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Verbraucherschutz: Was taugen Tierversuche? Und warum Acrylamid nur bei Nagern krebserregend ist.

Berlin (lme) – Tierversuche sind die Grundlage unseres gesundheitlichen Verbraucherschutzes. Damit werden die Grenzwerte für Pflanzenschutzmittel, die Unbedenklichkeit von Zusatzstoffen und die Höchstmengen für Acrylamid oder Dioxine ermittelt.
Auf Grund physiologischer Unterschiede reagieren Labortier untereinander und auch Menschen unterschiedlich auf Lebensmittelinhaltsstoffe. So auch auf den Röststoff Acrylamid, was immer einmal wieder als „Krebsstoff“ durch die Medien wabert. Acrylamid muss erst von der Leber in das giftige Glycidamid umgewandelt werden muss. Und das passiert beim Nager, aber praktisch nicht beim Menschen.
Noch kurioser ist die Lage beim Methylimidazol, ebenfalls ein Röststoff. Auch der trägt heute das Etikett „kanzerogen“. Im Tierversuch erhöhte er die Rate einer seltenen Krebsform – vermutlich reiner Zufall. Nun wäre diese Einstufung nicht weiter bemerkenswert, wenn das Methylimidazol die Krebsrate nicht insgesamt gesenkt hätte, Brustkrebs sank bei der höchsten Dosis sogar um den Faktor 25! Würde man das Ergebnis auf den Menschen übertragen, gäbe es keine bessere Prävention als 5 mal am Tag Toastbrot, Chips und Grillwürstchen. Dennoch wird der Schutzstoff als Kanzerogen eingestuft.

Mehr zum Thema berichtet der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer in seiner Kolumne „Mahlzeit“ beim Deutschlandradio Kultur.

Mehr zum Thema Acrylamid finden Sie hier.

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