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Kreis Mettmann: Bei totem Fuchs in Heiligenhaus wurde Staupe nachgewiesen

Mettmann (PM) – Bei einem in einem Waldgebiet in Heiligenhaus (Kreis Mettmann) gefundenen toten Fuchs ist Staupe nachgewiesen worden. Das Veterinäramt des Kreises mahnt deshalb alle Hundebesitzer zur Vorsicht. Die hochansteckende Krankheit verläuft bei vielen Tieren, insbesondere bei Hunden häufig tödlich. Sie tritt auch bei anderen Fleischfressern wie Waschbären, Mardern oder Wölfen auf. Die Übertragung erfolgt durch Speichel, Kot, Urin, Nasen- und Augensekret infizierter Tiere. Für den Menschen ist das Virus ungefährlich, und Staupe-Erkrankungen bei Tieren sind nicht meldepflichtig. „Umso wichtiger ist es, vorzusorgen und den eigenen Hund durch Impfung gegen diese Krankheit zu schützen. Wenn sich ein ungeschützter Hund infiziert hat, gibt es keine wirksamen Behandlungsmethoden“, weiß Amtstierarzt Dr. Paul Hagelschuer. Die Symptome der Krankheit können sehr unterschiedlich sein, von Husten und Atemnot über Erbrechen und Durchfall bis hin zu Lähmungserscheinungen. Die Staupe-Impfung ist eine Standardimpfung bei Hunden. Hagelschuer: „Wer sein Tier regelmäßig impfen lässt, schützt es und wirkt auch damit der Verbreitung des Virus entgegen.“

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