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Katzenkastration ohne Wenn und Aber! Bundestierärztekammer appelliert, Freigängerkatzen kastrieren zu lassen

Berlin (BTK) – Auch wenn es bis zum kalendarischen Frühlingsbeginn am 20. März noch etwas dauert – die Tage sind bereits deutlich länger und die milden Temperaturen der vergangenen Tage lassen bei Mensch und Tier langsam Frühlingsgefühle ausbrechen. Damit das Ganze bei unseren liebsten Haustieren nicht in einem großen „Katzenjammer“ endet, appelliert die Bundestierärztekammer an Tierhalter, nur kastrierte Katzen ins Freie zu lassen.

„Die längere Lichteinstrahlung führt dazu, dass vermehrt Sexualhormone produziert werden und weibliche Katzen jetzt rollig werden. Das ruft natürlich Kater auf den Plan, die nach einer Partnerin suchen“, erklärt Dr. Uwe Tiedemann, Präsident der Bundestierärztekammer. Der Kleintierpraktiker hält es für unverantwortlich, Kater und Katzen, die nicht kastriert sind, aus dem Haus zu lassen: „Katzen können schon mit einem halben Jahr das erste Mal Nachwuchs bekommen, und das dann durchschnittlich zweimal im Jahr. Bei bis zu sieben Kätzchen pro Wurf ist die Nachkommenschaft schnell auf ein Vielfaches angewachsen. Das Ende vom Lied sind dann noch mehr verwilderte Katzen, die unterernährt und krank ihr Leben fristen müssen.“ So leidet ein Großteil der verwilderten Katzen an chronischen und ansteckenden Krankheiten wie Katzenschnupfen, Katzenseuche oder Katzen-Leukose, außerdem sind sie von Hautpilzen oder Parasiten wie Flöhen, Spul- oder Bandwürmern befallen.

Über die Gründe, warum Tierhalter ihre Freigängerkatzen nicht kastrieren lassen, lässt sich nur spekulieren: Bei Vielen ist es wohl schlichtweg Desinteresse und eine „Ist-mir-doch-egal-Haltung“. Andere dagegen glauben, dass eine Kastration gegen die Natur der Katze sei. Doch für Tiere bedeutet der Geschlechtstrieb in erster Linie Stress: Unkastrierte Kater und Katzen streunen auf der Suche nach einem Partner tagelang umher, legen dabei oft weite Strecken zurück und laufen so beispielsweise Gefahr, überfahren zu werden.

Zwar gibt es momentan keine bundeseinheitliche Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen, wie es die Bundestierärztekammer in einer Stellungnahme bereits 2010 gefordert hatte. Doch wurde mit der Novelle des Tierschutzgesetzes eine Rechtsgrundlage geschaffen, die den Ländern ermöglicht, Kastrationsgebote und Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht auszusprechen. In mehr als 500 deutschen Städten und Gemeinden ist es mittlerweile Pflicht, Katzen kastrieren und kennzeichnen zu lassen.

2 Kommentare, Kommentar oder Ping

  1. Weil bei dem Lammfellsattel völlig auf einen Baum verzichtet wurde, gewinnen Mähre ebenso wie Reiter bei diesem anhand eine hohe Bewegungsfreiheit. Es bildet sich eine ausgefeilte Körperwahrnehmung wie zeitgleich wird fernerhin der Ausgewogenheitssinn vom Reiter trainiert. Die Entscheidung für Fellsättel wird bei mehreren Reitern nichtsdestotrotz angesichts des Reitgefühls entschieden. Weil der spezielle Aufbau erlaubt die Wahrnehmung von der Gemütlichkeit ebenso den Bewegungen des Rosses. In Folge dessen bildet sich eine intensive Vertraulichkeit, welche die Beziehung zum Viech wahrnehmbar fördern mag. Das Lammfell vom Lammfellsattel liegt direkt auf dem Pferderücken auf, aus welchem Grund es bloß infolgedessen schon zu einem therapeutischen Nutzen kommt. Auf diese Weise sorgt es für ein naturgemäßes Luftpolster, was besonders bei einer druckempfindlichen Fell erstrebsam ist. Obendrein sorgt es zu jedweder Saison für einen Kälteausgleich – bei bitterkalten Temperaturen wärmt es den Pferderücken ebenso wie in der warmen Saison sorgt es für eine einfache Abkühlung. Plus nicht zu vergessen ist die Atmungsaktivität sowie die antiseptische Auswirkung von der Lammfellwolle, die dem Lammfellsattel eine optimale Unterlage bietet.

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