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Globale Nachfrage treibt Lebensmittelpreise: Deutschen ist der Preis und regionale Herkunft wichtiger als „Bio“

lebensmitteltuete.jpgBerlin (lme) – Die Preise für Lebensmittel sind in Deutschland 2013 um durchschnittlich 4,4 % gestiegen – so stark wie seit fünf Jahren nicht mehr. Sie legten damit fast drei Mal so stark zu wie die allgemeine Inflationsrate. Besonders deutlich fiel die Teuerung im Jahresdurchschnitt 2013 bei Gemüse mit 6,1 %, darunter Kartoffeln 28,7 %, bei Obst mit 7,2 %, darunter Äpfel 14,9 %, sowie bei Speisefetten und -ölen mit 8,3 %, darunter Butter 16,1 %, aus. Die Preise für Fleisch und Fleischwaren zogen um 4,5 % an.

Die große weltweite Nachfrage wird die Lebensmittelpreise auch in den kommenden Jahren massiv in die Höhe treiben. Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie nutzen diese weltweite Nachfrage. Die deutschen Exporte haben im 2013 um 3,5 Prozent auf 71,3 Milliarden Euro zugenommen. Das verdeutlicht eine Hochrechnung der German Export Association for Food and Agriproducts (Gefa). Die wichtigsten Exportgüter sind Milchprodukte, Fleischerzeugnisse und Landtechnik. 120 Länder beziehen nach Angaben der Organisation „German Meat“ Fleisch aus Deutschland. Deutschland liegt hinter den USA und den Niederlanden auf Platz drei der weltweiten Lebensmittelexporteure.
Hauptabnehmer waren dabei im vergangenen Jahr Italien, Frankreich und die Niederlande.

Der Absatz deutscher Lebensmittel wird voraussichtlich weiter steigen. Für die Zeit bis 2020 prognostizieren die OECD und die Europäische Kommission eine wachsende Nachfrage besonders in den Schwellenländern. Und Unterstützung für die deutschen Produzenten kommt auch aus dem Landwirtschaftsministerium: „Wir werden dafür Sorge tragen, dass unsere Handelspartner uns einen fairen Marktzugang bieten“, kündigte Landwirtschaftsminister Friedrich Anfang der Woche auf einer Tagung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft an.

Auch die Welternährungsorganisation FAO rechnet nicht mit einer Entlastung der Verbraucher. Wegen knapper Anbauflächen, gestiegenen Produktionskosten und zunehmenden Umweltbelastungen werde die weltweite Agrarproduktion bis 2022 nur noch um jährlich 1,5 Prozent wachsen. Folgen sind steigende Preise für Getreide und Vieh.

Verbraucher preisbewusst

In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage sagen 63 Prozent der Deutschen, dass sie besonderen Wert auf einen günstigen Preis der Lebensmittel legen. Ob die Lebensmittel biologisch erzeugt werden, ist den Verbrauchern weniger wichtig: Nur 49 Prozent achten besonders auf das Bio-Siegel. Wichtiger als „Bio“ ist den Deutschen offenbar, dass die Lebensmittel nicht von irgendwo her importiert werden, sondern aus der Heimat stammen: 75 Prozent der Konsumenten achten besonders auf die Herkunft der Produkte.

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