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Gestank, Kot, Urin: 24 Hunde und zwei Katzen in einer Wohnung

Berlin (aho) – Wegen Geruchsbelästigung wurde die Polizei Berlin gestern gegen 15 Uhr zu einer Wohnung im Stadtteil Wedding gerufen worden. Als die Mieterin der betroffenen Wohnung die Tür öffnete, schlug den Beamten Tierfäkaliengestank und Gebell entgegen. Die Frau sagte durch den Türspalt, sie mache gerade sauber und dass es allen gut ginge und die Polizisten wieder gehen können. Die Beamten glaubten das aber nicht sondern drückten die Tür auf und sahen sich um.

Wie dem Polizeibericht zu entnehmen ist, fanden die Beamten in der Erdgeschosswohnung und den sich anschließenden Kellerräumen 18 Terrier- und Dackelmischlingswelpen, sechs etwas größere Schäferhund- und Schnauzermischlinge und zwei Katzenjunge. Die Räume waren voller Kothaufen und Urinflecken. Die Tiere, von denen viele ungepflegt und verstört wirkten, wurden vom Tierfang zur Tiersammelstelle gebracht. Die Mieterin ließ sich zur ärztlichen Untersuchung in ein Krankenhaus bringen. Die Polizei eröffnete ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Anmerkung der aho – Redaktion:
Immer wieder werden völlig verdreckte Wohnungen und Häuser entdeckt, in denen Hunde, Katzen und Heimtiere unter unvorstellbaren tierschutzwidrigen Bedingungen gehalten werden. Während Landwirte ihre Tiere bei den Veterinärämtern und bei der Tierseuchenkasse melden und sich Kontrollen unterwerfen müssen, gelingt es oftmals geistig verwirrten Privathaltern über Jahre größte Tierzahlen anzusammeln oder zu vermehren. Häufig bezeichnen sich diese Personen selbst als „Tierschützer“ oder „Tierretter“.

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