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Tierheime im Rheinland völlig überlastet

Köln (aho) – Eine Woche nach Beginn der Sommerferien meldet das Tierheim Köln-Dellbrück eine völlige Überlastung. Innerhalb von 24 Stunden seien 70 neue Tiere abgegeben worden – darunter in Transportkörben eine Herde von 48 Meerschweinchen. Und die sind offenkundig verwandt mit jenen 30, die schon vor Tagen vor dem Tierheimtor ausgesetzt worden waren, berichtete jetzt die Kölnische Rundschau.
Unter den fünf neuen Hunden der letzten 24 Stunden befindet sich ein entlaufender Herdenschutzhund, ein misshandelter und sichergestellter Staffordshire-Mix, ein gefundener Welpe mit gebrochenem Bein, ein Jack Russel Terrier, den Herrchen wegen Zeitmangels nicht mehr wollte, und ein Mischling, den ein Obdachloser einem Passanten in die Hand gedrückt hatte. Außerdem brachte die Tierrettung drei an einem Friedhof ausgesetzte Kaninchen und einen Hamster, der in Holweide unterwegs gewesen war.

„Das Katzenhaus ist bereits so voll, dass wir einige Tiere in zwei Büros und in Sanitärräumen unterbringen mussten“, berichtete die Heimleiterin im Gespräch mit der Zeitung. Heute seien allein zehn neue Katzen abgegeben worden. Sorgen bereitet den Tierschützern auch das sogenannte „animal hoarding„, also Menschen, die viele Tiere bei sich horten. Die Kleintierstation sei überfüllt, nachdem am Samstag aus einem verwahrlosten Haushalt rund 30 Ratten aufgesammelt werden mussten. „In unserer Obhut befinden sich aktuell etwa 130 Katzen, 140 Hunde – und die vielen Kleintiere kann ich schon gar nicht mehr zählen“, sagte Hemmerling im Gespräch mit der Zeitung.
Im linksrheinischen Tierasyl in Köln-Zollstock gelte ein Aufnahmestopp, so dass das Heim in Dellbrück nun erste Anlaufstelle sei, wie Hemmerling der Zeitung berichtete.

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