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Rabattschlachten: Fleisch bleibt Lockvogel

Trotz der Diskussion um Tierwohl bleibt der Preis das wichtigste Kaufargument.

Frankfurt (ots) – Die private Nachfrage nach Fleisch hat in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen, der Lebensmitteleinzelhandel konnte seine Absätze im Zuge der Corona-Pandemie erheblich steigern. Das berichten die Experten der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) mit Sitz in Bonn dem Fachmedium afz – allgemeine fleischer zeitung (dfv Mediengruppe).

Danach griffen die privaten Haushalte im April und Mai häufiger bei Fleisch zu. So erwarben die Verbraucher in diesen beiden Monaten alleine über 20 Prozent mehr Schweine- und Rindfleisch. Der Handel scheint diesen Trend dabei mit zusätzlichen Werbeaktivitäten zu verstärken. Gerade in den vergangenen Monaten nahm die Zahl der Aktionen noch einmal deutlich zu. Und davon war bei weitem nicht nur das saisonal übliche Grillfleisch betroffen, vielmehr fanden sich viele verschiedene Teilstücke auf den Werbezetteln. Dennoch ruht der Fokus auch aktuell auf Steaks in allen Varianten. Deutlich zugenommen hat dabei insbesondere die Werbung für Hähnchensteaks sowie für gemischtes Hackfleisch.

Verbraucher müssen mehr zahlen

Auffällig ist, dass die Aktionspreise bei Schweinefleisch fast durchweg höher waren als im vergangenen Jahr. Das liegt in den Preisbewegungen am Schweinemarkt begründet, die auch für die Verbraucher – laut Statistischem Bundesamt – nicht ohne Folgen blieben. So mussten die Käufer im ersten Halbjahr 2019 im Durchschnitt mindestens 4,40 Euro für ein Kilogramm naturbelassenes Schweinesteak zahlen. Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres lag der Tiefstpreis durchschnittlich bei 4,83 Euro je Kilo. Hier dürfte sich der hohe Schlachtschweinepreis zu Jahresbeginn bemerkbar machen. Auch für marinierte Hähnchenbrust musste der Käufer deutlich tiefer in die Tasche greifen.

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