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NRW-Betriebe produzierten 2017 Fleisch und Fleischerzeugnisse im Wert von 12,2 Milliarden Euro

Düsseldorf (IT.NRW) – Im Jahr 2017 wurden in 247 nordrhein-westfälischen Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes Fleisch und Fleischerzeugnisse im Wert von rund 12,2 Milliarden Euro hergestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der Fachmesse für die Fleischbranche SÜFFA (20. bis 22. Oktober 2018 in Stuttgart) mitteilt, war der Absatzwert um 7,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Mehr als die Hälfte (53,7 Prozent) des nordrhein-westfälischen Produktionswertes wurde von Betrieben aus dem Regierungsbezirk Detmold erzielt.

Im Jahr 2017 wurden in den nordrhein-westfälischen Schlachtbetrieben Schweinefleisch im Wert von 4,0 Milliarden Euro (+14,3 Prozent gegenüber 2016) und Rindfleisch mit einem Absatzwert von 1,2 Milliarden Euro (+9,0 Prozent) hergestellt. Der Produktionswert für Geflügelfleisch betrug 337 Millionen Euro (-2,2 Prozent).

Im Rahmen der weiteren Verarbeitung wurden im vergangenen Jahr u. a. 408 000 Tonnen (-4,9 Prozent) Schweinefleisch mit einem Absatzwert von 1,2 Milliarden Euro (+4,3 Prozent) gesalzen, getrocknet oder geräuchert. Darüber hinaus wurden 305 000 Tonnen (-6,3 Prozent) Würste im Wert von 1,43 Milliarden Euro (-3,3 Prozent) hergestellt.

Deutschlandweit wurden im Jahr 2017 Fleisch und Fleischerzeugnisse im Wert von 38,6 Milliarden Euro (+6,2 Prozent) produziert. Der Anteil der in Nordrhein-Westfalen industriell hergestellten Fleisch und Fleischerzeugnisse am Bundesergebnis betrug 31,6 rozent.

Im ersten Halbjahr 2018 stellten 255 nordrhein-westfälische Schlachtereien Fleisch und Fleischerzeugnisse mit einem Absatzwert von 5,8 Milliarden Euro (-3,8 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum) her.

Auch der Bedarf von Werkzeugen und Maschinen für die Fleischindustrie ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Nordrhein-Westfalen. So wurden im Jahr 2017 in NRW Maschinen und Apparate zur Fleischverarbeitung im Wert von 55,1 Millionen Euro (+6,8 Prozent gegenüber 2016) hergestellt.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, beziehen sich die genannten Ergebnisse auf Betriebe von Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten. (IT.NRW)

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