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Nach tödlicher Hundeattacke: Politiker fordern Konsequenzen

Leipzig (aho) – Am Tag nach der tödlichen Attacke von vier Kampfhunden in Oldisleben im Kyffhäuserkreis wird – wie zu erwarten – der Ruf nach Konsequenzen laut. Der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Wolfgang Fiedler, sagte MDR 1 RADIO THÜRINGEN, es bestehe dringender Handlungsbedarf.

Es sei ein Versäumnis, dass in Thüringen noch nicht festgelegt worden sei, welche Rassen wie zu halten seien, sagte Fiedler dem MDR. Einige Bundesländer haben bereits recht strenge Regelungen für die Haltung bestimmter Hunderassen.

Auch der SPD-Innenpolitiker Heiko Gentzel forderte, die bisherige Praxis in Thüringen zu überdenken. Er werde sich dafür einsetzen, dass eine Liste gefährlicher Hunderassen erarbeitet werde, für die besondere Auflagen zu gelten hätten. Beide Politiker verlangten, Hundehalter stärker in die Pflicht zu nehmen.

Thüringens Innenministerium wollte sich noch nicht zu Konsequenzen äußern. Innenminister Peter Michael Huber (CDU) reagierte allerdings mit Betroffenheit: „Mein ganzes Mitgefühl gilt den Eltern des kleinen Mädchens“, wird Huber vom MDR zitiert. Er hoffe, dass Polizei und Staatsanwaltschaft die Hintergründe des Geschehens schnell aufklären könnten. Die Gefahreneinstufung bestimmter Rassen ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. Thüringen hat jedoch keine Rasselisten wie etwa Sachsen und Sachsen-Anhalt: „Wir haben bewusst darauf verzichtet, denn nicht die Hunde sind das Problem, sondern die Halter“, verteidigte der Sprecher des Innenministeriums, Bernd Edelmann, die Verordnung gegenüber Journalisten.

Im Thüringer Kampfhundegesetz werden im Gegensatz zu anderen Bundesländern keine bestimmten Rassen genannt. Als gefährlich gelten Pitbull-Terrier, Staffordshire- Terrier, Staffordshire-Bullterrier und Bullterrier.

4 Kommentare, Kommentar oder Ping

  1. Kathi

    Es gibt KEINE KAMPFHUNDE,
    nur Menschen die Hunde zu Maschinen machen.

    Beim Menschen sollte man anfangen, Hundeführerschein mit anständiger Prüfung & mit Rasseprüfung für den zünftigen oder zu haltenen Hund, denn viele eher sehr viele Hunde sind nur Kinderersatz, Spielzeug für Kinder, Machogepose usw. Was manche Rassen wirklich brauchen wissen einfacht nur zu wenige Menschen.

    Führen von Hunden sollte erst ab einen Bestimmten Alter, m.M. frühstens mit 18 Jahren erlaubt sein.

    Wie viele Menschen sind nicht mal in der Lage nen kleinen Hund zu halten, denn auch diese können beissen, solche Menschen haben schlicht weg keinen Hund zu führen!

    Wie viele Menschen wissen nicht einmal wie man einen Hund nur annähernd erzieht?

    Bsp. zeigen es doch immer wieder Hund hört nicht, Hund rennt mit Herrchen Gassi usw.

  2. lulu56

    Und was bringen diese verschärften Gesetze? Volle Tierheime mit Hunden, die leider im falschen Körper geboren wurden und weiterhin falsche Menschen, die dann auf anderen Wegen an diese Hunderassen kommen, schließlich sind die Grenzen in Europa offen und solche Hunde werden offen übers Internet angeboten. Wann endlich fängt man am oberen Ende der Leine mit den Gesetzen an und nicht am unteren. Wenn zehn „normale“ Hunde durchdrehen, aus welchen Gründen auch immer, würde nichts zu lesen sein, aber es sind natürlich diese „Kampfhunde“, die mal wieder töten. Die andere Frage ist, wie kann ich ein kleines Kind mit vier Hunden alleine lassen, egal welcher Rasse sie angehören

  3. Die Rasselisten haben in anderen Bundesländern nicht funktioniert, die Beiss istisken werden nicht von diesen angeführt – alles nur umleichtgläubige Menschen zu beruhigen – wirkungslos. Die Regierung sollte sich mal Experten ranholen und nichtso tun als ob sie davon Ahnung haben.

  4. Rasseliste??? Sind die Herren Politiker nicht endlich mal zu etwas sinnvollem bereit??
    Sind alle Türken Messerstecher?? Sind alle Juden Bänker?? Sind alle Deutschen Nazis??
    Ist jeder Jack Russel für den Zirkus geeignet?? Ist jeder Labrador ein guter Familienhund?? Ist jeder Schäferhund ein Polizeihund??

    Wann werden die ENDLICH mal zu logischem denken in der Lage sein??
    Ich frage mich WIE dumm die Politiker sind, die wir wählen!!!

    Als wenn eine ganze RASSE böse geboren wird?? ;-(

    Desweiteren wird das Wort „Kampfhund“ noch immer falsch interpretiert! Die dummen Laien denken noch immer, dass diese Rassen gegen Menschen gezüchtet wurden, statt dessen mussten sie sich im Hundekampf von Menschenhand trennen lassen ohne eben den Mensch zu verletzten. Also eine EXTREME Loyalität gegenüber dem Menschen haben!!! Daher ist es ja viel schwieriger einen sog. Kampfhund gegen den Menschen scharf zu machen, als zB. den Mali !!

    Die Personen, die ihre Hunde scharf machen wollen, halten ihre Hunde sowieso illegal im Hinterhof und gehen weder zum Wesenstest noch melden sie diese an. Nur die seriösen Halter trifft eine Rasseliste und deren Folgen!! Desweiteren werden mittlerweile bei diesen Leuten viel aggressivere Hunderasse bevorzugt, denn es ist weit aus schwerer einen sog. „Kampfhund“ scharf zu machen, als einen Mali oder Russischen Terrier. Aber das wollen die Herren doch gar nicht hören!

    Im dritten Reich war der Jude schlecht und heute ist es eben eine andere RASSE !! Der deutsche Politiker neigt einfach dazu ;-(((

    Angelo

Reply to “Nach tödlicher Hundeattacke: Politiker fordern Konsequenzen”

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