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Die deutsche Tiefkühlwirtschaft: Der Markt bleibt stabil ++ Die Branche zieht positive Halbjahresbilanz

Berlin (ots) – Die deutsche Tiefkühlbranche zieht positive Bilanz für das erste Halbjahr 2011: Der Gesamtabsatz von tiefgekühlten Produkten (ohne Speiseeis) stieg in den ersten sechs Monaten leicht um 0,8 Prozent. Dieser positive Trend wird sich – nach Meinung des Deutschen Tiefkühlinstituts e.V. (dti) – im weiteren Verlauf des Jahres stabilisieren. Nicht zuletzt ist diese Entwicklung der derzeit in Deutschland vorherrschenden positiven Wirtschaftsstimmung zu verdanken, die insbesondere im Großverbraucherbereich zum positiven Trend führt. Immer mehr Verbraucher sind von den Vorteilen dieser einzigartigen Angebotsform überzeugt.
Die Prognose des dti für das Jahr 2011: Der Gesamtmarkt von Tiefkühlkost wächst um circa 1 Prozent. Der Markt bleibt damit äußerst stabil. Die Absatzmenge der Produkte aus der Kälte läge damit bei 3,31 Millionen Tonnen. Im Vorjahr waren es 3,29 Millionen Tonnen. Damit einhergehen würde auch eine Steigerung des jährlichen Pro-Kopf-Verbrauchs an TK-Produkten von 40,2 Kilogramm in 2010 auf voraussichtlich 40,4 Kilogramm in 2011.

Großverbraucherbereich (GV) verzeichnet stetigen Zuwachs

Der Außer-Haus-Bereich spürt die Stimmung der Verbraucher besonders intensiv: Man geht wieder gerne essen. Zusätzlich sorgte noch das schöne Wetter im ersten Halbjahr – mit frühzeitig hohen Temperaturen – für eine erhöhte Nutzung gastronomischer Einrichtungen durch den Verbraucher. Der Außer-Haus-Verzehr erfuhr dadurch ein Wachstum von knapp 4 % Prozent. GV-Experten gehen von einer Stabilisierung dieses Trends in den nächsten Monaten aus. Auch die Reduzierung der Kurzarbeit in vielen Betrieben beeinflusste die bisherige Entwicklung positiv: Die Kantinen erfuhren wieder wesentlich mehr Zulauf. All diese Umstände führen zu einer optimistischen Grundstimmung im gesamten Großverbraucherbereich.
Die positive Entwicklung betrifft alle Produktgruppen. Nur TK-Fisch und TK-Pizza verzeichneten im ersten Halbjahr 2011 einen leichten Absatzrückgang.

Lebensmittelhandel (LEH) leicht rückläufig

Die erhöhten Preise für Agrarrohstoffe und die insgesamt schwierige Situation an den weltweiten Rohstoffmärkten führte inzwischen vermehrt zu Preiserhöhungen von Lebensmitteln im Handel – so auch für Tiefkühlprodukte. Auch der Absatz tiefgekühlter Produkte musste im LEH – wesentlich durch diesen Umstand bedingt – leichte Einbußen verzeichnen: Er ging um 2 Prozent zurück. Die Situation im „klassischen“ LEH war dabei tendenziell besser als bei den Discountern und Heimdiensten.
Laut SC Nielsen verwenden bereits 98,4 Prozent aller Haushalte TK-Produkte. Aber die Verbraucher zeigen sich auch preissensibel. Eines der Produktsegmente, in denen sich die Auswirkung der Preiserhöhungen besonders zeigt, ist der Backwarenbereich – dort stagniert die Entwicklung im LEH. Und bei den Kartoffelprodukten – vorrangig den Pommes frites – führte die kritische Erntesituation ganz wesentlich zum Anstieg der Preise und damit verbunden auch zu geringeren Aktionsmengen.

Die Deutschen stehen auf Tiefkühlkost*

Weit mehr als die Hälfte der Haushaltsführenden verwenden mehrmals im Monat tiefgekühltes Gemüse – unzubereitet (60,8%), oder als Gemüse-zubereitung (60,7%). Das sind fast 50 Millionen Menschen in Deutschland. Nicht mal ein Prozent (0,9%) sagt, dass sie nie TK-Produkte verzehrt. Die TK-Pizza ist nach wie vor einer der Lieblinge aus der Tiefkühltruhe: Fast jeder zweite Deutsche (49%) verspeist mehrmals im Monat eine tiefgekühlte Variante. (* Quelle: VA VerbraucherAnalyse 2011)

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