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Österreich: Illegales Tierasyl entdeckt +++ Tierretter verfütterte Katzenkadaver an Hunde

Linz (aho) – Durch die Aufmerksamkeit von Spaziergängern wurde in Österreich im Raum Freistadt ein unglaublicher Tierskandal aufgedeckt. Wie die „Sonntags Rundschau“ berichtet, soll ein selbsternannter Tierretter in einem illegalen Tierasyl Katzenkadaver an Hunde verfüttert haben. Spaziergänger war ein bestialische Gestank aufgefallen, der aus einem Hof drang und alarmierten den Tierschutzverein Linz. Dem Amtstierarzt und den Polizisten bot sich ein grausiges Bild. Elf Hunde und unzählige Katzen dürften dort in den vergangenen Wochen und Monaten unter unglaublichen Umständen untergebracht gewesen sein, berichtet die „Sonntags Rundschau“ . Der Hofbesitzer – er bezeichnet sich selbst als „Tierretter“ – dürfte die Tiere übernommen haben, sich aber kaum bis gar nicht um sie gekümmert haben. Hunde waren in Pferdeboxen untergebracht und standen im eigenen Zentimeter tiefem Kot. Gefüttert hat er die Hunde – wenn nichts anderes da war – mit toten Katzen. Früher soll es auf dem Hof auch noch Pferde gegeben haben, über deren Verbleib aber niemand etwas weiß. Der „Tierretter“ sei, wie Nachbarn der Zeitung erzählten, oft tagelang nicht zu Hause gewesen, nur das klägliche Bellen der Hunde sei zu hören gewesen. Die Tiere wurden in einer Rettungsaktion vorerst in der Tierrettungsstation Freistadt gebracht. Für drei der elf Hunde kam jede Rettung zu spät. Sie waren durch das monatelange Marthyrium und Eingesperrtsein in den Boxen derart aggressiv, dass niemand mehr an sie herankam. Sie mussten noch vor Ort eingeschläfert werden. Einer der Hunde lief bei der Rettungsaktion davon.

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