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Krankenhausreif: Hund beißt Kind ins Gesicht – Familie „rächt“ sich

Augsburg / Geretsried (aho) – Ein Hund hat einen Siebenjährigen in Geretsried (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) ins Gesicht gebissen und schwer verletzt. Daraufhin haben sich die Angehörigen des Kindes „gerächt“. Wie die Augsburger Allgemeine unter Berufung auf den Polizeibericht meldet, wollte der siebenjährige Junge die Gartentür des Anwesens der Hundehalterin übersteigen. Der Hund wurde dadurch aufgeschreckt, rannte zur Gartentür und biss dem Kind ins Gesicht. Der Berner Sennenhund erwischte die linke untere Gesichtshälfte des Kindes. Der Verletzte wurde sofort mit dem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Murnau geflogen, so das Blatt.
Wie sich im Anschluss herausstellte, hatte die 32-jährige Hundehalterin den Hund nicht versichert und bei der Stadt Geretsried auch nicht gemeldet.
Die aufgebrachten Angehörigen des Kindes versammelten sich nach dem Vorfall vor dem Haus der Hundebesitzerin. Zunächst äußerte die türkische Familie verbal ihren Unmut über die Sorglosigkeit der Besitzerin. Doch angestachelt von der Wut begannen einige Mitglieder den Gartenzaun des Anwesens zu beschädigen. Daraufhin erstattete die geschädigte Hundebesitzerin Anzeige wegen Sachbeschädigung bei der Polizei, so die Zeitung in ihrem Bericht.

10 Kommentare, Kommentar oder Ping

  1. Gallus Gallus

    Gemeldet oder nicht, versichert oder nicht versichert.
    Von einem Kind im schulpflichtigen Alter on 7 Jahren sollte man erwarten, dass es Mein und Dein unterscheiden kann und eben nicht den Zaun zu übersteigen vesucht.
    Leider greift hier lediglich die Gefahrenhaftungsverpflichtung der Hundebesitzerrin.
    So unschuldig sind die Eltern des Opfers jedoch nicht.
    Etwas Erziehung hätte das Opfer vor dem Schaden bewahren können.

  2. manfred.stein

    Kinder klettern über Zäune. Das habe ich auch. Man kann sie dann zurechtweisen und belehren. Eine Erziehung über Hundebisse (Körperstrafen) ist in unserer Kultur und unserem Rechtssystem nicht vorgesehen.

    mfg

    Manfred Stein

  3. Heike

    Selbstjustiz ist in Deutschland nicht !!!
    Daran muss sich JEDER halten.
    Und Kinder klettern über Zäune ja okay, haben wir alle gemacht, aber nur bei Bekannten/Verwandten. Bevor ich allein irgendwo hin durfte musste ich auch wissen was ich darf und was nicht. Was nicht heisst das der Hund zubeißen darf!

  4. Tina

    Heutzutage interessieren sich weder Kinder, noch Eltern um den Besitz anderer. Anstand und Erziehung sind Fremdworte. Wenn die Eltern ihren Kindern eine ordendliche Erziehung mit auf dem Weg gegeben hätten und ihre Aufsichtspflicht nicht vernachlässigt hätten, wäre der Unfall nicht passiert!
    Aber natürlich ist es einfacher, die eigene Schuld und Versäumnis auf andere abzuwälzen und hier mit Sachbeschädigung auch noch kriminell zu werden. Arm, einfach nur arm, unsere Gesellschaft.

    Ich bin als Kind auch über Zäune geklettert, aber mir wurde Respekt vor dem Besitz Fremder beigebracht.

  5. NM

    Hey TINA,

    Dein Beitrag ist Klasse, sehr zutreffend. Leider ist es in unserem verblödeten Deutschland genau so, wie Du es beschrieben hast. keiner hat mehr Achtung vor Leib, Leben und Eigentum. Und Erziehung von Kindern scheint in dieser Gesellschaft schon ein Fremdwort zu sein, da man ja die Persönlichkeit und Freiheit des Kindes einschränken würde.

    Man oh man, wo sind wir bloß hingekommen.

    Bei uns hatten früher (und bei mir noch heute) die Hunde u.a. die Aufgabe Haus, Hof und Vieh zu bewachen. Und das wußte bereits jedes kleine Kind im Dorf. Da wäre niemals ein Kind auf den Gedanken gekommen, zu einem fremden, ev. bissigen Hund übern Zaun zu klettern. Und die, die es wieder besserem Wissen vielleicht doch taten haben zu Hause den Arsch versohlt bekommen, damit sie das nächste Mal wußten, wie sie sich zu betragen und verhalten haben.

    Allen Schiet schaut sich diese deutsche Gesellschaft von den USA ab, nur eins nicht, das PRIVATEIGENTUM unantastbar ist und jeder Bürger in den Staaten mit jedem Mittel das Recht hat sein Eigentum zu verteidigen – ohne Konsequenzen!

