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Basmati-Reis: 16 von 31 Produkten „mangelhaft“; auch Bio-Ware mit Pestiziden

Berlin (lme) – Lange lockere Körner und ein blumiges Aroma machen Basmati zu einer der edelsten Reissorten der Welt. Doch im Test fallen 16 von 31 Produkten mit der Note mangelhaft durch. Die Gründe: Sie enthalten zu viel Fremdreis, riechen muffig und ranzig, verkleistern und verklumpen oder sind mit Schimmelpilzgift belastet. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der August-Ausgabe der Zeitschrift test, für die sie zum ersten Mal 31 Marken Basmati-Reis getestet hat, darunter weißer Reis – lose und im Kochbeutel –, Vollkornreis und drei vorgegarte Produkte. Geprüft wurden auch Bio- und Fairtrade-Marken.

Basmati-Reis ist eine der edelsten Reissorten der Welt. Fast jede fünfte Packung Reis, die Bundesbürger heute kaufen, besteht aus den Körnern, die nur in Indien und Pakistan angebaut werden dürfen. Doch fünf Produkte enthalten zu viel Fremdreis – in zwei Marken, Macariso von Penny und Kochbeutel-Basmati von Rewe, war sogar kein Körnchen Basmati.

Bio-Basmati nicht pestizidfrei

Fündig aber wurden die Tester bei Schadstoffen. Macariso von Penny und der Bio-Vollkornreis Green waren so stark mit dem krebserregenden Schimmelpilzgift Aflatoxin B1 belastet, dass sie nicht hätten verkauft werden dürfen. 22 Produkte enthielten zudem Rückstände von Pflanzenschutzmittel, auch fünf der sechs Bio-Produkte. Bei zwei Bio-Basmatis wiesen die Warentester sehr geringe Gehalte Tricyclazol nach, bei drei Bio-Basmatis deutliche Gehalte an Carbendazim. Alle Pestizidrückstände lagen unterhalb der EU-Grenzwerte.

Eine sehr geringe bis deutliche Belastung mit Pestiziden fanden die Tester bei 22 Marken Basmati-Reis, darunter auch bei fünf Bio-Produkten. Von diesen war nur der Bio-Reis von Alnatura pestizidfrei. Beim weißen Reis sind nur drei „gut“: Tilda pure Basmati-Reis aus Asia-Läden für 4,70 Euro pro Kilogramm mit dem besten Geschmack, Kaiser’s Tengelmann/Star Marke (3,78 Euro) und Real/Tip (1,39 Euro). Aber: Tilda und der Kaiser’s Reis wurden, wie 10 weitere Marken, offenbar zur Abwehr von Schädlingen in begasten Containern transportiert – kein Risiko für Reisesser, aber durchaus eines für die Containerarbeiter und die Umwelt.

Vorgegarter Reis dreimal mangelhaft

Vorgegarter Basmati-Reis wird binnen zwei Minuten in der Mikrowelle oder in der Suppe erwärmt. Doch der Verbraucher bekommt bei den drei Produkten im Test nicht nur gegarten Basmati, sondern auch noch Fett, Salz und Zusatzstoffe. Der Name Basmati-Reis führt in die Irre, die Produkte sind eher Basmati-Zubereitungen. Und wie Basmati schmeckte im Test auch keiner. Uncle Ben´s „schonend vorgegarter“ express Basmati-Reis roch zudem leicht chemisch, Palatina fix nach Ingwer. Ebenso wie Sawi waren sie gummiartig im Biss. Fazit der Berliner Tester: Alle drei vorgegarten Produkte sind für Basmati untypisch und daher mangelhaft.

(tt0001)

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