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Dänemark: Wohnungsbaugenossenschaft verbietet Kampfhunde +++ Auch keine Besucher mit Kampfhunden

Aabenraa / Rothenkrug (aho) – Die Rothenkruger Wohnungsbaugenossenschaft „Rødekro Andelsboligforening“ hat ab sofort den Bewohnern ihrer rund 350 Wohnungen untersagt, einen Kampfhund zu halten. „Es soll angenehm und sicher sein, in unseren Komplexen zu wohnen“, begründet der Vorsitzende der Genossenschaft, Niels Hattens, das neu eingeführte Kampfhund-Verbot gegenüber der Zeitung „Der Nordschleswiger“.

Viele ältere Bewohner würden sich vor Kampfhunden fürchten, ebenso Eltern von Kleinkindern, die aus Angst vor etwaigen Angriffen durch Kampfhunden unter Umständen ihren Kindern sogar das Draußen-Spielen untersagen.

„Da sich immer mehr Menschen einen Kampfhund zulegen, haben wir uns gesagt, wir packen den Stier bei den Hörnern und verbieten die Kampfhundhaltung in unseren Wohnkomplexen, wie bei anderen Wohnungsvereinigungen bereits der Fall, bevor es zu einem schlimmen Unfall kommt“, so Niels Hattens im Gespräch mit der Zeitung. Zum Glück sei es bislang nicht zu ernsthaften Zwischenfällen gekommen, denn nur vereinzelte Mieter würden einen Kampfhund halten. Und dabei solle es bleiben, damit es erst gar nicht zu Problemen kommt.

Mieter, die bereits einen Kampfhund besitzen, dürfen diesen behalten unter der Voraussetzung, dass er, wenn er ausgeführt wird, einen Maulkorb trägt und an einer kurzen Leine gehalten wird. Das neue Kampfhund-Verbot der Rothenkruger Wohnungsbaugenossenschaft umfasst zudem auch Gäste, die sich auf den Grundstücken und in den Wohnungen der Genossenschaft aufhalten, so „Der Nordschleswiger“.

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