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Pferdepraxis: Infektiöse Anämie im Kreis Ostallgäu festgestellt

Marktoberdorf (aho) – Nach Bestätigung durch das nationale Referenzlabor stellt das Landratsamt heute einen Fall des Ausbruchs der sogenannten ansteckenden Blutarmut (Infektiöse Anämie) bei einem Pferd im Ostallgäu fest.

Betroffen ist ein Pferd aus einem Betrieb in Gennachhausen, Gemeinde Stöttwang, bei dem die auf sogenannte Equiden (also Pferde, Esel, Maultiere, Maulesel, u.ä.) übertragbare Krankheit, die auch als equine infektiöse Anämie (EIA) bezeichnet wird, nachgewiesen wurde, so das Landratsamt in einer Presseinformation.

Das Veterinäramt hat um den Ortsteil Gennachhausen einen Sperrbezirk eingerichtet, in dem alle Einhufer – soweit noch nicht erfolgt – dem Veterinäramt zu melden sind. Der Transport von diesen aus diesem Gebiet heraus oder hinein ist nur noch mit Genehmigung des Veterinäramts zulässig, außerdem werden alle Einhufer auf die ansteckende Blutarmut untersucht.

1 Kommentar, Kommentar oder Ping

  1. Dr. Christiane Otto-Wessel

    Hierbei handelt es sich um mein Pferd, das ich im letzten Sommer gakauft habe. Es kam aus Rumänien, war gechipt und hatte Papiere inkl. Equidenpass. Außerdem war es klinisch völlig gesund. — Ich warne alle Besitzer von rumänischen Pferden, sie sollten ihre Tiere umgehend untersuchen lassen. Und ich appelliere an die Presse, weiter zu recherchieren, da entweder ein Straftatbestand beim Import oder eine skandalöse Schlamperei der rumänischen (und deutschen?) Behörden vorliegt. Mein Pferd hätte nicht erkrankt sein dürfen!
    Dr. Christiane B. Otto-Wessel

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