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Kothaufen im Waschbecken, faulendes Gemüse, gammelndes Geflügelfleisch ab Hof: Ekelhafte Zustände bei einem Direktvermarkter

Schramberg (lme) – Überlagerte, verfärbte, verdorbene und zum menschlichen Verzehr nicht mehr geeignete Lebensmittel, dazu Hygienemängel und Gesamtumstände, die schlichtweg als ekelerregend zu bezeichnen sind, führten dazu, dass die Polizei in Schramberg nun eine Strafanzeige gegen einen landwirtschaftlichen Direktvermarkter aus einer Umlandgemeinde bei der Staatsanwaltschaft in Rottweil vorlegte.

Rückfalltäter
 
Der Betrieb fiel bei Kontrollen durch das Veterinär- und Verbraucherschutzamt des Landratsamtes Rottweil bereits in der Vergangenheit wiederholt, zuletzt im vergangenen Frühjahr, auf. Seinerzeit wurde eine Bußgeldanzeige erstattet und den Betreibern das in den Verkehr bringen tierischer Lebensmittel untersagt.
 
Nachdem zum Zeitpunkt einer Nachkontrolle vor wenigen Wochen erneut festgestellt werden musste, dass die Zustände sich nicht verbessert hatten, eher sogar das Gegenteil festgestellt werden musste und erneut verdorbene Wurst – und Fleischwaren vorgefunden wurden, folgt nun eine Strafanzeige.

Ergebnis vernichtend
 
Bei dieser letzten Kontrolle hatten die Lebensmittelkontrolleure mehrere Lebensmittelproben genommen, die beim Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Freiburg gutachterlich untersucht wurden. Das Ergebnis war vernichtend. Nicht eine der erhobenen Proben war noch zum Verzehr geeignet, dazu mussten auch irreführende Haltbarkeitsdaten beanstandet werden. In der Backstube des Betriebs stellten die Kontrolleure defekte und verschmutzte Backöfen fest, in anderen Arbeitsräumen erhebliche Altverschmutzungen. In Kühlzellen lagerten schimmelnde Kartoffeln, Karotten, Rotkohl, faulende Äpfel und faulendes Geflügelfleisch und im Verkaufsanhänger befand sich Geflügelfleisch, bei nicht sachgerechten, zu hohen Temperaturen.

Kothaufen
 
Dies alles wurde letztlich noch davon übertroffen, dass offensichtlich Haustiere Zutritt zu den Räumen hatten, in denen Lebensmittel bearbeitet und gelagert wurden. Der Beweis dafür war augenscheinlich, denn im dort befindlichen, seit geraumer Zeit nicht mehr benutzten Handwaschbecken befand sich ein von weitem sichtbarer, stinkender Kothaufen!
 
 

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