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Test: 9 von 26 Rapsölen „mangelhaft“; 7 Bioprodukte „floppen“

Berlin (lme) – Die Stiftung Warentest hat 26 Rapsöle untersucht, neun waren wegen sensorischer Fehler „mangelhaft“. Die Tester interessierten sich hauptsächlich für die sensorischen Eigenschaften und die chemische Qualität, die Vitamin-E- und Schadstoff-Konzentration und die Brateigenschaften. Die korrekte Deklaration floss ebenso in das Ergebnis ein wie die Verpackung, die zum Schutz der Inhaltsstoffe beitragen kann – etwa durch eine getönte Flasche.

Das Testergebnis offenbart große Unterschiede zwischen den einzelnen Ölen: Acht „gute“ stehen neun „mangelhaften“ Produkten gegenüber. Überraschend: Sieben der neun „mangelhaften“ Öle sind Bioprodukte.

Native Öle

Natives Rapsöl schmeckt im Idealfall intensiv saatig-nussig und allenfalls sehr leicht holzig-strohig. Doch im Test hatten einige Öle einen ranzigen, stichig-modrigen oder röstig-verbrannten Geschmack. Die Abweichungen waren so groß, dass diese Rapsöle so nicht verkauft werden dürften. Da viele Bio-Öle als native, kaltgepresste Öle in den Handel kommen, waren sie mit neun Produkten bei dieser Untersuchung stark vertreten. Doch kein Bio-Rapsöl war besser als „befriedigend“, sieben waren sogar „mangelhaft“. Laut Meinung der Tester wies das native Öl „Fauser Vitalquell“ starke sensorische Fehler auf und schmeckte ranzig, stichig und modrig.
Bei den nativen Ölen konnte das Öl „Vita D’or“ von Lidl für 3,98 Euro pro Liter den Sieg für sich verbuchen und ist damit auch der Preis-Leistungssieger in dieser Sparte. Ebenso konnten bei den nativen Rapsölen die Marken von Lidl, Aldi (Süd) und Edeka überzeugen.

Raffinierte Öle

Das Öl „Brändle Vita“ für 2,65 Euro pro Liter ging mit der Note „gut“ als Testsieger der raffinierten Öle hervor. Preis-Leistungssieger kristallisierte sich das Lidl-Öl „Vita D’or“ mit einem Literpreis von etwas 1,19 Euro heraus. „Gute“ raffinierte Rapsöle gibt es ebenso von Kunella Feinkost, Rinatura und Netto Markendiscount.

(tt0001)

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