    Leider wird hier in D jegliches normale rechtliche Empfinden der Bürger mißachtet und von den Politikern mittels fragwürdiger Gesetze von den Füßen auf den Kopf gestellt.

  6. BillyJean

    *Hust*…typisch Türken….Sry es sind nicht alle so, aber wer weiß was der Bengel da auf dem Grundstück wollte….

  7. Tina

    Ja, NM, so kenne ich das mit den Hunden auch, Bewacher von Haus und Hof. Bei mir zuhause hätte es niemand gewagt, auch nur einen Fuss auf unseren Hof zu setzten und wir alle haben ruhig geschlafen.

    Heute ist es doch so, dass ich mich bei Passanten entschuldigen muß, wenn mein Hund im Hof anschlägt. Und Einbrecher kommen vor Gericht durch, wenn sie deinen Hund anzeigen, weil er sie beim Einbruch gebissen hat! In was für einer Welt leben wir bitte?

  8. BillyJean

    In einer völlig verdrehten Welt.
    Wenn man sein Kind massregelt oder gar mal den Hintern versohlt, bekommt man es mit dem JA zu tun und wird als Rabeneltern hingestellt bekommt vllt auch noch die Kinder weggenommen.
    Früher hat sich da einer nen shice drum gescherrt, haubtsache die Kinder waren vernünftig erzogen.
    Ich selber habe 3 Kinder und ich erziehe sie so, wie meine Eltern mich erzogen haben, ohne wenn und aber.
    Ich habe keine Lust später ne Tochter zu haben die andere verprügelt oder ähnliches, nur weil ich in meiner Erziehung versagt habe.
    Naja und das Türken keine Hochachtung vor uns Deutschen haben, dürfte so ziehmlich jedem Bekannt sein, auch wenn es ausnahmen gibt, ziehen doch die, die auffallen die anderen mit in den Dreck.
    Und sowas hier ist so ein Bsp.
    Der Hund sein Revier beschützt und verteidigt, ich sage da nur selber schuld.
    Leider ist es so, das bissige Hunde bestarft werden, ganz gleich ob es sich um Einbruch(in dem Falle wäre dem der Fall) oder um einen Unfall handelt.
    @Tina
    Ich würde mich da nicht entschuldigen, warum?
    Dein Hund bewacht sein Hab und Gut und nichts anderes, wenn es die vorrübergehenden Passanten stöhrt sollen sie die Straßenseite wechseln, oder nen anderen Weg einschlagen.

  9. Harry Hirsch

    Wer weiß wie es wirklich war.
    Ich muss euch Recht geben, Türken sehen es mit der Erziehung ihrer Kinder nicht so eng, lassen sie ihren WIllen durchsetzen und tun und lassen was sie wollen. Das sind dann die, die dann auf der Schule unsere Kinder einschüchtern. Wir müssen uns ohnehin soviel von ihnen gefallen lassen, um nicht als Nazi’s gehalten zu werden, sowas geht recht schnell und die Migranten wissen das. Sie tun was sie wollen, verhalten sich wie das Letzte ohne maßgeregelt zu werden, eine vernünftige Erziehung erfolgte scheinbar nie. Wenn das Kind Schmarrn macht oder in Probleme steckt, kommt der Bruder und haut ihn da raus oder Anne weißt die Schuld von sich ab. Nicht zuletzt wissen das die kleinen und provozieren erst recht, weil man ja den Bruder oder die Cousins hat. Als Kind sind wir auch alle mal über einen Zaun geklettert, um unsere verschossenen Bälle zurück zu holen, aber mit entsprechenden Respekt, weil es uns eigentlich strikt verboten wurde. Nicht zu Unrecht. Ich gebe dem Hund keine Schuld. Er hat sein Revier verteidigt. Und wenn er bewusst gewaltsam zugebissen hätte, wäre mehr kaputt als nur die die linke untere Gesichtshälfte des Kindes. Letzendlich hat er ihn nur gestellt, da bin ich mir sicher. Das ist alles immer eine Interpretationssache oder was man die Leuten zu glauben geben möchte.

  10. Beagle Barney

    Hoffe nicht das die 32 jährige Hundebesitzerin um ihre Existenz gebracht wird (immerhin wurde die Aufsichtspflicht der Eltern nicht wahrgenommen)!
    Hoffe nicht das der Hund eingeschläfert (umgebracht) wird!
    Hoffe natürlich auch nicht, das den Jungen eine allzu große Narbe bleibt.
    Hoffe auch das Türken ein wenig verstehen können, das man einen Hund beinahe wie ein Kind lieben kann.
    Wenn ich so nachdenke, hätte ich von der aufgebrachten Türkischen Familie fast mehr Angst wie von den Berner Sennen Hund.

Reply to “Krankenhausreif: Hund beißt Kind ins Gesicht – Familie „rächt“ sich”

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