Wissenschaftler: Paratuberkulosekranke Schlachttiere aus der Lebensmittelkette fern halten
Camden (aho) – Schlachttiere, die sichtbar an Paratuberkulose erkrankt sind, sollten nicht in die menschliche Lebensmittelkette gelangen. Dies fordern australische Wissenschaftler des „New South Wales Department of Primary Industries“ unter Hinweis auf den Zusammenhang zwischen dem Paratuberkuloseerreger „Mycobacterium avium paratuberculosis“ (MAP) und Morbus Crohn bei Menschen.
Die Wissenschaftler konnten mit einer neu entwickelten Nachweismethode bei klinisch kranken Schafen in 59 % der Proben aus der Muskulatur und in 85% der Proben von peripheren Lymphknoten MAP nachweisen. Bei subklinisch erkrankten Schafen mit Darmveränderungen war MAP in 4.5% der Fleischproben und in 32% der Proben aus Lymphknoten nachweisbar.
Reddacliff LA, Marsh IB, Fell SA, Austin SL, Whittington RJ.
Isolation of Mycobacterium avium subspecies paratuberculosis from muscle and peripheral lymph nodes using acid-pepsin digest prior to BACTEC culture.
2010 Mar Vet Microbiol.18. [Epub ahead of print]
® 













aho_Grosstiere


