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Stadt greift nach Beißattacke durch: Kampfhund muss ins Tierheim

Münster / Rheine (aho) – Nachdem am Mittwoch der Vorwoche in Rheine (Nordrhein-Westfalen) ein American Staffordshire Terrier den Rauhhaar-Dackel „Kalli“ tot gebissen hatte, greift die Stadt nun durch. Wie die Münstersche Zeitung aus dem Fachbereich Recht und Ordnung der Stadt erfuhr, wurde der Kampfhund inzwischen in einem Tierheim untergebracht.

„Dem Halter dürfen wir den Hund nur wegnehmen, wenn mehrere gravierende Vorfälle bei uns bekannt werden“, sagte auf Anfrage der Zeitung Ulrike Solke aus dem Fachbereich. Und Vorfälle gab es mit dem besagten Staffordshire bereits einige. „Er ist bei uns schon des öfteren aktenkundig geworden“, so Solke gegenüber dem Blatt.

Inzwischen ist klar, dass der Terrier, als er den Dackel tot biss, zwar angeleint war, aber auf keinen Fall einen ordnungsgemäßen Maulkorb trug. Dieser ist laut Landeshundegesetz aber vorgeschrieben. „Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten behandelt. Es wird ein Verfahren geben, an dessen Ende ein Bußgeld von 35 Euro bis zu 100.000 Euro stehen kann“, erklärte Solke der Zeitung.

Insgesamt gibt es in Rheine etwa 50 Hunde, die als so genannte Kampfhunde eingeordnet werden. „Deren Zahl ist in den letzten Jahren konstant“, so Ulrike Solke. Allerdings ist in letzter Zeit die Zahl der Anzeigen gegen Hundehalter angestiegen. „Die Menschen sind sensibler für das Thema geworden“, so Solke gegenüber der Münsterschen Zeitung.

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