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Rumänienimport: Tierschutztransport endet im Chaos +++ Sieben Hunde und elf Welpen in einer Garage

Abensberg (aho) – Durch Hinweise aus der Bevölkerung wurde am Sonntagabend – gegen 20.45 Uhr – die Polizei Kehlheim auf einen Hundetransport mit insgesamt 50 Hunden aus Rumänien aufmerksam. Die Mitteilung besagte, dass eine größere Menge Hunde aus einem Tiertransport aus Rumänien im Stadtbereich Abensberg nicht artgerecht untergebracht waren. Eine Polizeistreife konnte dann an der Garage eines Wohnanwesens das deutliche Winseln von Hunden vernehmen. In der Garage wurden in Boxen insgesamt sieben ausgewachsene Hunde, sechs Welpen und scheinbar erst kurz zuvor geborene weitere fünf Welpen, die offenbar nur notdürftig versorgt waren, aufgefunden.
Um eine entsprechende Versorgung sicherzustellen, wurden zwei Frauen von der Tierhilfe Kelheim sowie ein Tierarzt hinzugezogen. Zudem erklärte sich eine Familie aus dem Raum Abensberg bereit, die Hündin mit den frisch geborenen Welpen zur vorläufigen Pflege zu übernehmen. Da die Inhaber der Garage zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend waren, musste hier die Kelheimer Polizei die entsprechenden Maßnahmen einleiten. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass die in der Garage vorgefundenen Hunde von einer sogenannten „Tötungsstationen“ in Rumänien stammten, die dann von einer deutschen Tierschutzorganisation dort abgeholt in Deutschland wieder an andere Tierschutzorganisationen bzw. Kontaktpersonen weitergegeben werden sollten.

Die in Abensberg beheimatete Frau war selbst mit einem gemieteten Lkw nach Rumänien gefahren und holte dort ca. 50 dieser Hunde ab, die fast alle vorbestellt waren und dann in Abensberg von ihren neuen Besitzern übernommen werden sollten. Da jedoch eine handvoll dieser neuen Hundebesitzer nicht zum vereinbarten Zeitpunkt nach Abensberg gekommen waren, musste die Tierschützerin die Hunde in ihrer Garage notdürftig unterbringen. Da die Tiere offenbar das für sie bereitgestellte Wasser ausgeschüttet hatten, war hier ein Engpass bei der Versorgung anzunehmen. In die entsprechenden Überprüfungen und Ermittlungen wurden auch die zuständigen Behörden, wie das Veterinäramt des Landkreises Kelheim, das Hauptzollamt in Regensburg und die Stadt Abensberg mit eingeschaltet. Zudem wird der Staatsanwaltschaft in Regensburg ein Abschlussbericht zur Prüfung vorgelegt, so die Polizei in einem Bericht.

7 Kommentare, Kommentar oder Ping

  1. NM

    Als wenn es nicht schon genügend Hundeelend auch in deutschen Tierheimen gäbe und dort nicht genügend Hunde auf ein neues, liebes zu Hause warten würden.

    Diese ganzen sogenannten „Tierschützer“, die ungebremst Hunde (und Krankheiten) nach D importieren sollte man verbieten und bestrafen!

    Es kann doch nicht sein, dass D die Tierschutz- speziell Hundeprobleme aller anderen Länder löst!

    Diese Tierschützer sollten sich lieber um die Tiere kümmern, die in deutschen Tierheimen ihr dasein fristen!

  2. Anibas

    Ich möchte mich nicht zur Situation des oben beschriebenen Rumänien-Transportes äußern, denn ich kann die Situation nicht beurteilen und habe nur die Informationen des obigen Berichtes.
    Aber zum Kommentar von NM nehme ich Stellung, da es sich um Aussagen handelt, die haarsträubend sind. Ich vermute, das der Kommentar von jemandem geschrieben wurde, der möglicherweise keinen Hund besitzt, sich aber bestimmt noch nie mit dem Thema „Auslandshund“ auseinandergesetzt hat. Um dies eventuell nachzuholen (und obige Thesen zu revidieren) bitte ich NM (und jeden, den es interessiert) diese Seite aufzurufen: http://www.tieronline.org/Vorurteile/vorurteile.html.
    Ein sachliches Pro und Kontra zum Thema Hund aus dem Ausland/Auslandhund in deutschen Tierheimen von einer absoluten Expertin, Frau Ulrike Feifar.

  3. böse menschen sollten verreken. der jenige aufjeden fall.

  4. mascha

    Einsetzung von 3.000,– Euro Belohnung zur Auffindung des Vervrechers- bezahlt durch den Staat/Tierschutz, Sammlung-
    Verbrecher-Eintrag in Pass,/ Führerschein/ Führungszeugniss
    Pflichtpickerl aufs Auto: ANIMALKILLER !
    Lebenslänglich Tierhalteverbot.Sowie Transportverbot.
    Abruf per Internet über jeden registrierten Tierquäler sowie dessen Strafhandlung.Einreiseverbot von Tierquälern.
    TIERQUÄLER“ auf die Stirn.eingebrannt! ( spätestens bei Wiederholung)
    Strenge Kontrollen der Behörden- oder eingene Beamte dafür einstellen.
    Bei Nichteinhaltung – Strafe ab 3.000,- Euro bis 130.000,– Euro!

  5. BT

    Ich selbst bin seit vielen Jahren aktiv im Tierschutz und auch Pflegestelle für Hunde die aus dem Aus- und Inland zu mir in Pflege kommen.

    Es ist Fakt, dass Dank der Massen an Tierschutzvereinen bereits die Welpenproduktion im Ausland Hochkonjunktur hat. Auch deutsche Tierheime beziehen aus dem Ausland ihren Nachschub.
    Wer etwas tiefer im Tierschutz drin steckt, so wie ich, der weiß davon und dann ist es nur eine Frage der eigenen Einstellung.
    Der Verein, dem ich als Pflegestelle angehöre, nimmt keine kelinen Welpen aus dem Ausland, denn wir wollen die „Produktion“ nicht unterstützen.

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