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Italien: Bio-Weizenmehl mit Insektizid-Rückständen beschlagnahmt

Rom (lme) – Betrugsfahnder des römischen Landwirtschaftsministeriums haben in der Provinz Alessandria in der nordwestitalienischen Region Piemont elf Tonnen Bio-Weizenmehl beschlagnahmt. Die Ware war mit Imidacloprid, einem in der Biolandwirtschaft verbotenen Insektizid, belastet. Fahnder hatten bereits am 8. Juni Proben bei Bio-Weichweizen in einem Mühlebetrieb in der Provinz Cuneo gezogen. Ein Referenzlabor in Catania hatte in den Proben dann Imidacloprid nachgewiesen.

Das Insektizid wirkt systemisch als Kontakt- und Fraßgift wirken kann. Es wird gut über die Wurzeln aufgenommen und in die Blätter transportiert, die dann vor beißenden und saugenden Insekten geschützt sind. Wird es direkt auf die Blätter ausgebracht, verteilt es sich zwischen Blattober- und Blattunterseite und wird auch zu neugebildeten Blättern hin weitertransportiert. Da Imidacloprid in der Pflanze nur langsam abgebaut wird, hält seine Wirkung längere Zeit an.

(tt0005)

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  1. Imidacloprid gehört wie Clothianidin zu der Gruppe der insbesondere von Bayer hergestellten Nervengifte, der Neonicotinoide. Diese Agrogifte sind seit langem im Verdacht, auch am Bienensterben beteiligt oder wie bei Clothianidin bereits nachgewiesen, hauptverantwortlich zu sein für das große Bienensterben 2008 in der Gegend um Karlsruhe. Damals fielen diesen Agro-Giften 12.000 Bienenvölker zum Opfer.
    Das Zeug gehört verboten, mittlerweile taucht es auch im Grundwasser auf.

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