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Dioxin in Bio-Eiern: Grenzwert um das Drei- bis Sechsfache überschritten

Düsseldorf (aho/lme) – Bei Untersuchungen von Eiern eines Bio-Betriebes mit Freilandhaltung in NRW sind überhöhte Werte von dioxinähnlichem PCB (Polychlorierte Biphenyle) festgestellt worden. Das teilte jetzt das Verbraucherschutzministerium in Düsseldorf mit.

Der Betrieb mit 25.000 Legehennen beliefert vor allem Supermärkte. Zuerst waren die Werte bei Eigenkontrollen durch ein privates Labor aufgefallen. Daraufhin wurden amtliche Proben genommen und untersucht. Hier stellte das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe überhöhte PCB-Werte fest. Sie lagen zum Teil um das drei- bzw. sechsfache über dem erlaubten Höchstgehalt. Alle Eier mit erhöhten Werten stammten aus zwei von vier Ställen des Betriebes. Letztmalig wurden Eier des betroffenen Hofes am 7. März in Verkehr gebracht. Sie hatten das Mindesthaltbarkeitsdatum 31. März. Sämtliche seitdem erzeugten Eier sind gesperrt und dürfen nicht verkauft werden.

Wie das PCB von den Hennen aufgenommen wurde, ist bisher unklar, so ein Sprecher des Ministeriums. Bei einer Untersuchung des aktuell verwendeten Futtermittels wurde keine erhöhte PCB-Belastung ermittelt. Die Ermittlung der Ursache läuft auf Hochtouren. Ebenso werden weitere Proben von Eiern untersucht, um zu klären, ob Eier aus den Ställen, bei denen bisher keine Überschreitungen des Höchstgehaltes festgestellt wurden, unbedenklich sind und wieder verkauft werden dürfen.

3 Comments, Comment or Ping

  1. Schmidt

    … da haben wir sie wieder — die p a u s e n l o s beschworene „TRANSPARENZ“ — von früh bis abend gebetsmühlenartig wiederholt – jeder schmückt sich damit ( Aigner kann das am besten !!! ) ————- und – wat is ??? Dreimal dürfen wir raten : DIE NAMEN DER BETROFFENEN HÖFE WERDEN N I C H T GENANNT ! ! !

  2. Uschi

    Tja, auch BIO ist nicht gleich Bio.
    Man soll gesund essen, aber was ist heutzutage überhaupt noch gesund und nicht belastet?

    Vielleicht sollte man einmal Bodenproben nehmen, wenn das Futtermittel nicht belastet war.

    Man hätte ja auch wenigstens die Endverbraucher aufklären können, bei welchen Discountern die Eier zum Verkauf standen.

    Stimmt, Transparenz fehlt an allen Ecken und Enden…

  3. Britta

    Und was hätten wir davon, wenn wir dies wüssten?! Meine Güte, natürlich sollen die Lebensmittel so gering wie nur möglich belastet sein und wenn Grenzwerte überschritten werden, muss gehandelt und die Quelle herausgefunden und eliminiert werden (falls dies bei Freilandhaltung und evtl. Bodenbelastung möglich sein kann …).

    Aber: Auch davon ist niemand so in Gefahr oder wird direkt sterben wie bei EHEC zum Beispiel – also bitte mal den Bach flachhalten und nicht wieder „Skandal“ schreien! Wenn wie bei einem Vorfall wie hier immer und sofort die Betriebe genannt werden, haben diese länger und viel stärker einen Schaden davon, der zum Vorfall wieder nicht in entsprechender Relation steht.

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