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Datenbank soll vor Bio-Betrug schützen

Berlin (lme) – Als Reaktion auf Betrügereien mit Bio-Produkten will Deutschland der EU-Kommission eine europaweite Datenbank mit den Zertifikaten für Öko-Lebensmittelbetriebe vorschlagen. „Dort müssten alle Öko-Kontrollstellen sofort einen Hinweis einstellen, wenn sie Zertifikate entziehen“, sagte Wolfgang Reimer, für Biolandbau zuständiger Unterabteilungsleiter im Bundesagrarministerium, am Wochenende der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „taz“. In dieser Datenbank könnten dann Handelsketten prüfen, ob Anbieter von Bio-Produkten ihr Bio-Siegel zu recht führten.

Kürzlich war bekannt geworden, dass ein italienischer Lieferant von Schweinefleisch der deutschen Handelskette Tegut und anderen Abnehmern in großen Mengen angebliches Bio-Schweinefleisch geliefert hatte, obwohl dem italienischen Bio-Betrieb bereits vor Monaten das Bio-Siegel aberkannt wurde. Nach Recherchen der taz soll das Betrugsvolumen in Millionenhöhe liegen. Die Bio-Kontrollen sind nach Meinung der Firma Tegut nur mit krimineller Energie zu umgehen, wie Bio-Betrugsfälle auch in der Vergangenheit gezeigt hätten. Der Informationsfluss zwischen den Kontrollstellen – auch länderübergreifend – müsse wie in dem aktuellen Fall noch deutlich besser ausgebaut werden, so dass für Wirtschaftbeteiligte und für Endverbraucher Lücken oder Verstöße gegen die Bio-Verordnung effizienter eingedämmt werden könnten, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit.

(tt0005)

2 Comments, Comment or Ping

  1. Einladung zum Biobetrug!
    Nach dem Ökolandbaugesetz müssen die 23 privaten Zertifizierungsstellen ihre geprüften Bio-Betriebe im Internet veröffentlichen.
    13 Zertifizierungsstellen tun dies freiwillig und dennoch sehr verschlüsselt, auf der bioC Seite.
    Freiwillig und private Kontrollstellen ist schon der falsche Ansatz.
    Sollten sie auf der Seite einer Zertifizierungsstelle ihren gesuchten Bio – Betrieb wirklich finden, so können sie nur die Ist-Situation feststellen.
    Zum recherchieren muss die Veröffentlichung in Listenform über Jahre ersichtlich angelegt sein. Es muss nachvollziehbar sein – wann welcher Betrieb in welchem Zeitraum an welchem Standort unter welcher Rechtsform ein Zertifikat besessen hat. Zurzeit ist hier der Kriminalität im großen Stil Tor und Tür geöffnet.
    Lieber Verbraucher suchen Sie bitte mal meinen Bioland – Betrieb, der seit 30 Jahren biologisch bewirtschaftet wird und noch nie die Kontrollstelle gewechselt hat! Mein Name: Joachim Löber PLZ:34311
    Sie werden nichts finden!!!
    Weiterhin könnte ich die Kontrollstelle jährlich wechseln, was ein recherchieren über einen längeren Zeitraum unmöglich macht.
    Mit unglaublichen Mengen wird im Biomarkt betrogen – dazu einige Pressemeldungen die nur die Spitze des besagten Eisberges darstellen.
    Focus: 26-11-2008 Täglich 300000 Eier falsch deklariert….
    Schrot & Korn 3/2009 Rund 1000 Tonnen konventionelles Fleisch…..
    Schrot & Korn 3/2006 Fast 23000 Tonnen herkömmliches Getreide……
    taz 08-12-2010 Rund 300000 kg konventionelle Schweinehälften…
    Bielefeld (Ime)11-05-2010 Gewerbsmäßiger Biobetrug 5300 Schweine….
    London (aho/Ime) Bioeierbetrug mit 108 Millionen Eiern…

  2. Lothar Herzog

    Guten Tag!
    Könntet Ihr freundlicherweise die Artikel mit einer Druckfunktion
    ausstatten.
    Diese Artikel müssen verbreitet werden.
    Freundliche Grüsse
    Lothar Herzog

Reply to “Datenbank soll vor Bio-Betrug schützen”

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