwei andere Hunde, die mit dem erkrankten
Welpen Kontakt hatten, waren gegen Tollwut geimpft, so die Tierärztekammer.

Deutschland gilt seit 2008 nach den Kriterien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) als tollwutfrei.

Für Tiere, die mit auf Auslandsreisen genommen werden gelten strenge Maßnahmen, die unbedingt, dem Reiseland entsprechend, zu beachten und im EU-Heimtierausweis durch den Tierarzt zu dokumentieren sind. Dies gilt ebenso für Tiere, die aus anderen Ländern importiert werden. Auskunft zu diesem Thema geben Haustierärzte und Veterinärämter.

Aus aktuellem Anlass empfiehlt die Bayerische Landestierärztekammer Hunde- und Katzenbesitzern, sich mit ihrem Tierarzt zu beraten und die regelmäßige Tollwutimpfung
durchführen zu lassen, auch wenn keine Auslandsaufenthalte geplant sind.

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