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Schweiz: Rückstände in Wintersalaten +++ Chemiecocktails auch in Biosalat

(lid) – Die Wintersalate hatten im vergangenen Winter im Vergleich zu Vorjahren mehr Rückstände von Pflanzenbehandlungsmitteln. In 15 Prozent von knapp 100 untersuchten Wintersalaten haben die kantonale Laboratorien Aargau, Baselland und Basel-Stadt zu hohe Rückstände festgestellt. Untersucht wurden zwischen Januar und März 2005 in- und ausländische Salate, berichtet die Nachrichtenagentur SDA. Wie dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht zu entnehmen ist, wurden in den 97 Proben 30 verschiedene Wirkstoffe gefunden. In einem Batavia-Salat aus Frankreich wurden nicht weniger als acht verschiedene Wirkstoffe nachgewiesen. Allerdings war die erlaubte Höchstkonzentration bei keinem Stoff überschritten. Möglicherweise werde mit dem Ausweichen auf andere Wirkstoffe die Überschreitung einer Höchstkonzentration umgangen, heißt es. Am häufigsten seien Bromid-Rückstände gefunden worden. Drei Proben Rucola-Salat aus Italien mussten wegen Überschreitung des Grenzwertes beanstandet werden. Ein „Lollo“-Salat aus Italien sei falsch deklariert gewesen und habe Wirkstoffe enthalten, die gemäss dem Pflanzenschutzverzeichnis in der Schweiz nicht zugelassen sind. Der Toleranzwert von Nitrat sei hingegen nur in einer Probe überschritten worden. Auch Bio-Salate waren nicht ohne Rückstände. Ein inländischer Bio-Kopfsalat enthielt Rückstände von fünf verschiedenen Wirkstoffen. Diese seien im biologischen Anbau gar nicht zugelassen, heißt es weiter. Die Konzentration der Rückstände von drei Wirkstoffen habe sogar die geltenden Toleranzwerte für die konventionelle Produktion überschritten. Nach Angaben der Laboratorien lag die Quote der Beanstandungen bei vergleichbaren Untersuchungen in früheren Jahren zwischen zwei und acht Prozent. In diesem Jahr sei mit 27 Prozent der Anteil der Beanstandungen wegen Überschreitung des Grenz- oder Toleranzwertes für Bromid „überraschend hoch“.

(tt0001)

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